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Freitag, 22. Nov. 19
RZ-Akademie

KürschnerFrank­fur­t/Main/Fürth - Susanne Kolb-Wach­tel vom Deut­schen Pelz­ver­band in Frank­furt bringt es auf den Punkt: „Krea­tiven bietet der Kür­sch­ner-Beruf beste Mög­lich­kei­ten, selbst Mode zu machen.

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Ulm/Wit­ten - Eine Aus­bil­dung zum Heil­prak­tiker mit dem The­rapie­fach Homöo­pathie ist umfang­reich. „Es geht dabei um das gesamte Spek­trum der Schul­medi­zin von der Ana­tomie bis zur Patho­logie”...

Bonn/Wil­des­hau­sen - Kaum eine Branche hat mit so vielen Kli­schees zu kämpfen wie die Land­wirt­schaft. „Die meisten denken, dass bei uns alle in Gum­mis­tie­feln und mit Forke in der Hand rum­lau­fen”...

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Esch­born/Bonn - Bisher glaubte Geschäfts­füh­rer Theo Dolin­schek, an seine Aus­zubil­den­den keine sehr hohen Erwar­tun­gen zu stel­len.

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Wie werde ich...? Industriekeramiker

Bonn/Selb - Beim Bau eines Hauses werden viele Materialien gebraucht: Ziegel für das Dach genauso wie Waschbecken oder Fliesen.

Industriekeramiker

Verfahrenstechnik bedient Maschinen und Anlagen. (Bild: Villeroy&Boch/dpa/gms)

Für die Entstehung dieser Produkte leisten Industriekeramiker einen wichtigen Beitrag.

Seit dem 1. August dieses Jahres können Jugendliche zwischen vier verschiedenen Berufen wählen: Industriekeramiker Anlagen-, Verfahrens-, Modell- oder Dekorationstechnik.

Der Grund für die Überarbeitung der dreijährigen Ausbildungen: Die Keramikbranche hat sich in den vergangenen Jahre sehr verändert. Um der globalen Herausforderung zu begegnen, sei viel Geld in neue Maschinen investiert worden, sagt Peter Frischholz, Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Keramischen Industrie in Selb (Bayern). „Das hat dazu geführt, dass neue Anforderungen an Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter entstanden.”

Im ersten Ausbildungsjahr erhalten alle Lehrlinge eine Basisqualifikation. „Die gemeinsamen Ausbildungsinhalte sollen die berufliche Mobilität der Facharbeiter innerhalb der Branchen der keramischen Industrie ermöglichen”, sagt Regina Müller vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn.

Die Voraussetzungen für Lehrlinge sind je nach Beruf unterschiedlich: „Wer sich für Anlagen- oder Verfahrenstechnik entscheidet, sollte technisches Verständnis mitbringen”, erklärt Christiane Lehmhus vom BIBB. Modell- und Dekorationstechniker bräuchten zusätzlich gestalterisches Talent. Formal genügt zwar der Hauptschulabschluss, in der Praxis reicht diese Qualifikation aber oft nicht. Im Durchschnitt erhält ein Auszubildender zum Industriekeramiker eine Vergütung von 585 Euro.

Je nach Beruf sind die Aufgaben des Industriekeramikers sehr verschieden: Der Anlagentechniker ist für die teuren Produktionsanlagen verantwortlich, mit denen beispielsweise Geschirr oder Fliesen hergestellt werden. Auch die Überwachung der Produktion von der Aufbereitung der Masse hin bis zur Veredlung spielt eine wichtige Rolle.

Der Industriekeramiker Verfahrenstechnik arbeitet hauptsächlich in der Sanitärindustrie. Er bereitet die keramische Masse auf und bedient die Maschinen und Anlagen. „Dabei muss er immer wieder einige manuelle Zwischenschritte übernehmen”, sagt Lehmhus. Zudem ist er für das Glasieren und Dekorieren der Produkte verantwortlich.

Bevor Teller, Waschbecken oder Figuren in Serie gehen und gebrannt werden, müssen zunächst Modelle für die Formenherstellung gefertigt werden. Dies ist Aufgabe des Industriekeramikers Modelltechnik. „Dieser Beruf verbindet künstlerisches und technisches Geschick”, erklärt Lehmhus. Dabei arbeitet die Fachkraft eng mit Industriedesignern zusammen.

Ob Goldkanten oder Blumenmuster - für die Verzierungen auf Tellern, Tassen oder Schalen sind die Industriekeramiker Dekorationstechnik zuständig. Mit Sinn für Farben, Formen und Licht verschönern sie die Produkte, entwerfen Schriften oder Monogramme.

www.keramverband.de

www.bibb.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/30/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo183428.html
Montag, 19. September 2005, 10:15 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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