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Freitag, 10. Jul. 20
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Koblenz/Lan­dau - Eine Ver­bin­dung aus Ang­lis­tik, Infor­matik und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten bietet die Uni­ver­sität Koblenz Landau an. Der neue Bache­lor-Stu­dien­gang „BA Ang­lis­tik und Medien­mana­gement” startet im...

Mind MappingBerlin - Die Kon­ferenz war lang­atmig, das Thema nicht ganz ein­fach: Im Zeit­alter elek­tro­nischer Daten­ver­arbei­tung ist es immer wich­tiger, Gesprächs­inhalte, Ideen oder Kon­zepte anschau­lich fest­hal­ten zu können.

Jork/Spai­chin­gen - Anlass für Zoff zwi­schen Vor­gesetz­ten und Mit­arbei­tern gibt es mehr als genug. Jeder fünfte Arbeit­neh­mer hasst seinen Chef einer Umfrage des geva-Insti­tuts in München zufolge sogar...

Mün­chen/Ber­lin - Viele Bücher­regale biegen sich unter mehr­bän­digen Lexika. Dagegen kann ein Lexikon auf CD-ROM Platz sparend gela­gert werden, und weil viele Begriffe mul­time­dial auf­berei­tet sind...

Berlin - Arbeit­neh­mer fehlen am Arbeits­platz immer häu­figer wegen psy­chi­scher Erkran­kun­gen. Das teilt der Bun­des­ver­band der Betriebs­kran­ken­kas­sen in Berlin mit.

Dort­mund - Die Zen­tral­stelle für die Vergabe von Stu­dien­plät­zen (ZVS) war lange Zeit eine Kon­stante im vor­uni­ver­sitären Dickicht.

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Die Bio-Branche bietet vielseitige Jobs

Köln/Münster - Die Bio-Branche boomt. Nicht nur Hersteller und Vermarkter von Biowaren freuen sich über steigende Umsätze, auch die Zahl der in diesem Sektor arbeitenden Menschen wächst.

Bio-Branche

Es gibt viel Arbeit in der Bio-Branche. (Bild: BLE/Thomas Stephan/dpa/gms)

Laut einer Befragung aus dem Jahr 2004 von 50 Bio-Unternehmen hat sich die Zahl der dort Beschäftigten seit 1993 fast verdoppelt. Die größten Zuwächse verzeichneten die Hersteller von Bio-Nahrungsmitteln.

„Generell sind in der Bio-Branche alle Lebensmittel verarbeitenden und erzeugenden Berufe gefragt”, sagt Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverbands Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel in Köln. Das Spektrum der Berufe reicht vom Winzer über den Molkereifachmann bis hin zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik.

Für den Verkauf der Bio-Waren werden in Naturkostläden und Bio-Supermärkten Einzelhandelskaufleute der Fachrichtung Naturkost und Naturwaren ausgebildet. „Die Warenkunde spielt eine große Rolle”, sagt Michael Radau vom Verband der Bio-Supermärkte in Münster. Nach wie vor sei Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern vorhanden. Es gebe gute Aufstiegschancen. Zudem liege die Bezahlung in den Märkten meist über den sonst üblichen Einstiegsgehältern in der Lebensmittelbranche.

„Die Naturkostbranche ist durch ständige Innovationen gekennzeichnet”, sagt Elke Röder. Interessenten sollten daher die Bereitschaft mitbringen, sich fortzubilden. Das Forum Berufsbildung in Berlin bietet verschiedene Fernlehrgänge im Bereich Naturkost und Naturwaren an. Die Kosten beispielsweise für den Lehrgang „Naturkost-Fachberater/in” betragen rund 2200 Euro. Vermittelt wird sowohl warenkundliches als auch betriebswirtschaftliches Fachwissen.

Im Öko-Handwerk gibt es bislang kaum eigenständige Ausbildungen. An der Universität Hohenheim in Stuttgart startete zum Wintersemester 2005/06 der Master-Studiengang „Organic Food Chain Management.” Die Studierenden werden für die Qualitätskontrolle von biologisch erzeugten Lebensmitteln sowie für Managementaufgaben ausgebildet.

Während die Beschäftigungszahlen in der konventionellen Landwirtschaft rückläufig sind, verzeichnet die Öko-Landwirtschaft Zuwächse. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Bonn arbeiteten 1999 rund 35 600 Menschen auf ökologisch bewirtschafteten Betrieben, 2003 waren es bereits über 50 000. Als erste Hochschule hatte die Universität Kassel eine akademische Ausbildung für die schonende Landwirtschaft etabliert.

Einen neuartigen Ausbildungsgang bietet die Fachhochschule Eberswalde (Brandenburg) an. Der Bachelor-Studiengang Ökolandbau und Vermarktung qualifiziert Studierende unter anderem für die Leitung von landwirtschaftlichen Betrieben.

Das Bild vom Bauern, bei dem sich Naturschutz und Wirtschaftlichkeit als Gegensätze gegenüber stehen, sei längst passé, erklärt Ralf Bloch, Koordinator des neuen Studiengangs. „Der Landwirt von heute ist ein ökologischer Dienstleister. Er soll hochwertige Nahrungsmittel herstellen, Naturschutz betreiben, Ressourcen schonen und vielleicht sogar Energie mit Pflanzen erzeugen.” Qualifizierter Nachwuchs, der den neuen Ansprüchen gerecht wird, sei daher gefragt.

www.soel.de/oekolandbau/ausbildung.html ; www.forum-berufsbildung.de ; www.uni-hohenheim.de/organicfood ; www.fh-eberswalde.de/oelbv/konzept.htm

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/berufbildung/t/rzo201281.html
Montag, 28. November 2005, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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