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Sonntag, 5. Apr. 20

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Berlin - Urlau­ber bekom­men in Tsche­chien beson­ders viel für einen Euro. Obwohl der Wech­sel­kurs der tsche­chi­schen Krone gestie­gen sei, könnten Win­ter­sport­ler dort immer noch relativ günstig Urlaub machen...

Brüssel - Die Ver­kehrs­minis­ter der 25 EU-Staa­ten haben die Veröf­fent­lichung Schwar­zer Listen mit unsi­che­ren Flug­gesell­schaf­ten beschlos­sen. Das erklärte EU-Ver­kehrs­kom­missar Jacques Barrot nach einem Beschluss.

München - Win­ter­sport­ler sollten ihr Auto mög­lichst am Urlaub­sort voll tanken. Obwohl der Sprit auch im Ausland deut­lich teurer gewor­den sei, tanken Auto­fah­rer dort meist bil­liger als in Deutsch­lan­d...

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Hamburg - Däne­mark-Tou­ris­ten auf der Suche nach dem höchs­ten Berg im König­reich müssen sich neu ori­entie­ren. Das teilt VisitDen­mark in Hamburg mit. Das Däni­sche Geo­däti­sche Insti­tut hat die Erhe­bun­gen des...

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Urlauber müssen mit der Ungewissheit leben

Offenbach - Die Hurrikan-Saison 2005 war eine der schlimmsten seit langem.

Urlaubsinsel

Der Strand von Cancún auf der Halbinsel Yucatàn.

So mancher Urlauber fragt sich, ob er um die Karibik nicht besser einen weiten Bogen machen sollte.

Die Häufigkeit der Tropenstürme in diesem Jahr sei tatsächlich rekordverdächtig, sagt Andreas Friedrich, Wirbelsturm-Experte beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. „Wilma” gilt sogar als der stärkste Hurrikan, der über dem Atlantik je gemessen wurde. „Hurrikans in dieser Kategorie gab es aber auch schon in den dreißiger oder sechziger Jahren. Und es gab immer auch Schwankungen von heftigen und ruhigeren Jahren”, sagt Friedrich.

Doch selbst wenn die Zahl der tropischen Wirbelstürme zunehmen sollte - niemand kann sagen, ob deshalb die touristischen Zentren häufiger bedroht sind. „Die Bahn, die ein Hurrikan nimmt, lässt sich nicht langfristig vorhersagen”, erklärt der Meterologe.

Zumindest aber ist in der Regel abzuschätzen, welche Regionen sie treffen könnten. „Anders als Terroranschläge sind sie vorhersehbar”, sagt Prof. Torsten Kirstges, Tourismusexperte an der Fachhochschule Wilhelmshaven. „Urlauber können rechtzeitig davon erfahren und ihre Reise stornieren.” Hinzu komme, dass Touristen bisher nur in Ausnahmefällen zu den Opfern von Wirbelstürmen zählten, ergänzt Prof. Karl Born, Tourismusexperte an der Hochschule Harz in Wernigerode.

Große Auswirkungen auf das Buchungsverhalten seien daher nicht zu erwarten. Davon geht auch Anke Dannler, Sprecherin der Veranstalter Dertour und Meier's Weltreisen, aus: „Vielleicht wird die Wintersaison in Yucatán etwas schwächer.” Folgen darüber hinaus seien aber noch nicht abzusehen.

Kuba, Yucatán, Florida und die US-Südstaaten werden daher nach Überzeugung der Branchenexperten in den Reisekatalogen bleiben: „Die Karibik ist einfach ein ausgesprochen populäres Ziel”, sagt Tobias Jüngert, Geschäftsführer des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbandes (DRV) in Berlin.

Wiederholen sich schlimme Hurrikan-Jahre, könnten die Reiseunternehmen allerdings schlicht aus betriebswirtschaftlichen Gründen überlegen, ob sie im bisherigen Umfang in die betreffenden Länder fliegen, gibt Prof. Born zu bedenken. Denn umfangreiche Rückholaktionen tausender Urlauber können einen Haufen Geld kosten.

Für Neckermann sind die Karibik und Florida das wichtigste Fernstrecken-Zielgebiet in der Sommersaison. Der Veranstalter merke schon, dass es zum Beispiel schwieriger wird, Florida-Reisen im Sommer zu verkaufen, sagt Fernreisen-Direktorin Stefanie Berk. Auch sei davon auszugehen, dass nun weniger Familien in der Ferienzeit in die Karibik reisen.

Touristen können das Risiko durch ihre Urlaubsplanung allerdings leicht minimieren: „Dreiviertel des Jahres gibt es dort keine Hurrikans”, sagt Prof. Kirstges. Der nächste Wirbelsturm kommt zwar bestimmt. Doch damit ist vorwiegend im Herbst zu rechnen und generell nur im Zeitraum von Juni bis November.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/reise/t/rzo201574.html
Dienstag, 29. November 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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