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Freitag, 19. Apr. 19
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KürschnerFrank­fur­t/Main/Fürth - Susanne Kolb-Wach­tel vom Deut­schen Pelz­ver­band in Frank­furt bringt es auf den Punkt: „Krea­tiven bietet der Kür­sch­ner-Beruf beste Mög­lich­kei­ten, selbst Mode zu machen.

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Esch­born/Bonn - Bisher glaubte Geschäfts­füh­rer Theo Dolin­schek, an seine Aus­zubil­den­den keine sehr hohen Erwar­tun­gen zu stel­len.

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Wie werde ich...? Kommissarin

Berlin/Wiesbaden - Im Fernsehen ermitteln Kommissarinnen fast jeden Tag. Aber auch im wirklichen Leben haben weibliche Polizeibeamte inzwischen ihren festen Platz.

Polizei

Weibliche Polizeibeamte haben ihren festen Platz in der Gesellschaft.

Das erklärt Elisabeth Reiher von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DpolG) in Berlin.

„Etwa zehn Prozent der im Polizeidienst Deutschlands Beschäftigten sind Frauen”. Das sind immerhin rund 28 500 weibliche Bedienstete in allen 16 Bundesländern sowie beim Bundeskriminalamt (BKA) und der Bundespolizei. Und ihre Zahl steigt.

Vor mehr als 100 Jahren wurde in Stuttgart die Krankenschwester Henriette Arendt als erste Frau in den Polizeidienst berufen. Sie und ihre Nachfolgerinnen traten meist nur dann auf, wenn Kinder und Jugendliche sowie Frauen vernommen werden mussten. In Uniform sah man sie nicht auf der Straße. „Als erstes Bundesland setzte Berlin 1978 Frauen in der Schutzpolizei ein. Danach folgte 1979 Hamburg”, stellt Rechtsanwältin Dunja Rother in einer für die Universität Bremen verfassten Untersuchung fest.

Im Kriminaldienst arbeiteten Frauen seit 1924 in eigenen Dienststellen, in denen es keine Männer gab. „Heute stehen alle Polizeidienste auch für Frauen offen”, sagt Elisabeth Reiher - auch die speziellen Einsatzkommandos. „Wer die Tests mit sehr hohen körperlichen Anforderungen besteht, ist drin, ob Mann oder Frau”, erklärt Anke Bernhardt, die Bundesbeauftragte für Frauenfragen bei der Polizeigewerkschaft.

In Deutschland sind Polizeiangelegenheiten Sache der einzelnen Bundesländer, Ausbildung und Organisation unterscheiden sich aber nur unwesentlich. Vor einer Aufnahme prüfen Fachleute die Eignung. „Hierbei werden Frauen und Männer gleich behandelt”, sagt Anke Bernhardt. Sie arbeitet als Kriminaloberkommissarin in Berlin. Interessentinnen erkundigen sich meist nach dem Gehobenen Dienst, in dem der Aufstieg bis zur Ersten Kriminalkommissarin (A 13) möglich ist.

„Für diese Laufbahn müssen die Bewerberinnen Abitur oder eine uneingeschränkte gute Fachhochschulreife mitbringen”, erläutert Kriminaloberkommissarin Bernhardt. Nach erfolgreichem Auswahlverfahren beginnt das Studium an der Fachhochschule des Bundes in Brühl bei Köln und anderen Einrichtungen; es endet mit dem Abschluss als Diplomverwaltungswirtin (FH). Einer Probezeit von zweieinhalb Jahren kann die Übernahme ins Beamtenverhältnis in der Besoldungsgruppe A 9 erfolgen.

Das Verhältnis der Geschlechter zueinander hat sich im Vergleich zu den Anfangsjahren verbessert, wie Gesprächen mit verschiedenen Frauen im Polizeidienst zu entnehmen ist. Doch nach wie vor beobachten Männer nicht selten mit Skepsis bis Ablehnung die weibliche Konkurrenz - nicht nur in Deutschland. Deshalb gründeten Polizistinnen 1989 das European Network of Policewomen (ENP), die deutsche Organisation besteht seit 1995.

„Polizistinnen aus ganz Deutschland haben sich zusammengeschlossen mit dem gemeinsamen Ziel, sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen”, erklärt die nationale Vorsitzende Christine Klein von der Kriminalpolizei Bensheim an der Weinstraße. „Wir legen den Finger immer wieder dort auf Wunden, wo Frauen in der Organisation Polizei auf Grund ihres Geschlechts benachteiligt sind.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/30/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo181553.html
Montag, 12. September 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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