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Montag, 05. Dezember 05

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Re­gio­nal­liga: Koblenz ver­liert beim VfB Stutt­gart II mit 1:2

TuS fehlt die Kon­sequenz

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Erstes Negativerlebnis für TuS Koblenz seit dem 10. September: Salif Keita (links) hat gegen VfB- Spielmacher Tobias Rathgeb so wenig Chancen wie die TuS nach 90 Minuten Punkte. Foto: Rudel

STUTTGART. Der Mann am Mikro­fon wurde sich seines Fehlers sofort bewusst. "In der kom­men­den Woche reist der VfB zum Tabel­len­füh­rer... pardon, zum FC Augs­bur­g", lautete die Halb­zeit­ansage des Spre­chers im Stutt­gar­ter Robert-Sch­lienz-Sta­dion, die er selbst umge­hend kor­rigierte.

Nach dem ersten Durch­gang der Begeg­nung zwi­schen dem VfB Stutt­gart II und TuS Koblenz war die Frage nach dem vor­über­gehen­den Regio­nal­liga-Spit­zen­rei­ter schließ­lich kei­nes­wegs ent­schie­den, im Gegen­teil: Nach über­zeu­gen­der erster Halb­zeit führten die Koblen­zer bei der U-23 des schwä­bischen Bun­des­ligis­ten mit 1:0 - und damit auch vor­über­gehend in der Tabelle, da die Partie des FC Augs­burg wie schon in der letzten Woche der Wit­terung zum Opfer gefal­len war. Ohnehin war aber am Ende alles Rechnen Maku­latur: Mit 2:1 behiel­ten die Stutt­gar­ter die Ober­han­d.

Dank des Tores von Dmi­tri­jus Gus­cinas (17.) hatte TuS Koblenz bis zur Pause den überaus kom­for­tablen Vor­sprung auf einen Nichtauf­stiegs­platz ver­tei­digen können. "Wir haben in der ersten Halb­zeit so Fußball gespielt, wie man es von einer Mann­schaft auf dieser Tabel­len­posi­tion erwar­tet", fand Milan Sasic ein Lob für die kon­zen­trierte Art und Weise, wie seine Kicker die Partie ange­gan­gen waren, während Stutt­garts Trainer Adrion beipflich­tete: "In der ersten Halb­zeit waren sie der beste Gegner, der bislang bei uns war." Zum Koblen­zer Nach­teil geriet aller­dings der Umstand, dass Fuß­ball­spiele auch an diesem Woche­nende über die Dauer von 90 Minuten aus­getra­gen wurden. Und dass "wir in der zweiten Halb­zeit nicht mehr so auf­getre­ten sind, dass man hier etwas hätte mit­neh­men kön­nen", wie Philipp Langen befan­d.

Der 19-Jäh­rige wusste genau, worauf die 1:2-Nie­der­lage beim VfB zurück­zuführen war. "Es hat die Kon­sequenz gefehl­t", umschrieb Langen, wie die Koblen­zer die Spiel­führung aus der Hand gaben und nach Ball­ver­lus­ten in der Spitze zweimal über die ver­waiste linke Abwehr­seite aus­gespielt wurden. Bernd Nehrig (55.) und Marco Cali­giuri (81.) schlos­sen beide Angriffe eiskalt ab und hin­ter­ließen somit unge­wohnte Frust­gefühle bei den TuS-Kickern. "Es ist Blind­heit, so aus­gekon­tert zu wer­den", schimpfte Abwehr­spie­ler Andreas Rich­ter. Auch Trainer Milan Sasic ärgerte sich über die "naiven Kin­der­sachen", zu denen seine Mann­schaft sich mit einer Führung im Rücken hin­reißen ließ, nannte aber als ent­schei­den­den Faktor auch das Fehlen von Defen­sivstra­tege Anthony Tiéku, der nach aus­kurier­tem Mus­kel­faser­riss nicht mehr recht­zei­tig fit gewor­den war: "Wenn die Kon­zen­tra­tion für das System nach­lässt, braucht man ein­zelne Spie­ler, die einen kühlen Kopf bewah­ren."

So endete ein zunächst per­fek­ter Auf­tritt vor 800 mit­gereis­ten Anhän­gern am Ende mit einer, so Rich­ter, "völlig unnöti­gen Nie­der­lage". Wie die Mann­schaft das erste Nega­tiver­leb­nis seit dem 10. Sep­tem­ber ver­arbei­ten wird, wusste Trainer Sasic nach der Partie noch nicht: "Wir machen weiter wie bisher: ana­lysie­ren, trai­nie­ren, arbei­ten."

Chri­stoph Oster


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/sport/r/tus.html
Montag, 05. Dezember 2005, 09:35 © RZ-Online GmbH (to)
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