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Dienstag, 25. Feb. 20
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Mind MappingBerlin - Die Kon­ferenz war lang­atmig, das Thema nicht ganz ein­fach: Im Zeit­alter elek­tro­nischer Daten­ver­arbei­tung ist es immer wich­tiger, Gesprächs­inhalte, Ideen oder Kon­zepte anschau­lich fest­hal­ten zu können.

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Mün­chen/Ber­lin - Viele Bücher­regale biegen sich unter mehr­bän­digen Lexika. Dagegen kann ein Lexikon auf CD-ROM Platz sparend gela­gert werden, und weil viele Begriffe mul­time­dial auf­berei­tet sind...

Berlin - Arbeit­neh­mer fehlen am Arbeits­platz immer häu­figer wegen psy­chi­scher Erkran­kun­gen. Das teilt der Bun­des­ver­band der Betriebs­kran­ken­kas­sen in Berlin mit.

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Organisation ist alles: Ein zügiges Studium erfordert gute Planung

Osnabrück/Bochum - Jedes Studium beginnt mit einer Orientierungsphase.

Organisation ist alles

Strukturiertes Arbeiten hilft beim raschen Studium. Bild:Schierenbeck/dpa/gms

Das Hochschulleben ist unbekannt, die Leute sind neu. Der Übergang vom geordneten Schülerleben in den Uni-Alltag ist schwierig.

„Da der ständige Druck durch die Lehrer entfällt, ist viel Disziplin erforderlich, um bei der Stange zu bleiben”, sagt Stephan Becher, Autor des Buches „Schnell und erfolgreich studieren”.

Von Beginn an müsse jeder Studierende der Gefahr begegnen, nach wenigen Wochen in den Veranstaltungen den Faden zu verlieren. „Ein sorgfältig ausgearbeiteter Stundenplan mit Nachbereitungszeiten kann sich als hilfreich erweisen”, rät Becher. Mit der Umstellung auf die Bachelor- und Master-Abschlüsse ist es mit dem Humboldtschen Bildungsideal ohnehin nicht mehr so weit her.

„Die Freiheit und Schlamperei , die in so manche Studienstruktur gehörte, wird eingeschränkt”, sagt Gisela Danz, Leiterin der gemeinsamen Zentralen Studienberatung der Universität und der Fachhochschule Osnabrück.

Egal welcher Abschluss angestrebt wird - zu Beginn des Studium steht in nahezu allen Fächern eine Orientierungseinheit auf dem Programm. „Studenten aus dem gleichen Fachbereich helfen kleinen Gruppen von den Erstsemestern, Kontakte zu knüpfen und sich an der Uni zurechtzufinden”, erläutert Becher. Eine Woche dauern diese Einführungen in der Regel.

Inhaltlich geht es darum, sich einen Überblick über das Studium zu verschaffen. „Am besten besorgt man sich die Modulpläne für die Bachelor-Studiengänge”, rät Danz. Das Vorlesungsverzeichnis hilft bei der Planung des Stundenplans. „Die meisten Fragen lassen sich beantworten, indem man sich an seine Kommilitonen wendet”, sagt Becher. Organisatorische Fragen lassen sich ebenfalls gut mit Hilfe des Internets beantworten, „für schwierigere Fragen gibt es die Sprechstunden der Tutoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter”.

Inhaltliche Probleme lösen die Fachstudienberater. „Da darf man sich nicht schrecken und nicht bluffen lassen”, sagt Danz. Wenn es persönlich ans Eingemachte geht, bieten die meisten Hochschulen zudem eine psychosoziale Beratung an.

Hilfreich für den Verlauf der akademischen Ausbildung ist, bereits im ersten Semester das Studium grob durchzuplanen. „Man muss den Abschluss konsequent angehen”, sagt Danz. Empfehlenswert ist nach Bechers Worten, sich gleich zu Anfang des Studiums über alle Anforderungen zu informieren. „Also: welche Prüfungen müssen in welchem Studienabschnitt abgelegt werden und welche Scheine muss man erwerben”. Daraus gehe hervor, welche Veranstaltungen in welchem Semester besucht werden sollten.

Ebenfalls hilfreich sind Angebote zum Zeitmanagement und die Schreibwerkstätten, die inzwischen zahlreichen Hochschulen im Programm haben. „Es gibt einige Fallen, in die fast jeder Anfänger tappt”, erklärt Gabriela Ruhmann von der Schreibwerkstatt der Ruhruniversität in Bochum: zu weit gefasste Themen, zu breite Literaturrecherche und die Annahme, dass gleich beim ersten Anlauf der perfekte Text in den Computer getippt werden muss. „Eine Hausarbeit ist da, um einen Ist-Wissensstand abzuprüfen. Da wird nichts Unmögliches verlangt”, sagt die examinierte Philosophin und Germanistin.

Neben dem Planen des Studiums sollte auch das Planen der übrigen Aktivitäten stehen. „Wer wöchentlich inklusive Nachbereitung etwa 32 bis 36 Stunden zum Lernen aufwendet, ist in der Regel gut ausgelastet”, sagt Becher. Darum muss auch Freizeit sein: „Der Aufbau eines sozialen Netzes ist für Studierende immens wichtig”, sagt Studienberaterin Danz.

Literatur: Stephan Becher: Schnell und erfolgreich studieren, Lexika Verlag, ISBN 3-89694-414-2, 17 Euro; Brigitte Chevalier: Effektiver Lernen, Eichborn, ISBN 3-8218-1566-3, 15,90 Euro; Friedrich Rost: Lern- und Arbeitstechniken fürs Studium. UTB, ISBN 3-8252-1994-1, 13,90 Euro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/berufbildung/t/rzo187178.html
Montag, 28. November 2005, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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