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Dienstag, 11. Jun. 13

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Südkoreas Präsident stärkt Klonpionier den Rücken

Seoul - Der südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun hat dem Klonpionier Hwang Woo Suk den Rücken gestärkt, nachdem Hwang wegen unethischen Verhaltens in die Kritik geraten war.

Hwang Woo-Suk

Der südkoreanische Klonpionier Hwang Woo-Suk erhält Rückendeckung vom Staatspräsidenten.

Er hoffe, dass der Forscher seine Arbeit bald wieder aufnehmen und „Menschen, die an unheilbaren Krankheiten leiden, Hoffnung geben wird”, wurde Roh am Montag vom Präsidialamt in Seoul zitiert. Roh bekräftigte, dass die Regierung den 52-jährigen Tiermediziner und dessen Stammzellforschung weiter unterstützen werde.

Hwang war seit dem Eingeständnis vor elf Tagen, entgegen internationalen Ethikstandards Eizellspenden von Mitarbeiterinnen für seine Forschung genutzt und später darüber gelogen zu haben, nicht mehr in seinem Labor in der Seouler National-Universität erschienen. Er hält sich Medienberichten zufolge entweder in einem buddhistischen Kloster oder bei Verwandten außerhalb Seouls auf.

Rohs Äußerungen vom Montag waren in Südkorea mit der Hoffnung verbunden, dass sich die Debatte um die umstrittenen Eizellspenden bald legen werde. Einen Tag zuvor hatte sich der lokale Fernsehsender MBC, der zuvor kritisch über Hwang und die Methoden zur Eizellen-Beschaffung berichtet hatte, selber für ethisch fragwürdiges Verhalten entschuldigt.

In einer Erklärung gab MBC zu, dass eigene Journalisten durch Drohungen Mitarbeiter von Hwang eingeschüchtert hätten, um sie zu kritischen Aussagen über die Forschung des Klonpioniers zu bewegen. Den Mitarbeitern sei unter anderem gesagt worden, dass ihnen und Hwang wegen angeblicher Manipulationen von Forschungsergebnissen eine strafrechtliche Verfolgung drohe.

Hwang hatte am 24. November seinen Rücktritt von allen öffentlichen Ämtern erklärt. Er gab auch den Vorsitz der erst im Oktober gegründeten Welt-Stammzellenbank in Seoul auf. Seine Forschungsarbeit will er jedoch weiter betreiben. Dem Forscher und seinem Team war es im vergangenen Jahr weltweit erstmals gelungen, einen menschlichen Embryo zu klonen und daraus Stammzellen für die Herstellung von neuem Gewebe zu gewinnen. Die Stammzellforschung Hwangs und anderer Forscher ist jedoch stark umstritten, weil dabei menschliche Embryonen zum Zweck der Forschung hergestellt und zerstört werden müssen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/news/science/t/rzo203175.html
Montag, 05. Dezember 2005, 14:53 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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