Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Samstag, 11. Jul. 20

Hamburg - Musik von Instru­men­ten aus Eis prä­sen­tiert das „Ice Fes­tival#1” im nor­wegi­schen Win­ter­spor­tort Geilo. Das teilt das nor­wegi­sche Frem­den­ver­kehrs­amt Inno­vation Norway in Hamburg mit.

Berlin - Urlau­ber bekom­men in Tsche­chien beson­ders viel für einen Euro. Obwohl der Wech­sel­kurs der tsche­chi­schen Krone gestie­gen sei, könnten Win­ter­sport­ler dort immer noch relativ günstig Urlaub machen...

Brüssel - Die Ver­kehrs­minis­ter der 25 EU-Staa­ten haben die Veröf­fent­lichung Schwar­zer Listen mit unsi­che­ren Flug­gesell­schaf­ten beschlos­sen. Das erklärte EU-Ver­kehrs­kom­missar Jacques Barrot nach einem Beschluss.

München - Win­ter­sport­ler sollten ihr Auto mög­lichst am Urlaub­sort voll tanken. Obwohl der Sprit auch im Ausland deut­lich teurer gewor­den sei, tanken Auto­fah­rer dort meist bil­liger als in Deutsch­lan­d...

München - Im US-Bun­des­staat Mis­sis­sippi können Tou­ris­ten mit Hilfe einer neuen Broschüre an die Dre­horte berühm­ter Hol­lywood- Pro­duk­tio­nen reisen. Das teilt das Tou­ris­mus­büro Memphis und Mis­sis­sippi in Mün­chen...

Hamburg - Däne­mark-Tou­ris­ten auf der Suche nach dem höchs­ten Berg im König­reich müssen sich neu ori­entie­ren. Das teilt VisitDen­mark in Hamburg mit. Das Däni­sche Geo­däti­sche Insti­tut hat die Erhe­bun­gen des...

Urlaub

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Per Billigflieger in die Alpen

Berlin - In den Wintersport fahren viele Urlauber mit dem Auto. Weil auch am Urlaub gespart und oft nur noch eine Woche verreist wird, schätzen viele Winterurlauber inzwischen die Anreise mit dem Billigflieger - was oft günstiger kommt und weniger Zeit kostet.

Slowenien

Wer hier in die Berge will, kommt mit Billigfliegern hin. (Bild: Easyj./dpa/gms)

Ryanair & Co. landen zwar nicht in unmittelbarer Nähe der Pisten. Doch Hoteliers und Tourismusverbände kommen den einfliegenden Wintersportlern oft buchstäblich entgegen.

Die Low-Cost-Carrier verschaffen den Wintersportregionen viele neue Gäste, bewertet Tobias Jüngert, Geschäftsführer des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbandes (DRV) in Berlin, den Trend. „Wer bisher für Wintersport nicht zu haben war, fängt zwar nicht wegen der Billigflieger das Wedeln an, aber wer dadurch eine lange Anfahrt mit dem Auto vermeiden kann, entscheidet sich eher dafür.”

Die Wintersportregionen profitieren davon doppelt: „Die Touristen geben weniger für die Anreise aus, sparen dann aber nicht am Urlaubsort”, sagt Klaus Stephan, Chef der Österreich Werbung in Berlin. Die Anreise per Flieger kommt nach seiner Beobachtung einem weiteren Trend entgegen: dem zur immer späteren Buchung. Längst entscheiden sich viele Wintersportler nicht Monate im Voraus, sondern erst kurzfristig, wenn sie wissen, dass in „ihrem” Skigebiet Schnee liegt. Dann wird online der Flug gebucht und danach das Hotel.

Häufig lassen sich dabei Hotel-Pakete buchen, die den Transfer vom manchmal etwas entlegenen Flughafen bis vor die Hoteltür enthalten. Trentino-Urlaubern beispielsweise wird das Problem in diesem Winter mit einem neuen Shuttle-Service abgenommen, der die Wintersportler an den Flughäfen bei Brescia und in Verona einsammelt.

Auch in Österreich ist das Streckennetz der Billigflieger dichter geworden. Sieben Low-Cost-Gesellschaften fliegen nach Salzburg, drei nach Innsbruck, drei nach Graz und zwei nach Klagenfurt, zählt Klaus Stephan auf. Die Wege in die Schweiz sind durch die Low-Cost-Flieger ebenfalls kürzer geworden: Verbindungen gibt es etwa mit Easyjet ab Berlin und Hamburg nach Basel oder von Berlin und Dortmund nach Genf.

Die Strecken nach Klagenfurt und Salzburg werden für den Winter immer wichtiger, sagt Herbert Euler, Sprecher des Billigfliegers hlx in Hannover: „Hoteliers und Skigebiete sind wach geworden und weisen auf die Verbindungen hin oder bieten Paketlösungen an, die zum Teil auch auf der hlx-Website zu buchen sind.” Auch Germanwings fliegt nicht nur zu Sonnenzielen, sondern auch nach Wien, Zürich, Oslo oder Krakau - Flughäfen, die zumindest für die Weiterreise in Skigebiete in Frage kommen. „Von Krakau ist es nur eine gute Stunde bis Zakopane”, sagt Firmensprecher Heinz Joachim Schöttes. „Wir überlegen derzeit, ob noch weitere Strecken nach Osteuropa interessant sind.”

Easyjet bietet von Dortmund Flüge nach Prag und Krakau an und fliegt von Berlin nach Krakau und Ljubljana in Slowenien. Von dort ist es nicht weit in die Skizentren Kranjska Gora, Krvavec und Maribor. Von Prag sind es rund 140 Kilometer ins Riesengebirge.

Trotz aller Bewegung im Markt: „Das Gros der Skiurlauber fährt noch mit dem Auto”, sagt DRV-Geschäftsführer Jüngert. Als Alternative zu Bahn und Pkw haben sich die Billigflieger noch nicht durchgesetzt, ist auch die Einschätzung von Gieri Spescha von Graubünden Tourismus in Chur: „Allerdings dürfte das Potenzial nicht unbeträchtlich sein.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/reise/t/rzo198893.html
Freitag, 18. November 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion