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Mittwoch, 19. Feb. 20

FußvermessungHamburg - Eltern sollten die Füße ihrer Kinder regel­mäßig messen. Zu kleine Schuhe können zu Fehl­stel­lun­gen führen und Ursache für lang­fris­tige Pro­bleme mit dem Rücken sowie mit Knie- und Hüft­gelen­ken sein.

Hamburg - Männer müssen die Vor­sorge vor Pro­sta­takrebs wesent­lich ernster nehmen. Das rät der Uro­logie- Che­farz­tes Markus der Mar­tini-Kli­nik am Uni­ver­sitäts­kli­nikum Hamburg Eppen­dorf (UKE).

Berlin - Wenn Herz­pati­enten Digi­talis-Präpa­rate ein­neh­men, sollten sie mit bestimm­ten Abführ­mit­teln vor­sich­tig sein. Das rät die Bun­des­ver­eini­gung Deut­scher Apo­the­ker­ver­bände (ABDA) in Berlin.

Koblenz - Eine private Unfall­ver­siche­rung muss grundsätz­lich zahlen, wenn ein Ver­sicher­ter nach einem Unfall an Tin­nitus leidet. Das ent­schied das Ober­lan­des­gericht (OLG) Koblenz in einem bekannt gewor­denen Urteil...

Neuss - Krampf­artige Läh­mun­gen und Koor­dina­tions­pro­bleme können ein frühes Symptom der Mul­tiplen Skle­rose (MS) sein. Das erklärt Curt Beil vom Berufs­ver­band Deut­scher Neu­rolo­gen (BDN) in Neuss.

Berlin - Arbeit­neh­mer fehlen am Arbeits­platz immer häu­figer wegen psy­chi­scher Erkran­kun­gen. Das teilt der Bun­des­ver­band der Betriebs­kran­ken­kas­sen in Berlin mit.

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Beim Spielzeugkauf auf Schadstoffe achten

München/Frankfurt/Main - Beim Weihnachtseinkauf sollten Eltern darauf achten, dass Spielzeuge keine Weichmacher enthalten.

Die so genannten Phthalate stecken oft in Plastikspielzeug, sagt Thomas Oberst vom TÜV Süd in München.

„Phthalate greifen in den Hormonhaushalt ein und können die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.” Drei dieser Stoffe wurden von der EU im Juli 2005 endgültig für die Verwendung in Kinderspielzeug verboten, drei weitere dürfen noch in Spielzeug eingesetzt werden, das für Kinder über drei Jahre geeignet ist.

Sicher sei nur Spielzeug, das als „phthalatfrei” gekennzeichnet ist, sagte Oberst. „Es enthält dann weniger als ein Gramm pro Kilogramm.” Phthalate werden in Puppen, Gummitieren und ähnlichen Weichplastik-Spielzeugen verwendet. „Durch den Speichel können sie herausgelöst werden - oder durch Magensäure, wenn Kinder Kleinteile verschlucken”, warnt Oberst. Gefährlich sei auch, dass die Teile dann hart werden und innere Verletzungen verursachen können.

Die Zeitschrift „Öko-Test” hat in einem Test 29 Spielzeuge verschiedener Hersteller geprüft und dabei in 24 Produkten die Weichmacher entdeckt. Insgesamt wurden mehr als zwei Drittel der untersuchten Produkte für mangelhaft oder ungenügend befunden. Entdeckt wurden auch die von der EU komplett verbotenen Phtalate DEHP und DBP: Grund sei, dass die Richtlinie zwar verabschiedet worden sei, von den Mitgliedsstaaten jedoch erst in nationales Recht umgesetzt werden müsse - was vermutlich erst im Herbst 2006 der Fall sein werde.

Spielzeuge aus dem Ausland, etwa aus China, sind laut Thomas Oberst nicht unbedingt stärker mit Phthalaten oder anderen Schadstoffen belastet als in Deutschland hergestellte Produkte. „Nicht nur die Hersteller, sondern auch Importeure und Handelsgruppen lassen die Produkte überprüfen”, sagt der TÜV-Sprecher.

Grundsätzlich können sich Eltern an Prüfsiegeln orientieren. Am weitesten verbreitet ist laut Oberst das CE-Zeichen: „Es ist ein Pflichtsiegel, ohne das Produkte in Europa gar nicht auf den Markt kommend dürfen.” Eine Stufe höher stehe das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit”: „Es bescheinigt zum Beispiel, dass das Produkt den Unfallvorschriften entspricht.” Darüber hinaus gebe es die Bezeichnung „phthalatfrei”. Auch Prüforganisationen vergeben eigene Gütesiegel.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/gesundheit/t/rzo202242.html
Donnerstag, 01. Dezember 2005, 13:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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