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Montag, 24. Feb. 20
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Mainz - Ein Arbeit­geber ist grundsätz­lich nicht berech­tigt, eine ärzt­liche Arbeits­unfähig­keits­beschei­nigung anzu­zwei­feln. Das geht aus einem Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz...

Frank­fur­t/Main/Bonn - Beson­ders langsam arbei­ten­den Mit­arbei­tern kann gekün­digt werden. Weist der Arbeit­geber nach, dass ein ver­gleich­barer Mit­arbei­ter in der glei­chen Zeit min­des­tens das Dop­pelte schafft...

Stutt­gart - Nicht jeder Arbeit­neh­mer hat auto­matisch Anspruch auf Weih­nachts­geld. Die Zahlung von Weih­nachts­geld oder einem 13. Gehalt sei meist im Tarif- oder Anstel­lungs­ver­trag gere­gelt.

Lud­wigs­hafen/Bonn - Für Eltern gilt bei Kün­digun­gen eine beson­dere „so­ziale Schutz­bedürf­tig­keit”. Das geht aus einem Urteil des Arbeits­gerichts Lud­wigs­hafen hervor, berich­tet der Per­sonal­ver­lag in Bonn.

Ander­nach - Wer bei einer betrieb­lichen Weih­nachts­feier ver­unglückt, steht grundsätz­lich unter dem Schutz der gesetz­lichen Unfall­ver­siche­rung. Das teilte die Unfall­kasse Rhein­land-Pfalz in Ander­nach mit.

Mainz - Ist in einer Abmah­nung mit meh­reren Vor­wür­fen auch nur einer falsch, muss das Schrei­ben aus der Per­sonal­akte ent­fernt werden. Diese Ent­schei­dung traf das Lan­des­arbeits­gericht (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz...

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Arbeitgeber darf ärztliches Attest grundsätzlich nicht anzweifeln

Mainz - Ein Arbeitgeber ist grundsätzlich nicht berechtigt, eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung anzuzweifeln.

Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz hervor.

Daher könne einem Mitarbeiter auch nicht fristlos mit der Begründung gekündigt werden, er habe seine Arbeitsunfähigkeit nur vorgetäuscht. Nur wenn er ernsthafte Zweifel habe und diese auch näher begründen könne, gelte eine Ausnahme (Az.: 4 Sa 728/04).

Das Gericht gab mit seinem Urteil der Kündigungsschutzklage eines Arbeitnehmers statt. Seine Arbeitgeberin hatte dem Kläger unter anderem mit der Begründung gekündigt, dieser habe seine Arbeitsunfähigkeit nur vorgetäuscht. Zum Nachweis verwies sie darauf, der Mitarbeiter habe in einer Gaststätte eine Schlägerei provozieren wollen. Wäre er ernsthaft krank gewesen, hätte er dies sicher unterlassen. Das LAG ließ dies nicht gelten. Der Arbeitgeber habe keine greifbaren Beweise für eine vorgetäuschte Erkrankung vorgelegt. Allein die Tatsache, dass der Kläger eine Schlägerei provoziert habe, genüge nicht. Jedenfalls hätte die Arbeitgeberin den Kläger vor Ausspruch der fristlosen Kündigung zumindest abmahnen müssen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/berufbildung/recht/t/rzo202204.html
Donnerstag, 01. Dezember 2005, 13:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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