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Dienstag, 11. Juni 13
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Duisburg - Köln (ausgef.)

Laue Nullnummer in Wolfsburg - Arminia im Soll

Wolfsburg - Frust statt Freude und kaum Besserung in Sicht: Nach dem fünften sieglosen Spiel in Folge droht dem ambitionierten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg das Saisonziel UEFA-Cup schon vor der Winterpause zu entgleiten.

VfL Wolfsburg - Arminia Bielefeld

Die Wolfsburger Menseques (l) und van der Heyden im Duell mit Bielefelds Pinto.

Davon reden mag momentan ohnehin keiner mehr, erst recht nicht nach der trostlosen Nullnummer gegen Arminia Bielefeld. „Wir haben in den letzten Spielen sechs, sieben Leute verletzt oder nicht fit auf dem Platz gehabt. Darüber mache ich mir jetzt Gedanken und über das nächste Spiel”, erklärte VfL-Trainer Holger Fach. Das erneut schwache Spiel seiner Mannschaft hatte bei ihm deutliche Spuren hinterlassen.

Die in dieser Saison nach nur zwei Siegen aus sieben Heimpartien nicht eben verwöhnten Wolfsburger Publikum machten ihrem Unmut Luft. Ein Teil der nur 13 996 Anhänger in der nicht einmal zur Hälfte gefüllten Volkswagen Arena stimmte in Halbzeit zwei sogar Gesänge auf Fachs Vorgänger Erik Gerets an. „Ich muss das respektieren. Ich glaube, das muss man verstehen”, sagte der seit Juni amtierende VfL- Coach.

Kapitän Pablo Thiam waren die Pfiffe ebenfalls nicht entgangen. „Hilfreich sind die natürlich nicht”, gestand der Mittelfeldspieler, der keine Akzente setzen konnte und den Platz bereits vorzeitig verlassen musste. Fach hätte aber mit Ausnahme von Torhüter Simon Jentzsch und Abwehrspieler Maik Franz („Er hat erneut eine starke Partie geboten”) auch jeden anderen aus seiner verunsicherten Mannschaft auswechseln können, ohne dass sich am Gesamteindruck etwas wesentliches geändert hätte. „So ein 1:6 wie das in Bremen steckst du eben nicht so einfach weg”, bekannte Thiam.

Das war aber ein eher schwacher Erklärungsversuch für die konfuse Vorstellung der „Wölfe”, die erst in den letzten zehn Minuten so etwas wie Biss bewiesen. Vielmehr wurde deutlich, dass der zweite Anzug nicht sitzt. Die Abwehr wirkt ohne ihren gesperrten Chef Kevin Hofland orientierungslos, das Mittelfeld ohne den verletzten Regisseur Andres D'Alessandro führungslos. Der Angriff, in dem Steve Marlet Nationalstürmer Mike Hanke ersetzte, verdiente seinen Namen nicht.

So war dem vermeintlichen Aufbaugegner, der im fünften Auftritt in Wolfsburg den ersten Zähler holte, nicht beizukommen. Im Gegenteil. „Angesichts unserer Chancen hätten wir hier sogar als Sieger vom Platz gehen müssen”, resümierte Abwehrspieler Heiko Westermann völlig zu Recht. Das sah auch Trainer Thomas von Heesen so und trauerte demzufolge eher zwei verlorenen Punkten nach.

Drei Spieltage vor der Saison-Halbzeit liegen die Arminen aber weiter voll im Soll und weitaus besser, als es ihr die Liga- Konkurrenz vor dem Saisonstart zugetraut hatte. Und daran soll sich nichts ändern. „Nach zwei Niederlagen in Folge war dies wieder ein Schritt nach vorn. So müssen wir weitermachen”, forderte von Heesen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/27/sport/fussball/t/rzo201080.html
Sonntag, 27. November 2005, 10:20 © RZ-Online (NewsDesk)
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