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Dienstag, 19. Feb. 19
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Bonn - Bin­nen­schif­fer sind viel unter­wegs. Ihre Freunde bekom­men sie manch­mal Wochen lang nicht zu sehen, auf Kino oder Kon­zerte müssen sie dann auch ver­zich­ten.

Esch­born/Bonn - Bisher glaubte Geschäfts­füh­rer Theo Dolin­schek, an seine Aus­zubil­den­den keine sehr hohen Erwar­tun­gen zu stel­len.

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Wie werde ich...? Binnenschiffer

Bonn - Binnenschiffer sind viel unterwegs. Ihre Freunde bekommen sie manchmal Wochen lang nicht zu sehen, auf Kino oder Konzerte müssen sie dann auch verzichten.

Arbeitsplatz an Bord

Binnenschiffer im Duisburger Hafen.

Dafür kommen sie viel herum und haben einen Beruf, der immer anspruchsvoller geworden ist.

Seit Sommer 2005 gibt es dafür eine neue Ausbildungsverordnung. Die bisherige stammte aus dem Jahr 1940, wie Christel Huth vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn erläutert. Die Anforderungen seien seither deutlich gestiegen. „Großer Wert wird heute auch auf soziale Fähigkeiten gelegt” - Binnenschiffer müssen im Team arbeiten können. „Aber auch Kenntnisse im Umweltschutz spielen heute eine viel größere Rolle.”

Das Interesse am Beruf wächst nach Beobachtung des BIBB. „Es war deshalb höchste Zeit, dass die Verordnung überarbeitet wurde”, sagt Huth. Das sieht auch Gunter Dütemeyer so. Er ist Geschäftsführer beim Arbeitgeberverband der deutschen Binnenschiffahrt in Duisburg - der Stadt mit dem größten Binnenhafen Europas.

„Binnenschiffer müssen heute mit Fax , PC und Internet umgehen können und haben oft sogar zwei Radargeräte an Bord.” Das Steuerhaus sei wie ein Cockpit, sagt Dütemeyer. Zudem sind die Schiffe größer geworden: „Waren die früher 85 Meter lang, sind das heute oft 110 Meter.” Manche können bis zu 3000 Tonnen Güter transportieren.

Haupt- oder Realschulabschluss mit mindestens durchschnittlichen Noten sollten Bewerber deshalb mitbringen. Die Aussichten für die Zeit nach der Lehre sind nicht schlecht: „Das Durchschnittsalter bei den Schiffsführern ist hoch. Da wird Nachwuchs gebraucht”, sagt Dütemeyer. Die Azubis verdienen nach Tarif zwischen monatlich gut 800 im ersten und rund 1045 Euro im dritten Lehrjahr.

„Aber es werden nicht alle Azubis übernommen”, sagt Rolf Günther von der Reederei Imperial in Duisburg. Manchmal zeige sich, dass einzelne nicht für den Beruf gemacht sind. So komme nicht jeder damit klar, zeitweise von Familie oder Partner getrennt zu sein. „Die durchschnittliche Besatzung besteht aus drei Mann”, sagt Dütemeyer. Auch das ist nicht jedermanns Sache. „Für den Binnenschiffer muss man geboren sein oder sein Herz dafür entdecken.”

Ist das der Fall, gibt es viel zu sehen: Binnenschiffer fahren meist auf den großen Achsen im Wasserstraßennetz, etwa auf dem Rhein von Rotterdam bis Basel oder über den Main in die Donau Richtung Südosten. „Die West-Ost-Achse reicht vom Pariser Becken bis an die Oder”, erzählt Gunter Dütemeyer.

Transportiert werden Baustoffe , Mineralöl oder Chemie-Erzeugnisse. „Die Schiffe bringen aber zum Beispiel auch Erz und Kohle von Rotterdam nach Duisburg”, sagt Günther. Immer wichtiger wird auch in der Binnenschifffahrt der Containerverkehr - doch es gibt noch eine Alternative: Auch die Fahrgastschifffahrt, sei es auf dem Rhein oder auf der Elbe, braucht qualifiziertes Personal.

Informationen: Arbeitgeberverband der Deutschen Binnenschiffahrt, Dammstraße 15-17, 47119 Duisburg (E-Mail: info@adb-ev.de).

www.adb-ev.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/30/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo194078.html
Montag, 31. Oktober 2005, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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