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Dienstag, 19. Feb. 19
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Ulm/Wit­ten - Eine Aus­bil­dung zum Heil­prak­tiker mit dem The­rapie­fach Homöo­pathie ist umfang­reich. „Es geht dabei um das gesamte Spek­trum der Schul­medi­zin von der Ana­tomie bis zur Patho­logie”...

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Wie werde ich...? Heilpraktiker

Ulm/Witten - Eine Ausbildung zum Heilpraktiker mit dem Therapiefach Homöopathie ist umfangreich.

Homöopathiosche Kügelchen

Auch die Theorie Hahnemanns gehört in die Ausbildung. (Bild: VKHD/dpa/gms)

„Es geht dabei um das gesamte Spektrum der Schulmedizin von der Anatomie bis zur Pathologie”, erklärt Monika Kindt vom Verband klassischer Homöopathen VKHD in Ulm.

Zwei Jahre lang hatte Monja Trific an der Frauenschule Alchemilla in Hamburg das Konzept der Homöopathie kennen gelernt und es ausprobiert. Im dritten Jahr musste sie sich auf die Heilpraktikerprüfung vorbereiten. Wer sich in Deutschland homöopathisch niederlassen will, muss älter als 25 Jahre sein, mindestens den Hauptschulabschluss haben und nach dem Heilpraktikergesetz beweisen, dass er keine Gefahr für die „Volksgesundheit” darstellt, etwa durch eine amtsärztliche Überprüfung im Gesundheitsamt. Die Ausbildung ist umfangreich: „Dabei geht es um das gesamte Spektrum der Schulmedizin von der Anatomie bis zur Pathologie”, erklärt Monika Kindt, Geschäftsführerin im Verband klassischer Homöopathen VKHD in Ulm.

Qualität und Umfang der Ausbildung an den 110 deutschen Homöopathieschulen sind höchst unterschiedlich: „Das reicht von ein paar Wochenendkursen bis zum dreijährigen Vollzeitunterricht”, sagt Birgit Brotkorb, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) in Witten (Ruhr). Ärzte und Heilpraktiker mit dem Schwerpunkt klassische Homöopathie können sich durch die Stiftung überprüfen und zertifizieren lassen. „Wir wollen die Homöopathie für die Öffentlichkeit transparenter machen”, erklärt Jörg Wichmann, Vorsitzender des Stiftungsrates.

Weiterhin akkreditiert die SHZ auch Schulen, die damit die Ausbildungsrichtlinien übernehmen müssen. Das allerdings ist ein langwieriger Prozess. Bis mehr Schulen das Verfahren durchlaufen haben, sollten Interessenten die Lehrpläne der Schule mit dem Curriculum der SHZ vergleichen: „Die drei Bereiche Arzneimittelkenntnis, die Theorie Samuel Hahnemanns und die Fallbesprechungen gehören auf jeden Fall in jede Ausbildung.”

Die Ausbildung in der klassischen Homöopathie kostet dem VKHD zufolge im Schnitt 6000 Euro. Dazu kommen noch die Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung und die Prüfungsgebühr. Die Zertifizierung durch den SHZ kostet noch einmal 250 Euro. Dagegen sind die Einnahmen überschaubar: 150 Euro bekommt ein klassischer Homöopath für eine Erstanamnese, für die er zwischen drei und vier Stunden benötigt, hat der VKHD in einer Mitgliederbefragung erhoben.

Aber der Verdienst steht bei vielen der überwiegend weiblichen Therapeuten nicht im Vordergrund. „Es ist meine Berufung, sanft zu heilen”, sagt Monja Trific, die sich mit einer Rufpraxis selbstständig gemacht hat. Das heißt nicht, auf die Möglichkeiten der Schulmedizin kategorisch zu verzichten: Als Trifics Tochter im Alter von drei Jahren lebensbedrohlich erkrankte, halfen nur noch Transfusionen und Medikamente. „Ich verdanke der Schulmedizin das Leben meiner Tochter”, sagt die Heilpraktikerin.

Informationen: Stiftung Homöopathie-Zertifikat, Bebbelsdorf 3, 58454 Witten (Tel : 02302/20 20 379), Verband klassischer Homöopathen Deutschlands, Thränstraße 29, 89077 Ulm (Tel.: 0731/931 40 40).

www.homoeopathie-zertifikat.de

www.vkhd.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/30/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo197687.html
Montag, 14. November 2005, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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