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Mittwoch, 21. Aug. 19
RZ-Akademie

KürschnerFrank­fur­t/Main/Fürth - Susanne Kolb-Wach­tel vom Deut­schen Pelz­ver­band in Frank­furt bringt es auf den Punkt: „Krea­tiven bietet der Kür­sch­ner-Beruf beste Mög­lich­kei­ten, selbst Mode zu machen.

-Koblenz/Bonn - Wo Schiffe unter­wegs sind, braucht es gut aus­gebil­dete Was­ser­bauer. „Sie achten darauf, dass die Gewäs­ser fließen kön­nen”, sagt Harald Sch­mit­t...

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Bonn/Wil­des­hau­sen - Kaum eine Branche hat mit so vielen Kli­schees zu kämpfen wie die Land­wirt­schaft. „Die meisten denken, dass bei uns alle in Gum­mis­tie­feln und mit Forke in der Hand rum­lau­fen”...

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Esch­born/Bonn - Bisher glaubte Geschäfts­füh­rer Theo Dolin­schek, an seine Aus­zubil­den­den keine sehr hohen Erwar­tun­gen zu stel­len.

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Wie werde ich...? KEP-Kaufmann

Bonn/Hamburg - Früher hatte die Post ein Monopol auf alle Brief- und Paketdienstleistungen.

KEP-Kaufmann

Kurierfahrer müssen pünktlich beim Kunden sein. (Bild: GLS/dpa/gms)

„Heute kümmern sich mehr als 800 Unternehmen in Deutschland um diesen Bereich”, sagt Eugen Pink vom Bundesverband Deutscher Postdienstleister in Bonn (BVDP).

„Das Spektrum reicht von weltweit tätigen Universaldienstleistern bis zu mittelständischen Unternehmen wie Stadtkurieren”, erläutert Carl Schamel vom Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) in Bonn. Bildete früher die Bundespost ihre Fachkräfte nach den eigenen Bedürfnissen aus, gelten in dem offenen Markt andere Regeln: „Die Wettbewerber sollen endlich auch ausbilden können”, sagt Elmar Müller, Vorstand des Deutschen Verbandes für Post und Telekommunikation (DVPT) in Offenbach.

Aus diesem Grund gibt es die neuen Ausbildungsberufe Kaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen (KEP) und die KEP-Fachkraft. Die Ausbildung wird breiter und der Markt steht stärker im Mittelpunkt. „Das ist keine Behördenausbildung mehr”, sagt Jürgen Blohm, Pressesprecher bei der Deutschen Post in Bonn. Neben Leistungen wie Brief- oder Paketversand bieten die Postwettbewerber eine Fülle zusätzlicher Dienstleistungen an. „Dazu gehört ein Adressierservice, Retourenbearbeitung, Sendungsverfolgung”, sagt Carl Schamel.

„Die Berufe sind voraussetzungslos” , betont Rudolf Pfeiffer, Vorstand des Bundesverbandes der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) in Hamburg. So stehe auch jedem Hauptschulabsolventen der Einstieg offen. Besonders interessant für einen geringen Schulabschluss ist die zweijährige Ausbildung zur KEP-Fachkraft, deren Job hauptsächlich das Verteilen der Sendungen ist. „Da brauchen wir praktisch veranlagte Leute, die belastbar sind”, sagt Müller vom DVPT.

Anspruchsvoller ist die kaufmännische KEP-Ausbildung, die drei Jahre dauert. „Die Rechnungsabschlüsse sind schwierig”, sagt Müller. Die Abrechnungsmethoden seien von Kunde zu Kunde unterschiedlich, das müssen die Kaufmänner und -frauen im Blick behalten. „Zudem disponiert der Kaufmann die Fachkräfte, stellt die Teams zusammen und organisiert sie”, sagt Pfeiffer.

„Ein vernünftiger Schulabschluss ist wichtig - das kann auch ein überdurchschnittlicher Hauptschulabschluss sein”, sagt BVDP-Geschäftsführer Pink. Organisationstalent ist in dem Beruf genauso gefragt wie kaufmännisches Interesse. „Mathematik sollte man können, englische Grundkenntnisse sind auch nicht schlecht.” Auch wenn die neuen Ausbildungsberufe der veränderten Marktlage Rechnung tragen - größter Ausbilder und Arbeitgeber wird die Deutsche Post bleiben. „Die Wettbewerber haben rund fünf Prozent des Marktanteils”, sagt Müller. Das schlägt sich auch in der Zahl der Ausbildungsplätze nieder: „Die Post hat zum 1. August 2500 KEP-Lehrlinge eingestellt”, sagt Blohm. Bei den Wettbewerbern sind es insgesamt rund 400 Azubis.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/30/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo188533.html
Montag, 10. Oktober 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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