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Sonntag, 29. Mär. 20
RZ-Akademie

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Wie werde ich...? Fluglotse

Langen/Köln - Sie sind die Herrscher über die Luftstraßen weltweit: Fluglotsen dirigieren den dichter werdenden Verkehr der Passagier- und Frachtmaschinen.

Fluglotsen

Fluglotsen halten Flugzeuge in sicherem Abstand zueinander. (Bild: DFS/dpa/gms)

Knapp 2000 dieser Fachleute sorgen dafür, dass auf den Flughäfen in Deutschland Starts und Landungen reibungslos verlaufen. Sie sind die Partner der Piloten und halten deren Flugzeuge im sicheren Abstand zueinander.

Der Beruf, der einst Männern vorbehalten war, steht längst Frauen offen. „Auf etwa ein Fünftel” beziffert Rüdiger Mandry von der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen bei Frankfurt/Main den Anteil der weiblichen Fluglotsen. „Die Aussichten für diesen Beruf sind sehr gut”, sagt Hans-Joachim Krüger, Fluglotse in Köln. Die Gehälter betragen nach Angaben der DFS derzeit bis zu 6300 Euro plus Zulagen. Doch der Weg bis zum Arbeitsplatz im Tower ist hart.

Bewerben können sich nur Abiturienten mit der Mindestnote drei. Vor Beginn der Ausbildung an der Flugsicherungs-Akademie der DFS in Langen steht eine Reihe von Eignungstests. „Hohe Belastbarkeit, gutes Verkraften von Stress, Konzentrationsvermögen, Teamwork und Fähigkeit zu schnellen gewissenhaften Entscheidungen werden ebenso gecheckt wie die Gesundheit”, zählt Mandry auf. Gute Kenntnisse in Technik, Mathematik und Physik seien unverzichtbar. Das gilt auch für das Beherrschen von Englisch. Der Bewerber sollte wissen, dass Fluglotsen im Schichtdienst arbeiten und auch nachts im Einsatz sind.

Die Auswahl für die Akademie ist streng. Bewerber müssen zwischen 19 und 24 Jahre alt sein. Einwandfreies Hör- und Sehvermögen gelten als weitere Voraussetzungen. Da Lotsen auch Zugang zu geheimen Unterlagen haben können, erfolgt eine Sicherheitsüberprüfung. „Von 100 Angetretenen erfüllen fast 90 Prozent die Kriterien nicht”, schätzt Krüger. Knapp eineinhalb Jahre dauert die Ausbildung an der Akademie. Auf dem dichten Lehrplan steht alles, was mit Luftfahrt zu tun hat. Dazu kommen Übungen an Simulatoren.

Nach der Theorie folgt die Praxis: „Dieser Teil der Ausbildung wird "on the job training" genannt”, erklärt Mandry. Die angehenden Lotsen sitzen bis zu 18 Monate vor Radarschirmen und Computern und steuern unter Aufsicht erfahrener Fachleute den Luftverkehr, bis sie diese Tätigkeit nach mehreren Prüfungen selbst übernehmen können.

Lotsen kontrollieren im so genannten Center den Luftverkehr sowie alle Anflüge und Abflüge auf einem deutschen Airport mit modernsten Radarsystemen und Computern. Sie machen die Piloten auf mögliche Abweichungen vom richtigen Kurs aufmerksam und schicken sie in Warteschleifen, wenn auf dem Boden kein Platz frei ist. Diese Überwachung des gesamten deutschen Luftraums erfolgt von einer Handvoll solcher Zentralen aus.

Im näheren Umkreis des Flughafens sind die Spezialisten im Tower verantwortlich, jenem hoch aufragenden Kontrollturm mit großen Fenstern. Sie verfolgen alle Bewegungen der Maschinen auf den Rollflächen sowie während der Start- und Landephasen auf den Bildschirmen und - überwiegend - im direkten Sichtkontakt. Mit den Cockpits kommunizieren sie über Sprechfunk.

Die Aufgaben in diesen beiden Sicherheitszentren unterscheiden sich voneinander, die Lotsen arbeiten jedoch Hand in Hand. Sie sind nur für unterschiedliche Sektoren im Luftraum verantwortlich.

www.dfs.de , http://fluglotse.dfs.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo203087.html
Montag, 05. Dezember 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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