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Dienstag, 7. Apr. 20

SyltWes­ter­land - Still ist es im Winter auf Sylt. Fernab vom Som­mer­tru­bel findet die nord­frie­sische Insel in dieser Jah­res­zeit wieder zu sich selbst.

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Streifzüge auf dem winterlichen Sylt

Westerland - Still ist es im Winter auf Sylt. Fernab vom Sommertrubel findet die nordfriesische Insel in dieser Jahreszeit wieder zu sich selbst.

Sylt

Im Winter findet die Partyinsel zu sich selbst. (Bild: Tour.Serv.West./dpa/gms)

Gerade für Naturfreunde und ruhesuchende Kurgäste, sind das beste Voraussetzungen, Sylt zu erkunden.

„Was ist schöner als ein Morgenspaziergang am fast menschenleeren Strand?”, lautet die rhetorische Frage von Harald Hentzschel. Er führt in Westerland das Hotel „Stadt Hamburg”. Tatsächlich entwickelt die Insel im Winter ihren eigenen Reiz. Erleben lässt er sich etwa bei einer Strandwanderung von Kampen nach Wenningstedt. Schier endlos scheint der Horizont über dem Meer zu sein. Gerade im Winter ist ein solcher Spaziergang zudem gesundheitsfördernd: Das Reizklima stärkt die Abwehrkräfte und weckt Energien.

Ein noch wohligeres Gefühl stellt sich oft nach der Wanderung ein - in einem Gasthaus. Besonders gut schmeckt dort ein heißer Tee nach friesischer Art: mit Kandis und eingeträufelter Sahne. Dazu gibt es Kuchen, etwa Friesentorte mit Pflaumenmus und Sahne. Kulinarisch betrachtet kennt Sylt ohnehin keine Nebensaison: Viele Restaurants bedienen ihre Gäste ganzjährig.

Rund ums Jahr ermöglicht die größte der nordfriesischen Inseln Badespaß. Unerschrockene können am zweiten Weihnachtstag beim „Westerländer Weihnachtsbaden” in die kalte Nordsee springen. Zur Belohnung gibt es eine Urkunde und einen wärmenden Punsch. Weniger Hartgesottenen empfiehlt sich ein Besuch der „Sylter Welle”, eines Freizeitbades. Im „Syltness-Center” dreht sich alles um Fitness und Gesundheit. Hier können die Gäste sich zum Beispiel für eine therapeutische Massage entscheiden.

Jahr für Jahr am 21. Februar feiern die Sylter ihr sprichwörtlich heißestes Fest, das „Biikebrennen”. Überall lodern dann Holzstöße. Auch auf den anderen nordfriesischen Inseln gibt es diese Tradition. Sie geht auf einen uralten Kult zurück. Die Insulaner huldigten damit den nordischen Gottheiten. Als Opferfeuer sollten die „Biiken” die Mächte besänftigen und dazu bewegen, den Winter zu vertreiben.

Heute wandern die Sylter und die Insel-Besucher am Abend des 21. Februar in Fackelmärschen zu den Holzfeuern. Erst wenn die „Biiken” langsam verglimmen, beginnt das Fest so richtig, mit Tanz und Grünkohlessen mit Bier und Schnaps. Tags darauf - am Petritag - haben die Kinder schulfrei. Wer als großzügig gelten will, spendiert ihnen den „Petrigroschen”. Auch für die Hoteliers und die Gastronomen sind das „Biikebrennen” und der Petritag wichtige Ereignisse: Für sie beginnt damit die neue Saison.

www.sylt.de

www.westerland.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/reise/deutschland/t/rzo200682.html
Freitag, 25. November 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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