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Freitag, 22. Nov. 19
RZ-Akademie

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Wie werde ich...? Wasserbauer

Koblenz/Bonn - Wo Schiffe unterwegs sind, braucht es gut ausgebildete Wasserbauer.

Markierungstonnen

Regelmäßige Tonnen nötig: Markierungstonnen.

„Sie achten darauf, dass die Gewässer fließen können”, sagt Harald Schmitt, Sprecher der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd in Würzburg.

Die Männer und Frauen, die diesem neu geordneten Ausbildungsberuf nachgehen, warten Wasserstraßen und Küstenabschnitte, sichern Fahrrinnen ab und achten darauf, dass Böschungen und Gehölz die Schiffswege nicht stören.

Dabei arbeiten die Wasserbauer im Team. „Mehrere Leute sind für einen bestimmten Abschnitt einer Wasserstraße zuständig”, sagt Anneliese Weintraut, stellvertretende Leiterin des Berufsbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen in Koblenz. Dort werden die angehenden Wasserbauer in Bundesfachklassen theoretisch auf ihren Dienst entlang der Gewässer vorbereitet.

„Bei der Ausbildung muss man sich darauf einstellen, dass man oft von zu Hause weg ist”, sagt Weintraut. Neben den 40 Wochen in der Bundesfachklasse in Koblenz oder Kleinmachnow bei Berlin werden weitere 24 Wochen der dreijährigen Lehre an überbetrieblichen Ausbildungsstätten unterrichtet. „Dabei sind die jungen Leute internatsmäßig untergebracht”, sagt sie.

Wasserbauer lernen, wie sie die Deiche, Schleusen und Wehre in Schuss halten. Gefährliche Stellen in den Gewässern markieren sie mit Tonnen oder Schildern. Zudem kümmern sich die Wasserbauer um Hochwasserschutz und darum, die Gewässer auch bei Eis im Winter schiffbar zu halten. „Sie werden auch ökologisch geschult und kümmern sich um den Küstenschutz”, sagt Dieter Weiß vom Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) in Bonn.

Wer mit einer Ausbildung am Wasser beginnen will, muss mindestens einen Hauptschulabschluss in der Tasche haben. „Wichtige Voraussetzung ist auch ein Freischwimmer”, sagt Weintraut. Da Wasserbauer hauptsächlich draußen arbeiten und immer wieder zupacken müssen, sollten sie praktisch und handwerklich begabt sein, betont Weiß.

Inzwischen werden die Wasserbauer nicht mehr nur für den öffentlichen Dienst ausgebildet, sondern arbeiten neben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auch für Unternehmen des Wasserbaus. „Damit ist die Ausbildung breiter geworden”, sagt Weiß.

Mit der Neuordnung zum 1. August 2004 ist ein Schwerpunkt auf den Bereich der Bauüberwachung und -betreuung gelegt worden. „Damit liegt er nicht wie bisher in der Ausführung handwerklicher Tätigkeiten im Wasserbau”, sagt Weiß.

Ein Wasserbauer in der Lehre verdient in Westdeutschland zwischen 600 und 700 Euro pro Monat, je nach Ausbildungsjahr. In den östlichen Bundesländern ist der Lohn rund 50 Euro geringer. Inzwischen gibt es pro Ausbildungsjahr rund 100 Lehrlinge in Deutschland, sagt Weintraut.

Gesellen können sich nach erfolgreicher Ausbildung zum Wasserbaumeister weiterbilden. „Wer die Hochschulreife hat, kann sich in den Ingenieurstudiengängen umsehen”, sagt Weiß. Hoch- und Tiefbau gibt es als Spezialisierung bei den Bauingenieuren, ein Studium, das sich an die Ausbildung zum Wasserbauer anschließen kann.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/30/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo199529.html
Montag, 21. November 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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