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Dienstag, 11. Jun. 13

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EU beschließt Schwarze Liste mit unsicheren Airlines

Brüssel - Wer von oder nach Europa fliegen will, soll sich künftig vor dem Buchen über die Schwarzen Schafe unter den Anbietern informieren können.

Flash Air

Ein Jet der Flash Air: Der Absturz eines Flugzeugs dieser Gesellschaft führte bei der EU zu der Erstellung einer schwarzen Liste (Archivbild).

Die Verkehrsminister der 25 EU-Staaten beschlossen am Montag in Brüssel die Veröffentlichung einer Schwarzen Liste der als unsicher eingestuften Fluggesellschaften.

Der Beschluss werde „mehr Sicherheit für die europäischen Flugpassagiere bringen”, sagte EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot nach dem Votum. Eine erste Aufstellung unsicherer Airlines will die Kommission im kommenden Frühjahr vorlegen.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sagte, die Entscheidung sei wichtig für den Verbraucherschutz. Die Schwarze Liste werde nach EU-weit einheitlichen Kriterien „für den Kunden eine Transparenz herstellen”, erläuterte der Minister. Der britische Ressortchef und Ratsvorsitzende Alistair Darling sagte, die EU habe den Vorschlag nach den Flugzeugabstürzen im Sommer noch verbessert und damit gezeigt, dass sie schnell und wirksam reagieren könne.

Die Liste soll dafür sorgen , dass gefährliche Fluggesellschaften nach einheitlichen Regeln mit Flugverboten belegt werden. Bislang haben Frankreich, Belgien und Großbritannien in eigener Regie Schwarze Listen zusammengestellt. In den Nachbarländern konnten diese Fluggesellschaften aber trotzdem starten und landen.

Anlass für die neue Regelung war der Absturz eines Flugzeugs der ägyptischen Chartergesellschaft Flash Airlines im Jahr 2003, bei dem 148 Menschen starben. Zwar hatten die schweizerischen Behörden dem Unternehmen zuvor die Flugerlaubnis entzogen, doch die Informationen über Sicherheitsmängel waren nicht an andere europäischen Staaten weitergegeben worden. Mit der Schwarzen Liste soll ein Flugverbot in einem EU-Staat oder der Schweiz automatisch auf alle anderen Mitgliedsländer ausgeweitet werden.

Künftig müssen Fluggäste auch informiert werden, wenn der Reiseveranstalter eine andere Fluggesellschaft als zuvor geplant einsetzt. Die Passagiere sollen dies spätestens bei der Abfertigung am Flughafen erfahren. Das gilt auch für Anschlussflüge außerhalb der EU. Wenn eine Gesellschaft nach der Buchung in die Liste aufgenommen wird und der Flug deshalb annulliert wurde, hat der Passagier auf Antrag ein Recht auf Kostenerstattung oder Umbuchung.

Verkehrskommissar Barrot will außerdem die Befugnisse der EU- Agentur für Flugsicherheit in Köln ausweiten. Sie soll nach Barrots Plänen die Pilotenausbildung überwachen. Außerdem möchte Barrot von den EU-Experten einheitliche Mindeststandards für Fluggesellschaften, die im EU-Luftraum verkehren, festlegen lassen. Schließlich soll die Behörde zuständig sein für die Betriebserlaubnis von Airlines aus Drittstaaten für das Gebiet der EU.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/news/t/rzo203148.html
Montag, 05. Dezember 2005, 13:01 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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