Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Dienstag, 10. Dez. 19

Arbeitsagentur-LogoNürn­ber­g/Ber­lin/Güters­loh - Exper­ten haben trotz der Herbst­bele­bung die Hoff­nung auf eine baldige Wende auf dem deut­schen Arbeits­markt gedämpft. Deutsch­land sei bei der Beschäf­tigung im Ver­gleich von 21...

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 02.11.2005 um 20.02 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Bonn - Die Deut­sche Telekom streicht unter dem wach­sen­den Wett­bewerbs­druck 32 000 Arbeitsplätze. Der Abbau trifft in den nächs­ten drei Jahren vor allem die schrump­fende Fest­netz­sparte T-Com.

Frank­fur­t/Main - Ange­führt von kräf­tigen Gewin­nen der Hen­kel-Aktien hat der deut­sche Akti­enmarkt am Mitt­woch nach Vorlage zahl­rei­cher Quar­tals­zah­len etwas fester geschlos­sen.

Hamburg - Die Lage an den Inter­natio­nalen Wert­papier­bör­sen am 02.11.2005 um 14.42 Uhr (New Yortk Vor­tags­schluss). Frank­furt Aktien Index DAX 4.900,41 Punkte - 22,14 Punkte Durch­schnitts­ren­dite in % 3,280...

Frank­fur­t/Main - Fol­gende Sorten- und Devi­sen­kurse wurden am 02.11.2005 um 14.32 Uhr fest­gestellt. Sor­ten­kurse Devi­sen­kurse Ankauf Verkauf Geld/An­kauf Brie­f/Ver­kauf (in Euro) (in Euro ) (in Euro) (in Euro) USA...

Bundeskanzler lädt zu Aluminium-Krisengipfel

Hamburg/Köln - Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) will mit dem norwegischen Energie- und Aluminiumkonzern Norsk Hydro über die hohen deutschen Strompreise und die Rahmenbedingungen der Aluminiumproduktion sprechen.

Hamburger Aluminium-Werk

Das Ham­bur­ger Alu­minium-Werk ist von der Sch­ließung bedroht.

Zu dem Treffen am kommend Freitag im Kanzleramt werden der Vorstandsvorsitzende von Norsk Hydro, Eivind Reiten, Deutschland-Chef Dieter Braun, sowie der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust und die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Christian Wulff und Jürgen Rüttgers (alle CDU), erwartet, hieß es aus den Kreisen der Eingeladenen.

Die Aluminium-Hütten in Stade (Niedersachsen) und Hamburg mit jeweils mehr als 400 Arbeitsplätzen sollen zum Ende dieses und des kommenden Jahres geschlossen werden. Über die Stilllegung des Hamburger Aluminium-Werks (HAW) will Norsk Hydro auch nicht mehr verhandeln.

Es gebe kein Mandat der anderen beiden Gesellschafter Alcoa (USA) und Amag (Österreich), die gültige Beschlusslage nochmals zu verändern, sagte ein Sprecher von Hydro Aluminium am Mittwoch in Köln. Sie hätten ihr abschließendes Votum erteilt. Die Gesellschafter hatten im Juni beschlossen, das Werk zu schließen und im Oktober auch einen Verkauf an die Georgsmarienhütte GmbH abgelehnt.

Norsk Hydro begründet die Schließung mit den hohen Strompreisen in Deutschland. Die Stromkosten betragen rund 40 Prozent der gesamten Produktionskosten für Aluminium und würden sich nach dem Auslaufen von Langfrist-Verträgen zum Jahreswechsel ungefähr verdoppeln.

Damit werde die Produktion in Hamburg und Stade unwirtschaftlich, erklärte Norsk Hydro. Für den Standort Nordrhein-Westfalen, wo insgesamt rund 5000 Arbeitsplätze von der Aluminiumsparte des Unternehmens abhängen, verhandelt Hydro Aluminium noch mit Lieferanten über die Bedingungen ab Jahresbeginn. Hier soll aber eine Lösung absehbar sein.

Die Essener Gruppe Trimet hat bereits einen Stromvertrag mit RWE für ihre Aluminiumhütte abgeschlossen. Auch der Konzern Corus ist für seine Hütte im rheinischen Voerde mit 500 Mitarbeitern mit E.ON über Stromlieferungen einig geworden. Schließungspläne sind damit vom Tisch.

Im Fall der HAW hatte Norsk Hydro den Zorn nicht nur der Hamburger Politik, sondern auch des Industrieverbandes und der Handelskammer auf sich gezogen, weil der Konzern einen Verkauf der Hütte verweigerte. Die Beweggründe von Norsk Hydro seien nicht nachvollziehbar.

Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) hofft auf ein Einlenken des norwegischen Konzerns. „Ich hoffe, es gelingt, mit neuen Argumenten Norsk Hydro zum Nachdenken zu bewegen”, sagte Beust mit Blick auf das im Kanzleramt einberufene Krisengespräch. Beust erwartet, das auch Norsk Hydro „offen an die Gespräche herangeht”.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/wirtschaft/t/rzo194676.html
Mittwoch, 02. November 2005, 14:41 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe     Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Event-Kalender
Neu im Kino Neu im Kino Kino-Programm
Newsletter
Druckversion
Lexikon
Sie kennen ein Wort nicht?
Doppelklick genügt!