Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Montag, 17. Feb. 20

Geiz-WerbungBerlin - Die zur Metro-Gruppe gehören­den Bil­lig-Anbie­ter Saturn und Media Markt müssen sich vor dem Ber­liner Land­gericht wegen angeb­lich man­gel­haf­ter Strom­ver­brauchs-Kenn­zeich­nung von Haus­halts­geräten ver­ant­wor­ten.

AldiDüs­sel­dorf - Auf dem deut­schen Mobil­funk­markt blasen die Lebens­mit­tel­dis­coun­ter zum Groß­angriff. Nachdem im Jah­res­ver­lauf schon zahl­rei­che Bil­ligan­bie­ter vor­geprescht sind...

Düs­sel­dor­f/Es­sen - Die deut­schen Lebens­mit­tel­dis­coun­ter ver­schär­fen mit Bil­lig­ange­boten den Wett­bewerb auf dem Mobil­funk­markt. Nachdem Aldi am Woche­nende angekün­digt hat­te...

München - Der Bezahl­sen­der Pre­miere will mit einer Mil­lio­nenin­ves­tition unter anderem eine stär­kere Ver­brei­tung seines hoch auf­lösen­den Fern­sehens (HDTV) errei­chen.

Neu-Delhi - Die Intel Cor­pora­tion, welt­größter Her­stel­ler von Com­puter­chips, will in den kom­men­den fünf Jahren rund 850 Mil­lio­nen Euro in Indien inves­tie­ren.

Berlin - Die ARD wird bei der Inter­natio­nalen Fun­kaus­stel­lung (IFA) 2006 in Berlin nicht dabei sein. Die Inten­dan­ten der Sen­der­ver­bun­des hätten sich bei einem Treffen in Leipzig Ende Novem­ber aus Kos­ten­grün­den für...

Computer

News  

CD der Woche  

Surftipps  

Tipps  

Digitales Kartenspiel - Mit Google Earth & Co. die Welt bereisen

Hamburg - Nicht immer können sich Urlauber auf Angaben im Reisekatalog verlassen: Ist das Hotel wirklich am Strand? Oder gibt es eine viel befahrene Straße vor der Tür? Programme wie Google Earth laden zu einer Besichtigung ein - ohne vor Ort sein zu müssen.

Google Earth & Co.

Mit Google Earth kann man die Welt virtuell bereisen. (Bild: Google/dpa/gms)

Dabei ist das nur eine von vielen Anwendungsmöglichkeiten von Satelliten- und Kartenprogrammen, wie es sie seit kurzem gibt. Google Earth ermöglicht mit Hilfe von Satellitenaufnahmen und eigens aufgenommenen Bildern aus Flugzeugen, die Welt aus der Vogelperspektive zu erkunden. Dabei kann „die Welt” nach Belieben gedreht, vergrößert oder verkleinert werden. Vor allem in den USA lädt Google Earth zur Entdeckungsreise ein, da dort das Bildmaterial und die Zusatzinformationen besonders umfangreich sind.

„Außerhalb der USA ist das Kartenmaterial noch sehr dünn”, sagt Peter Schüler von der in Hannover erscheinenden Computerzeitschrift „c't”. Dennoch sei ein praktischer Nutzen auch in Europa jetzt schon vorhanden. Die Seite Google Sightseeing sammelt beispielsweise interessante Aufnahmen aus Google Earth. Und verschiedene Zusatzprogramme für eine noch schönere Weltreise sind bereits verfügbar.

Programme wie Google Earth sowie das Konkurrenzprogramm World Wind der US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt (NASA) bieten eine Vorschau darauf, wie Navigations- und Informationssysteme der Zukunft funktionieren und aussehen: Wer beispielsweise wissen möchte, wie man am besten mit dem Auto vom New Yorker Flughafen JFK zum Times Square in Manhattan kommt, der kann mit Google Earth die Strecke in einer Simulation abfahren.

Gleichzeitig hilft die Software bei der Suche nach der nächsten Pizzeria oder zeigt die Kriminalitätsrate der Region an, in der man sich gerade virtuell befindet. Verschiedene Anwendungen von Google wie das Kartenprogramm Google Maps und Googles lokale Suche arbeiten für Anwendungen dieser Art bei Google Earth zusammen. Noch in diesem Jahr will Google eine lokale Suche auch für Deutschland einführen.

Derzeit sind aber nicht einmal alle Regionen in Deutschland mit hochauflösenden Bildern aus der Vogelperspektive erfasst. „Aber wir arbeiten daran”, sagt Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland in Hamburg. Auch die verfügbaren Zusatzdaten werden mehr. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Microsoft startete seinen Dienst MSN Virtual Earth im Juni dieses Jahres. Gezeigt werden Satellitenbilder und Karten. Zusätzlich können die Informationen per E-Mail verschickt werden. Um den Service nutzen zu können, muss man sich kein Programm herunterladen - die Reise lässt sich mit dem Browser absolvieren.

Auch Yahoo! setzt auf Karten: Wer beispielsweise „Rathausmarkt, Hamburg” in das Standardsuchfenster bei Yahoo! Deutschland eingibt, erhält, über den eigentlichen Suchtreffern stehend, einen kleinen Kartenausschnitt der Hamburger Innenstadt. Ein Klick auf die Karte ermöglicht die Anzeige von Zusatzinformationen. Tankstellen, Haltestellen, Touristinformationen und vieles mehr lassen sich in die Karte einblenden.

Fast jede dritte Suchanfrage beziehe sich auf lokale Informationen, sagt Yahoo!-Direktor Volker Glaeser. Man habe mit dem Kartenangebot den Wünschen der Nutzer entsprochen, Umgebungsinformationen zu erhalten. „Die User wollen wissen, wo die nächste Tankstelle ist und wo sie den nächsten Supermarkt finden.” Daher arbeite man auch an mobilen Lösungen. Gegenwärtig seien das aber noch zwei Welten.

Google hat schon den ersten Schritt mit seiner Kartenanwendung in Richtung Handy gewagt und bietet in den USA seine lokale Kartensuche seit kurzem in einer Vorab-Version auch für das Mobiltelefon an. Peter Schüler von der „c't” glaubt, dass in drei bis vier Jahren Satelliten- und Kartenanwendungen dieser Art auch ins Auto einziehen. Voraussetzung sei allerdings eine Breitbandanbindung ans Internet im Auto. „Das alles ist aber kein Science Fiction mehr”, sagt Schüler. Doch bis es so weit ist, werden wohl noch die klassischen Navigationssysteme unter den Weihnachtsbäumen liegen.

http://earth.google.com

http://worldwind.arc.nasa.gov

http://virtualearth.msn.com

www.yahoo.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/computer/t/rzo201870.html
Mittwoch, 30. November 2005, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion