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Dienstag, 11. Jun. 13

Wetterfahne in TemplinFrank­fur­t/Bo­chum - Hoch „Zofia” sorgt in Deutsch­land zunächst für tro­ckene Wit­terung und einen hei­teren Himmel. Zum Woche­nende gewinnt jedoch Tief „Vitus” die Ober­hand und bringt unbestän­diges Wetter mit...

Tropensturm EpsilonWashing­ton - Die dies­jäh­rige Hur­rikan-Sai­son wird nach Angaben des US-Wet­ter­diens­tes als die bislang schlimmste in die Wet­ter­auf­zeich­nun­gen ein­gehen.

WinterfreudeHam­bur­g/Of­fen­bach - Für die Meteo­rolo­gen ist der 1. Dezem­ber der erste Win­ter­tag. Nach den Erfah­run­gen der Kli­mafor­scher begin­nen die Jah­res­zei­ten früher als im Kalen­der ange­geben.

Wetterkarte

Nummer 26: Hurrikan-Saison bricht alle Rekorde

Washington - Die diesjährige Hurrikan-Saison wird nach Angaben des US-Wetterdienstes als die bislang schlimmste in die Wetteraufzeichnungen eingehen.

Tropensturm Epsilon

Rekordsturm: "Epsilon" ist der 26. tropische Wirbelsturm in diesem Jahr - so viele wurden zuvor noch nie gezählt.

„Diese Saison hat jahrzehntealte Rekorde gebrochen”, sagte der Direktor der Behörde, Conrad Lautenbacher, in Washington.

Es habe die meisten Tropenstürme, die meisten Hurrikans, die meisten Hurrikans der Kategorie 5 und zugleich die Hurrikans mit der größten Zerstörungskraft gegeben. „Es ist eine Erleichterung, fast am Ende dieser außerordentlichen Saison angekommen zu sein”, sagte Lautenbacher.

Der Trend zu einer höheren Zahl von Tropenstürmen wird nach Angaben der Wetterbehörde noch Jahre anhalten. Als Grund werden jedoch nicht die globale Erderwärmung oder Treibhausgase, sondern eine mehrere Jahrzehnte umfassende aktive zyklische Wetterphase angeführt. Die höhere Temperatur der Wasseroberfläche im Atlantik, weniger böige Fallwinde und günstige Windströmungen aus Afrika lösten die Bildung von mehr Tropenstürmen aus. „Es gibt keine Anzeichen, dass Treibhausgase ein Auslöser sind”, sagte Gerry Bell vom Zentrum für Klimavorhersage.

Die Hurrikan-Saison dauert offiziell vom 1. Juni bis zum 30. November. Nachdem am Dienstag Tropensturm „Epsilon” registriert wurde, ist in diesem Jahr mit 26 namentlichen Wirbelstürmen der Rekord von 21 aus dem Jahr 1933 gebrochen worden. Daraus entwickelten sich 13 Hurrikans. Das ist einer mehr als 1969. Vier bedeutende Hurrikans der Kategorien 3, 4 und 5 mit Windgeschwindigkeiten von über 178 Stundenkilometer trafen dabei mit voller Wucht die US-Küste. Im Vorjahr waren es drei schwere Hurrikans. Außerdem verzeichneten die Meteorologen in der diesjährigen Saison drei besonders schwere Hurrikans der Kategorie 5. Dies ist einer mehr als in den bisherigen Rekordjahren 1960 und 1961.

Nach Angaben der Wetterbehörde ist Hurrikan „Katrina”, der Ende August eine Fläche so groß wie Großbritannien in den US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama verwüstete, der Wirbelsturm mit der größten Zerstörungskraft gewesen. Die Schäden würden auf mindestens 80 Milliarden Dollar (68 Milliarden Euro) geschätzt. Den bisherigen Rekord hielt Hurrikan „Andrew”, der 1992 Schäden von 26,5 Milliarden Dollar anrichtete.

Mit mehr als 1300 Toten ist „Katrina” außerdem der tödlichste Hurrikan seit 1928 gewesen. Den Rekord als heftigster Tropensturm hält aber nicht „Katrina”, sondern „Wilma”, die im Oktober schwere Zerstörungen in Mexiko und in Florida verursachte.

Nach den Worten von Lautenbacher muss im kommenden Jahr die Vorhersage der Hurrikan-Stärke weiter verbessert werden. „Menschen fühlen sich betrogen, wenn ein Hurrikan der Kategorie 5 angekündigt ist und nur ein Hurrikan der Stufe 2 kommt”, sagte er. Außerdem sei heute noch nicht absehbar, wie viele Jahre die aktive Hurrikan-Phase dauern werde.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/30/news/wetter/t/rzo202058.html
Mittwoch, 30. November 2005, 20:51 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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