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Freitag, 10. Jul. 20

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Brüssel - Die Ver­kehrs­minis­ter der 25 EU-Staa­ten haben die Veröf­fent­lichung Schwar­zer Listen mit unsi­che­ren Flug­gesell­schaf­ten beschlos­sen. Das erklärte EU-Ver­kehrs­kom­missar Jacques Barrot nach einem Beschluss.

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Hamburg - Däne­mark-Tou­ris­ten auf der Suche nach dem höchs­ten Berg im König­reich müssen sich neu ori­entie­ren. Das teilt VisitDen­mark in Hamburg mit. Das Däni­sche Geo­däti­sche Insti­tut hat die Erhe­bun­gen des...

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Einmal den „deutschen Papst” sehen

Rom - Früher war das Jahr für Don Antonio Tedesco überschaubar: Die deutschen Pilger kamen zwischen Ostern und Pfingsten und dann wieder im Herbst nach Rom.

Generalaudienz

Nur wenigen gelingt es, die Hand des Papstes zu schütteln.

Doch nun ist alles anders - der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger wurde zum Papst gewählt.

„Jetzt strömen die Deutschen” , sagt der rundliche Prälat, der das „Pastorale Zentrum für die Pilger deutscher Sprache” leitet. In dem Renaissance-Palast an der Via della Conciliazione drängen sich jetzt ganzjährig die Reisegruppen und lassen sich von Don Antonio den Weg zu den wichtigsten Heiligtümern der Ewigen Stadt weisen.

Ein Muss für die Pilger in Rom sind zunächst die vier Hauptbasiliken: Petersdom, Sankt Paul vor den Mauern, Lateranbasilika und Santa Maria Maggiore. Früher wurden die Wege zwischen den Kirchen als Fußwallfahrt zurückgelegt, erklärt Weihbischof Engelbert Siebler, Romkenner und Präsident des Bayerischen Pilgerbüros. Er empfiehlt jedoch öffentliche Verkehrsmittel: „Heute ist ein Gang durch die Stadt einfach kein spirituelles Erlebnis mehr”, seufzt der Münchner.

Die meisten Pilger zieht es zum lebenden Pontifex: „Einmal den Heiligen Vater aus der Nähe sehen” bringt ein Mittfünfziger aus Bingen das Ziel seiner Romreise auf den Punkt. Am ehesten klappt das bei der wöchentlichen Generalaudienz. Jeden Mittwoch spricht der Papst vor der Peterskirche oder - bei schlechtem Wetter - in der nahe gelegenen Audienzhalle zu den Gläubigen.

Mit wehender Soutane läuft Don Antonio voran. Durch die riesigen Säulengänge geht es auf den Platz: Trachtengruppen schwenken dort bunte Banner, asiatische Nonnen testen ihre Fotohandys. Um 10.15 Uhr biegt das „Papamobil” auf den Platz ein und dreht mehrere Runden durch die Menschenmenge. „Knapp 70 000 Teilnehmer sind es heute”, schätzt Don Antonio. Um überhaupt auf den Platz zu kommen, ist eine Eintrittskarte nötig. Die ist kostenlos beim deutschen Pilgerzentrum erhältlich.

Jubelrufe gehen wie eine Welle über den Petersplatz, unzählige Arme und Fotoapparate strecken sich dem Papst entgegen. Als Benedikt schließlich auf dem Sessel Platz nimmt, kommt er nur bis zum „Liebe Brüder und Schwestern...”, als erneut Applaus aufbrandet. Auch die anschließende Bibelauslegung wird häufig unterbrochen: Sprecher verlesen in sechs Sprachen, welche Pilgergruppen sich heute auf dem Platz versammelt haben - lauter Jubel der jeweils Genannten schallt zurück.

Nach dem Ende der Audienz geht der kleine, weiß gekleidete Mann langsam auf die nächstliegende Absperrung zu und schüttelt Hände. Wieder klicken zahllose Fotoapparate, drängen Menschentrauben heran. „Ich hab' drei Finger erwischt!”, freut sich ein Pilger, als der Papst vorüber ist.

Informationen: Deutsches Pilgerzentrum (Centro Pastorale Pellegrini di Lingua Tedesca), Via della Conciliazione 51, 00193 Rom (Tel. von Deutschland: 0039/06/689 71-97 oder -98; Fax: 0039/06/686 94 90).

www.pilgerzentrum-rom.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/reise/t/rzo200678.html
Freitag, 25. November 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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