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Dienstag, 11. Juni 13
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Erster Dämpfer für DSV-Adler: Keiner unter Top Ten

Lillehammer - Dem Höhenflug folgte der Absturz: Die deutschen Ski-Adler haben beim Skisprung-Weltcup in Lillehammer eine Top-Ten-Platzierung deutlich verfehlt und damit den ersten Dämpfer in der Olympia-Saison erhalten.

Gewinner

Jakub Janda freut sich über seinen Sieg.

24 Stunden nach seinem vierten Rang kam Michael Uhrmann (Rastbüchl) als bester Deutscher auf den 14. Platz. „Wir sind heute nicht so gut mit den Verhältnissen zurecht gekommen. So etwas passiert, das Leben geht weiter”, bilanzierte Bundestrainer Peter Rohwein.

Den Sieg sicherte sich in überlegener Manier der Tscheche Jakub Janda. Mit 285,6 Punkten für Sprünge auf 135,5 und 131,5 Meter verwies er den Norweger Lars Bystöl (269,1) und den Schweizer Andreas Küttel (267,2) auf die Ränge und festigte seine Führung im Gesamtklassement. Küttel hatte am Samstag seinen ersten Weltcupsieg gefeiert und dabei mit 139 Metern einen Schanzenrekord aufgestellt.

„Damit kann ich nicht zufrieden sein”, haderte Uhrmann mit seiner Leistung. 122 und 125,5 Meter waren zu wenig, um vorne mitmischen zu können. „Beim ersten Sprung war ich zu früh dran, beim zweiten zu spät”, stellte der Bayer enttäuscht fest. „Er wollte es zu sehr erzwingen”, analysierte Rohwein den ersten Saison-Patzer seiner Nummer 1.

Konnte sich Uhrmann im zweiten Durchgang zumindest steigern und immerhin noch um acht Plätze verbessern, verpassten Martin Schmitt (Furtwangen) mit 120 Metern als 32. und Georg Späth (Oberstdorf) mit 118,5 Metern als 35. sogar das Finale. „Bei Martin konnte ich keine technischen Fehler feststellen. Wann der Georg endlich zündet, weiß ich auch nicht”, äußerte sich Rohwein ratlos.

Jörg Ritzerfeld (Oberhof), der zur Halbzeit mit 126 Metern auf Rang zehn gelegen hatte, fiel mit 114 Metern im zweiten Durchgang auf Platz 24 zurück. Alexander Herr (Schonach-Rohrhardsberg) sammelte zwar die ersten Weltcup-Punkte, konnte als 29. aber erneut nicht überzeugen. „Ich habe vor dem Wettkampf in Einzelgesprächen klare Worte an die Athleten gerichtet, damit keiner die Linie verlässt. Heute hat das nicht geholfen”, sagte Rohwein enttäuscht.

Uhrmann hatte am Tag zuvor nur knapp den Sprung auf das Podest verpasst und seine Möglichkeiten im Olympia-Winter unter Beweis gestellt. Der Bayer sprang 135,5 und 136 Meter weit, musste mit 287,2 Punkten aber dem Norweger Lars Bystöl (291,7) den dritten Platz überlassen. „Wenn man Vierter wird, ist es natürlich etwas ärgerlich, nicht auf dem Podest zu stehen”, sagte Uhrmann.

Eine mögliche bessere Platzierung verpasste der 27-Jährige im ersten Durchgang, nach dem er auf Rang sechs lag. „Da hatte er nicht die besten Bedingungen. Im Finale hat er eins drauf gesetzt und das Maximale daraus gemacht”, lobte Rohwein. Dass die Bäume noch nicht in den Himmel wachsen, musste Uhrmann beim zweiten Springen auf der Olympia-Anlage von 1994 erkennen. „Ich hoffe, dass es in der nächsten Woche in Harrachov wieder besser läuft”, sagte der 27-Jährige.

Ob bei der dritten Weltcup-Station die gleiche Formation an den Start geht, ließ Rohwein noch offen. „Das ist möglich, aber wir werden uns in den kommenden Tagen zusammensetzen und sehen, wie wir weiter fahren”, erklärte der Bundestrainer.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/sport/t/rzo202961.html
Sonntag, 04. Dezember 2005, 18:05 © RZ-Online (NewsDesk)
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