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Samstag, 15. Aug. 20

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Sicherheit wird auf dem Sinai groß geschrieben

Sharm el Sheikh - Der Schnurrbartträger mit der Knarre ist immer in der Nähe.

Strand

Sharm el Sheikh bietet eine bunte Unterwasserwelt. (Bild: Röwekamp/dpa/gms)

Wo immer auf dem Sinai die Geländewagen auf die Wandergruppe warten, stehen neben den Fahrern auch bewaffnete Sicherheitskräfte. Ägypten-Urlauber erleben solche Bewachung überall.

Das Bemühen um Sicherheit steht an erster Stelle, selbst im abgelegenen Sinai. Die bewaffnete Begleitung auch für Wanderergruppen „gibt es hier erst seit ein paar Monaten, seit den Anschlägen in Sharm el Sheikh”, sagt Wolfgang Krauland, Chef eines Wander-Reiseveranstalters aus Kärnten. In Sharm el Sheikh kamen am 23. Juli rund 90 Menschen ums Leben, als Terroristen zeitgleich mehrere Bomben zündeten. In Taba weiter nördlich auf dem Sinai waren bereits im Oktober 2004 Sprengsätze explodiert. „Mit weiteren Anschlägen ist zu rechnen”, heißt es lapidar im Ägypten-Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Noch vor wenigen Jahren hätte all das dazu geführt, dass Ägypten für einige Zeit aus den Reiseplänen der Deutschen verschwindet. Davon kann derzeit nur bedingt die Rede sein. Zwar verzeichneten Anbieter wie TUI und ITS im Sommer Einbrüche von 7,5 bis 10 Prozent. Doch „die Buchungen kommen jetzt zurück”, sagte TUI-Deutschland-Chef Volker Böttcher jüngst bei seiner Katalogvorstellung. Neckermann gab für die Wintersaison sogar ein Gästeplus von 11 Prozent bekannt.

Wer Ägypten bucht, entscheidet sich für Urlaub unter Aufsicht: Die Hotelzufahrten in Sharm el Sheikh zum Beispiel sind mit Barrieren verstellt, wer die Hotelzone verlässt, passiert Kontrollstellen, an denen Soldaten mit Maschinenpistolen die Ausweise sehen wollen. Jeeps, in denen augenscheinlich Urlauber sitzen, werden manchmal aber auch durchgewinkt. Und die Sicherheitsschleusen an den Hotelportalen dürfen Gäste oft ebenfalls durchschreiten, ohne gestoppt zu werden – auch wenn der Metalldetektor anzeigt, dass er etwas gefunden hat.

Nach den Terroranschlägen im Juli seien die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft worden, sagt Michael Franke, Geschäftsführer der Sunrise-Hotels in Sharm el Sheikh. Schon bald seien viele Gäste aber alles andere als glücklich damit gewesen: „Die meinten dann, wir sollten es nicht so strikt handhaben und nicht jeden durchsuchen, der mit einer Tüte in der Hand ins Hotel hinein- oder herausgeht.”

Auch in Frankes Häusern auf dem Sinai ging der Betrieb nach dem 23. Juli weitgehend normal weiter. „Gerade bei Stammgästen erleben wir oft die Reaktion, dass die sagen: Wir lassen uns doch vom Terror nicht vorschreiben, wo wir unseren Urlaub verbringen.” Auch Touren ins Innere des Sinai erleben keinen Einbruch: „Die Wüste ist in Wandererkreisen ein großes Thema”, sagt Wolfgang Krauland. Vielen gehe es um die Suche nach innerer Ruhe und besondere Naturerlebnisse.

„Auf Grund der willkürlichen Auswahl der Anschlagsziele besteht für alle Reisenden eine erhöhte Gefährdung”, so das Auswärtige Amt. Bei den Reiseveranstaltern herrscht jedoch weiter Zuversicht. Die Rewe-Touristik setzt nicht zuletzt auf das neue Fünf-Sterne-Schiff „LTI Alyssa” auf dem Nil. TUI preist das „Iberotel Almaza Beach Resort” an der ägyptischen Mittelmeerküste an - neue Objekte, die es zu schützen gilt für die Männer mit den großen Waffen am Gürtel.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/service/reise/t/rzo202444.html
Freitag, 02. Dezember 2005, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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