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Freitag, 13. Dez. 19

Arbeitsagentur-LogoNürn­ber­g/Ber­lin/Güters­loh - Exper­ten haben trotz der Herbst­bele­bung die Hoff­nung auf eine baldige Wende auf dem deut­schen Arbeits­markt gedämpft. Deutsch­land sei bei der Beschäf­tigung im Ver­gleich von 21...

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 02.11.2005 um 20.02 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Bonn - Die Deut­sche Telekom streicht unter dem wach­sen­den Wett­bewerbs­druck 32 000 Arbeitsplätze. Der Abbau trifft in den nächs­ten drei Jahren vor allem die schrump­fende Fest­netz­sparte T-Com.

Frank­fur­t/Main - Ange­führt von kräf­tigen Gewin­nen der Hen­kel-Aktien hat der deut­sche Akti­enmarkt am Mitt­woch nach Vorlage zahl­rei­cher Quar­tals­zah­len etwas fester geschlos­sen.

Hamburg - Die Lage an den Inter­natio­nalen Wert­papier­bör­sen am 02.11.2005 um 14.42 Uhr (New Yortk Vor­tags­schluss). Frank­furt Aktien Index DAX 4.900,41 Punkte - 22,14 Punkte Durch­schnitts­ren­dite in % 3,280...

Frank­fur­t/Main - Fol­gende Sorten- und Devi­sen­kurse wurden am 02.11.2005 um 14.32 Uhr fest­gestellt. Sor­ten­kurse Devi­sen­kurse Ankauf Verkauf Geld/An­kauf Brie­f/Ver­kauf (in Euro) (in Euro ) (in Euro) (in Euro) USA...

Deutschland wieder Schlusslicht bei Wachstum und Beschäftigung

Gütersloh - Rote Laterne für Deutschland: Die Bundesrepublik bleibt im Vergleich von 21 führenden Industrienationen Schlusslicht bei Wirtschaftswachstum und Beschäftigung.

Heribert Meffert

Ber­tels­mann Stif­tung-Chef Heri­bert Meffert sorgt sich um Deutsch­land.

Zwar stieg der deutsche Punktwert beim Standort-Ranking der Bertelsmann Stiftung im Vergleich zum Frühjahr 2005 leicht, aber es gebe „noch gewaltigen Reformbedarf”, teilte die Stiftung mit. Am besten schnitten Irland und die USA ab. Untersucht wurden neben den westeuropäischen Staaten, die USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan.

Die laut Studie wohl wichtigste Ursache der „enttäuschenden” Ergebnisse ist die hohe Arbeitslosigkeit - mit 11,3 Prozent sei die Arbeitslosenquote der 55- bis 64-Jährigen die höchste der 21 Nationen. Dabei könne Deutschland es sich angesichts der demographischen Entwicklung nicht länger leisten, das Potenzial älterer Arbeitnehmer brachliegen zu lassen, urteilte die Stiftung.

Gleichzeitig bewertete die Stiftung die leichte Belebung am Arbeitsmarkt in den vergangenen Monaten als trügerisch. Zwar sei nach Hartz IV der Anteil der arbeitenden oder Arbeit suchenden Menschen um einen Prozentpunkt auf 77,9 Prozent gestiegen. Neue Arbeitsplätze entstanden aber nicht, aufwärts ging es bei Mini-Jobs und Ich-AGs. „Dieser Umstand ist insbesondere vor dem Hintergrund der drückenden Finanznot in den sozialen Sicherungssystemen bedenklich”, sagte Prof. Heribert Meffert, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Um vor allem Langzeitarbeitslosen den Weg in Beschäftigung zu erleichtern, sprach sich die Stiftung für ein Einstiegslohnsegment aus. „Ein solcher Einstiegslohnsektor würde vor allem die Beschäftigungschancen für weniger qualifizierte Menschen erhöhen”, erklärte Meffert. Eine Absage erteilte die Stiftung gesetzlichen Mindestlöhnen und höheren Lohnanstiegen. Unter den 21 untersuchten Ländern sei kein einziges, das durch expansive Lohnpolitik zu höheren Beschäftigtenzahlen gekommen wäre, hieß es.

Die Stiftung hat im Herbst 2004 erstmals ein internationales Standort-Ranking veröffentlicht, das die Entwicklung der 21 Industrienationen vergleicht und bewertet. Ein Erfolgsindex misst die aktuelle Lage des jeweiligen Landes hinsichtlich Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum. In einem zweiten Schritt wird ein so genannter Aktivitätsindex ermittelt, der politische Maßnahmen widerspiegelt. Bei diesem Wert rückte Deutschland laut „Standort-Check” vom 17. auf den 16. Platz weiter vor. Dies habe sich aber in der Arbeitsmarkt- und Wachstumsbilanz noch nicht niedergeschlagen.

Dringend sei der Abbau der Staatsverschuldung, urteilten die Stiftungs-Experten. Die meisten der 21 Nationen hätten ihre Verbindlichkeiten in der Vergangenheit teils drastisch reduziert. Die Niederlande und Schweden senkten die Staatsverschuldung seit 1994 um 20, Belgien um 40 Prozentpunkte.

Die Reformmüdigkeit der Bevölkerung dürfte nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein, dass „das politische Handeln bisher kaum eine klare Linie erkennen ließ”, kritisierte die Stiftung. Wenn dann auch noch Erfolge ausblieben, sinke die Bereitschaft, persönliche Einschnitte hinzunehmen.

http://www.bertelsmann-Stiftung.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/wirtschaft/t/rzo194699.html
Mittwoch, 02. November 2005, 11:45 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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