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Donnerstag, 9. Jul. 20

Geiz-WerbungBerlin - Die zur Metro-Gruppe gehören­den Bil­lig-Anbie­ter Saturn und Media Markt müssen sich vor dem Ber­liner Land­gericht wegen angeb­lich man­gel­haf­ter Strom­ver­brauchs-Kenn­zeich­nung von Haus­halts­geräten ver­ant­wor­ten.

AldiDüs­sel­dorf - Auf dem deut­schen Mobil­funk­markt blasen die Lebens­mit­tel­dis­coun­ter zum Groß­angriff. Nachdem im Jah­res­ver­lauf schon zahl­rei­che Bil­ligan­bie­ter vor­geprescht sind...

Düs­sel­dor­f/Es­sen - Die deut­schen Lebens­mit­tel­dis­coun­ter ver­schär­fen mit Bil­lig­ange­boten den Wett­bewerb auf dem Mobil­funk­markt. Nachdem Aldi am Woche­nende angekün­digt hat­te...

München - Der Bezahl­sen­der Pre­miere will mit einer Mil­lio­nenin­ves­tition unter anderem eine stär­kere Ver­brei­tung seines hoch auf­lösen­den Fern­sehens (HDTV) errei­chen.

Neu-Delhi - Die Intel Cor­pora­tion, welt­größter Her­stel­ler von Com­puter­chips, will in den kom­men­den fünf Jahren rund 850 Mil­lio­nen Euro in Indien inves­tie­ren.

Berlin - Die ARD wird bei der Inter­natio­nalen Fun­kaus­stel­lung (IFA) 2006 in Berlin nicht dabei sein. Die Inten­dan­ten der Sen­der­ver­bun­des hätten sich bei einem Treffen in Leipzig Ende Novem­ber aus Kos­ten­grün­den für...

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Einsteigerangebote oft überdimensioniert

Berlin/Hannover - Das Internet wird immer wichtiger. Weil zunehmend auch Alltagsgeschäfte darüber abgewickelt werden, erkennen das auch Verbraucher, die mit dem „Online-Business” bisher nichts zu tun haben wollten.

Internet

Netz-Neulinge brauchen keine teure Hardware. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Sie können den Einstieg leicht nachholen: Um online zu gehen, genügen Hard- und Software-Komponenten für ein paar Hundert Euro. Allerdings sollten sich Einsteiger überlegen, wie sie das Internet nutzen wollen - denn danach richtet sich die Ausrüstung.

„Für den Rechner gelten die geringsten Anforderungen”, sagt Peter Knaak, Computerexperte der Stiftung Warentest in Berlin. Für einfache Anwendungen reiche ein günstiges Gerät aus. Knaak empfiehlt, für die Netz-Nutzung einen leistungsschwächeren Rechner zu wählen, aber auf geringe Geräuschentwicklung zu achten. Solch ein Gerät koste rund 450 Euro.

Zudem empfiehlt Knaak ein Flachdisplay sowie schnurlose Tastur und Maus für insgesamt rund 300 Euro. Für einfache Anforderungen reicht möglicherweise auch ein günstigerer gebrauchter Rechner mit Modem, sagt Jaroslav Smycek von der Verbraucher-Zentrale Niedersachsen in Hannover. „Man muss vorher klären: Wozu wird der Rechner sonst noch genutzt?”

Wer den Computer auch für Foto- oder Videobearbeitung verwenden möchte, sollte laut Smycek auf eine ausreichende Festplatte, genügend Speicher und einen schnellen Prozessor achten. Ist in der Wohngegend ein Breitbandanschluss verfügbar, sollte der PC netzwerkfähig sein, damit man den schnellen Internetzugang nutzen kann. Zumindest sei auf Erweiterbarkeit zu achten, um den Rechner später aufrüsten zu können.

Beim Netz-Zugang kommen Einsteiger nach Knaaks Ansicht nicht mehr um einen DSL- oder einen anderen Breitbandanschluss herum. „Das Surfen geht damit schneller, und Sicherheits-Updates lassen sich komfortabler nachladen.” Die Hardware - DSL-Modem, Netzwerkkabel und gegebenenfalls Netzwerkkarte - bekommen DSL-Neukunden in der Regel kostenlos vom Internet-Provider mitgeliefert.

Welcher DSL-Anbieter und welcher Tarif - ein zeit- oder volumenbasierter oder eine Flatrate - der günstigste ist, hängt laut Knaak davon ab, wo man wohnt und wie viel Zeit man online verbringt. Für Gelegenheitssurfer lohnt sich laut Smycek eine Flatrate meist nicht. Er rät, vorab verschiedene Tarife durchzurechnen.

Um Internetseiten aufrufen zu können, wird ein Browser benötigt. Zwar wird beim Microsoft-Betriebssystem Windows der Internet Explorer mitgeliefert. Knaak rät jedoch, aus Sicherheitsgründen das kostenlose Konkurrenzprogramm Firefox zu verwenden.

Doch Einsteiger sollten noch mehr für die Online-Sicherheit tun. Wer vorsorgt, verringere das Risiko durch Viren und andere Schadprogramme erheblich, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Diese Programme können auf dem PC Daten löschen oder ausspionieren - was gerade beim Online-Banking gefährlich ist.

Für alle Surfer unabdingbar sind laut BSI-Sprecher Michael Dickopf ein Virenschutzprogramm und eine Firewall, die Hacker-Angriffe auf den Rechner abwehren kann. Dazu genügten für den Anfang kostenlose Programme, wie sie etwa das BSI unter www.bsi-fuer-buerger.de zum Herunterladen bereitstellt. „Außerdem ist es wichtig, die Software richtig zu konfigurieren und regelmäßig Updates zu installieren”, rät Dickopf. Denn laut BSI treten täglich mehr als 20 neue Viren auf.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/computer/t/rzo203094.html
Montag, 05. Dezember 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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