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Dienstag, 18. Feb. 20

Geiz-WerbungBerlin - Die zur Metro-Gruppe gehören­den Bil­lig-Anbie­ter Saturn und Media Markt müssen sich vor dem Ber­liner Land­gericht wegen angeb­lich man­gel­haf­ter Strom­ver­brauchs-Kenn­zeich­nung von Haus­halts­geräten ver­ant­wor­ten.

AldiDüs­sel­dorf - Auf dem deut­schen Mobil­funk­markt blasen die Lebens­mit­tel­dis­coun­ter zum Groß­angriff. Nachdem im Jah­res­ver­lauf schon zahl­rei­che Bil­ligan­bie­ter vor­geprescht sind...

Düs­sel­dor­f/Es­sen - Die deut­schen Lebens­mit­tel­dis­coun­ter ver­schär­fen mit Bil­lig­ange­boten den Wett­bewerb auf dem Mobil­funk­markt. Nachdem Aldi am Woche­nende angekün­digt hat­te...

München - Der Bezahl­sen­der Pre­miere will mit einer Mil­lio­nenin­ves­tition unter anderem eine stär­kere Ver­brei­tung seines hoch auf­lösen­den Fern­sehens (HDTV) errei­chen.

Neu-Delhi - Die Intel Cor­pora­tion, welt­größter Her­stel­ler von Com­puter­chips, will in den kom­men­den fünf Jahren rund 850 Mil­lio­nen Euro in Indien inves­tie­ren.

Berlin - Die ARD wird bei der Inter­natio­nalen Fun­kaus­stel­lung (IFA) 2006 in Berlin nicht dabei sein. Die Inten­dan­ten der Sen­der­ver­bun­des hätten sich bei einem Treffen in Leipzig Ende Novem­ber aus Kos­ten­grün­den für...

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Verizon will Telefonbuch-Sparte „versilbern”

New York - Der führende amerikanische Telefonkonzern Verizon Communications Inc. will seine bedeutende Telefonbuch- und Gelbe-Seiten-Sparte (VIS) versilbern.

Das Unternehmen prüfe für die Verizon Information Services (VIS) Alternativen wie Verkauf, Abtrennung oder ein anderes strategisches Geschäft, teilte Verizon am Montag mit.

Die in New York ansässige Gesellschaft nannte keinen Verkaufspreis. Das „Wall Street Journal” (Online-Ausgabe) schätzte den Wert der Transaktion auf mehr als 17 Milliarden Dollar (14,5 Mrd. Euro).

VIS publiziert oder assistiert in den USA beim Vertrieb von insgesamt 1750 Telefonbüchern und Gelbe-Seiten-Produkten. Darunter sind 1200 Verizon-Publikationen mit einer Gesamtauflage von 121 Millionen Exemplaren. VIS hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,6 Milliarden Dollar. Das Unternehmen beschäftigt 7300 Mitarbeiter und sitzt in Texas.

Verizon steht kurz vor dem Kauf der Ferngesprächs-Gesellschaft MCI für 8,6 Milliarden Dollar. Verizon wolle Werte für die Aktionäre schaffen, die finanzielle Flexibilität maximieren und Schulden senken, betonte Konzernchef Ivan Seidenberg. Mit einer Abtrennung von VIS könnten beide Unternehmen ihre strategischen Wachstumsinitiativen besser verfolgen. Das Geschäft könnte 2006 abgeschlossen werden. Verizon hat die Investmentbanken Bear Stearns und JPMorgan Securities als Finanzberater engagiert.

Verizon hat einen Umsatz von 71 Milliarden Dollar, 215 000 Beschäftigte und ist in 28 US-Bundesstaaten aktiv. Die Mobilfunkfirma Verizon Wireless ist mit 49,3 Millionen Kunden die größte der USA. Verizon begründete die geplante VIS-Ausgliederung auch damit, dass man sich auf das Mobilfunk-, Breitband- und Unternehmensgeschäft konzentrieren wolle. Verizon stärkt mit dem MCI-Kauf vor allem sein lukratives Geschäft mit Unternehmens- und anderen Großkunden.

Mehrere andere US-Telefongesellschaften haben sich bereits von ihren Gelbe-Seiten-Sparten getrennt. Das Anzeigengeschäft der Telefongesellschaften konkurriert zunehmend mit Online-Diensten wie Google und Yahoo.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/computer/t/rzo203156.html
Montag, 05. Dezember 2005, 13:07 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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