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Dienstag, 19. Feb. 19
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Wie werde ich...? Tierwirt

Bonn/Wildeshausen - Kaum eine Branche hat mit so vielen Klischees zu kämpfen wie die Landwirtschaft.

Tierwirt

Trotz Fachwissen ist das Gefühl für Tiere wichtig.

„Die meisten denken, dass bei uns alle in Gummistiefeln und mit Forke in der Hand rumlaufen”, wundert sich Martin Lambers vom Deutschen Bauernverband in Bonn.

Dabei erfordert die professionelle Arbeit mit Schwein, Rind und Geflügel weit mehr als Tierliebe. „Der Tierwirt ist eine hoch spezialisierte Fachkraft”, erklärt Josef Göbel, Referatsleiter Ausbildung bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Mit bundesweit etwa 1600 Tierwirt-Azubis liegt die Zahl weit unter der der angehenden Landwirte, von denen es knapp 9200 gibt. Eine neue Ausbildungsverordnung, die am 1. August in Kraft getreten ist, soll die Lehre weiter differenzieren und mehr Jugendliche für den Beruf begeistern. Denn an guten Auszubildenden fehlt es vielen Betrieben.

Im dritten Lehrjahr spezialisieren sich die angehenden Tierwirte von nun an in den Fachrichtungen Rinder-, Schweine- oder Geflügelhaltung sowie Schäferei oder Imkerei. Damit soll den Erfordernissen stark spezialisierter Betriebe in der Tierproduktion Rechnung getragen werden, so das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn.

„Ein Stück Metall ist ein Meter lang und bleibt ein Meter lang”, sagt der Land- und Tierwirt Friedrich Ahlers aus dem niedersächsischen Wildeshausen, der an der Novellierung der Ausbildung mitgewirkt hat. Im Gegensatz dazu sei jedes Tier anders. Auch auf Tierschutz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegt von nun an ein Schwerpunkt der Ausbildung.

Zudem stehen betriebswirtschaftliche und technische Grundlagen auf dem Stundenplan. „Man muss schließlich oft eine ganze Herde managen, Futtermittel berechnen, Impfungen und Stallgröße”, erklärt Josef Göbel. Der Umgang mit dem Computer ist ein Muss: „Ein Tierwirt muss die Klima- und Fütterungsautomaten bedienen können”, erklärt Lambers.

Wie aus einer Statistik der Landwirtschaftskammer NRW hervorgeht, haben bundesweit 43 Prozent der Auszubildenden den Hauptschulabschluss, ebenfalls 43 Prozent die Mittlere Reife, 4 Prozent Abitur - der Rest entfällt auf andere Berufsabschlüsse. „Für Jugendliche ohne Schulabschluss ist die Tierwirt-Prüfung meist kaum zu schaffen”, sagt Landwirt Ahlers. Seit Jahren hat er jeweils zwei Auszubildende - oft mit Abitur. „Viele gehen danach in den elterlichen Betrieb oder wollen noch studieren.”

Die Bezahlung ist nicht schlechter als in anderen Ausbildungsberufen. Im Durchschnitt liegen die Gehälter nach Angaben der Landwirtschaftskammer NRW bundesweit bei etwa 1600 Euro monatlich. Je nach Region und Betrieb sind auch Anfangsgehälter von 2000 Euro monatlich nicht unrealistisch.

„Der Bedarf steigt, weil gerade in großen Betrieben eine ganz neue Arbeitsebene entsteht”, sagt Lambers. Mittlerweile gebe es nicht mehr nur den Arbeitgeber und die Angestellten, sondern zunehmend auch so etwas wie Betriebsleiter. Vor allem im Osten der Republik sei die Nachfrage groß.

Informationen: Deutscher Bauernverband , Geschäftsstelle Berlin, Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin.

www.aid.de , www.bauernverband.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/30/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo195865.html
Montag, 07. November 2005, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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