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Donnerstag, 27. Feb. 20

Geiz-WerbungBerlin - Die zur Metro-Gruppe gehören­den Bil­lig-Anbie­ter Saturn und Media Markt müssen sich vor dem Ber­liner Land­gericht wegen angeb­lich man­gel­haf­ter Strom­ver­brauchs-Kenn­zeich­nung von Haus­halts­geräten ver­ant­wor­ten.

AldiDüs­sel­dorf - Auf dem deut­schen Mobil­funk­markt blasen die Lebens­mit­tel­dis­coun­ter zum Groß­angriff. Nachdem im Jah­res­ver­lauf schon zahl­rei­che Bil­ligan­bie­ter vor­geprescht sind...

Düs­sel­dor­f/Es­sen - Die deut­schen Lebens­mit­tel­dis­coun­ter ver­schär­fen mit Bil­lig­ange­boten den Wett­bewerb auf dem Mobil­funk­markt. Nachdem Aldi am Woche­nende angekün­digt hat­te...

München - Der Bezahl­sen­der Pre­miere will mit einer Mil­lio­nenin­ves­tition unter anderem eine stär­kere Ver­brei­tung seines hoch auf­lösen­den Fern­sehens (HDTV) errei­chen.

Neu-Delhi - Die Intel Cor­pora­tion, welt­größter Her­stel­ler von Com­puter­chips, will in den kom­men­den fünf Jahren rund 850 Mil­lio­nen Euro in Indien inves­tie­ren.

Berlin - Die ARD wird bei der Inter­natio­nalen Fun­kaus­stel­lung (IFA) 2006 in Berlin nicht dabei sein. Die Inten­dan­ten der Sen­der­ver­bun­des hätten sich bei einem Treffen in Leipzig Ende Novem­ber aus Kos­ten­grün­den für...

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Den Sprung ins Netz schaffen

Berlin/Bielefeld - Das Internet entwickelt sich mehr und mehr zu einer Parallelwelt.

Nachhilfe für Internet-Neulinge. (Bild: Stiftung Grone Schule/dpa/gms)

Doch nach den Ergebnissen des (N)onliner-Atlas kommen im Jahr 2005 noch rund 38 Prozent der Deutschen ohne Internet aus.

Dabei sind es nicht nur ältere Menschen, die ein Leben ohne Internet führen. Offliner sind zwar im Durchschnitt 60,3 Jahre alt. Aber auch in der Gruppe der 14 bis 29-Jährigen verzichten 10 Prozent auf das Web, heißt es im (N)onliner-Atlas, einer bundesweiten Studie, die jährlich von der Initiative D21 und dem Marktforschungsinstitut TNS Infratest in Bielefeld erstellt wird. Bei den 30 bis 49-Jährigen sind es sogar 20 Prozent.

Viele Offliner sehen einfach keinen Nutzen in der virtuellen Welt und geben ihr Geld lieber für andere Anschaffungen aus. Nur 31 Prozent der Offliner lehnen das Internet grundsätzlich ab. Vor allem die Komplexität des Internet hält viele Menschen von ihrem ersten Surf-Trip ab. „Das Neue beim Internet ist, dass ich nicht nur mit der Technik, sondern auch mit den Inhalten interagieren muss”, erklärt Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen in Berlin. „Es führt zu Verunsicherung, wenn eine Seite am nächsten Tag nicht genauso aussieht wie am Vortag.”

Allein die Struktur und Denkweise des Hypertext-Prinzips müssten sich Internet-Neulinge erst einmal aneignen. Denn die Tatsache, dass Inhalte nicht wie in einem Buch vom ersten bis zum letzten Buchstaben gelesen werden, sondern durch Links vernetzt sind, erschließt sich nicht selbstverständlich. „Darin liegt im Prinzip für Ungeübte die größte Barriere”, sagt Croll.

Auch Kostenkontrolle macht Menschen Sorgen, die das Internet nicht kennen. Wer Angst vor den Kosten hat oder nicht gleich einen eigenen Computer anschaffen will, könne sich aber auch erst einmal in der Stadtbibliothek oder im Internet-Café der Volkshochschule ins Netz einwählen, sagt Ute Kempf von der Aktion „Frauen ans Netz” in Bielefeld.

Dort können Ungeübte das Netz in Ruhe kennen lernen, und wenn einmal etwas nicht funktioniert, ist auch meistens Personal da, das man fragen kann, sagt Jutta Croll. Wer darüber hinaus eine Einführung wünscht, kann sich unter zahlreichen Kursangeboten bei Initiativen und Volkshochschulen das Internet vom E-Mail-Account bis zum Sicherheits-Update erklären lassen.

Wer gleich zu Hause online gehen will, benötigt einen Computer und Modem oder DSL-Anschluss. Virenschutz und Firewall sorgen für eine erste Portion Sicherheit. „Für Anfänger reicht erst einmal die niedrigste Stufe, also Modem mit Analog- oder ISDN-Anschluss”, sagt Katharina Ahrens, Sprecherin der Initiative D21 in Berlin.

Viele Offliner kommen zwar noch ohne Internet aus. „Gerade bei der Job-Suche hilft das Internet aber weiter”, sagt Croll. Nach Einschätzung von Kempf halten sich die Defizite für Offliner bislang noch in Grenzen. „In Zukunft werden sie aber immer mehr Nachteile haben”, vermutet Kempf. Denn gerade Strukturen für Dienstleistungen wie Poststellen und Bankfilialen werden durch Online-Angebote ersetzt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/computer/t/rzo203093.html
Montag, 05. Dezember 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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