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Studie: Kat-Autos pusten Ammoniak in die Luft

Bonn - Autos mit Drei-Wege-Katalysator sind nach einer Studie Bonner Wissenschaftler längst nicht so sauber wie oft gedacht: Sie pusten überraschend viel vom giftigen „Misthaufen-Gas” Ammoniak in die Luft und richten in der Pflanzenwelt erhebliche Schäden an, berichtet die Universität Bonn.

Auspuff

Autos mit Drei-Wege-Katalysator sind längst nicht so sauber wie oft gedacht.

„Wir leben bald in einer Güllewüste”, erklärte der Biologe Jan-Peter Frahm. Schon heute wüchsen durch die Auspuffgase an viel befahrenen Straßen Moose und Flechten, die früher vorzugsweise an den Betoneinfassungen von Misthaufen oder Dächern von Viehställen vorkamen. Gefahren für die menschliche Gesundheit gingen von den gemessenen Konzentrationen aber nicht aus, da sich das Gas schnell verdünne.

Verschiedene Pflanzenarten seien von manchen Straßenrändern bereits weitgehend verdrängt worden. Ammoniak, das als Güllegas in der Landwirtschaft entsteht und stechend riecht, dient bestimmten Moosen und Flechten als Stickstoffquelle und bildet daher eine Art Dünger aus der Luft. Es verbindet sich mit den Stickoxiden in der Luft zu Ammoniumnitrat - einem Hauptbestandteil von Dünger, wie er in jedem Gartencenter gekauft werden kann. „Mit dem Regen gelangt der Dünger dann in den Boden”, erläuterte Frahm.

Die Bonner Wissenschaftler untersuchten die Abgase von 30 Autos mit Katalysator. „Alle Pkw pusteten Ammoniak in die Luft, und das in Konzentrationen, die man zum Teil bereits mit der Nase wahrnehmen konnte”, berichtete Frahm.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/news/science/t/rzo203172.html
Montag, 05. Dezember 2005, 17:49 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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