NachrichtenMagazinMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Fußball Formel 1 Sporttabellen Foto des Tages
Archiviert am
Montag, 05. Dezember 05

FIFA-ChefLeipzig - Einen Tag vor der ent­schei­den­den Sitzung ist die mit Span­nung erwar­tete Zuord­nung der 32 Teil­neh­mer der Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft 2006 auf die vier Lostöpfe weiter unge­wiss.

Mit harten BandagenSt. Peters­burg - Die deut­schen Hand­ball-Frauen haben mit einem Schüt­zen­fest einen per­fek­ten Ein­stand in die Welt­meis­ter­schaft gefei­ert und sich ein­drucks­voll für das Playoff-Aus sechs Monate zuvor revan­chiert.

Hamburg - Hiobs­bot­schaft für den Ham­bur­ger SV: Der Fuß­ball-Bun­des­ligist muss für längere Zeit auf Spiel­macher Rafael van der Vaart ver­zich­ten. Der nie­der­län­dische Mit­tel­feld­spie­ler hat sich im Punkt­spiel gegen den...

WM-Lostöpfe - Nur sportliche Kriterien zählen

Leipzig - Einen Tag vor der entscheidenden Sitzung ist die mit Spannung erwartete Zuordnung der 32 Teilnehmer der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 auf die vier Lostöpfe weiter ungewiss.

FIFA-Chef

Joseph Blatter spricht im September in Marrakesch.

„Es gibt verschiedene Vorschläge. Ganz sicher wird es eine Mischung sein aus den Leistungen der letzten Weltmeisterschaften und dem aktuellen Stand der Weltrangliste”, sagte Joseph Blatter in Leipzig. Der Präsident des Weltverbandes FIFA dementierte Berichte über ökonomische Kriterien bei der Voreinteilung für die Auslosung der acht Vorrundengruppen in der Messestadt am Abend des 9. Dezember um 20.30 Uhr. „Wirtschaftliche Gesichtspunkte werden wir nicht berücksichtigen”, versicherte der Schweizer.

Sicher ist bislang nur, dass Deutschland und Brasilien Köpfe der Gruppen A und F sein werden. Welche Nationen neben dem Gastgeber und dem Titelverteidiger im besten Lostopf 1 sein werden, wird weiter heftig diskutiert. Der zweifache Titelträger Argentinien gilt bei allen Berechnungen als aussichtsreichster Kandidat. Italien, England, Mexiko, Spanien und Frankreich haben ebenso beste Chancen, bei der Sitzung des WM-Organisationskomitees am 6. Dezember berücksichtigt zu werden.

Bei dieser möglichen Auswahl mit den Ergebnissen der Weltmeisterschaften 1994, 1998 und 2002 als Grundlage wären die vor vier Jahren nicht qualifizierten Niederlande nicht unter den besten Nationen, weshalb beim zweimaligen Vize-Weltmeister schon vorab Unruhe aufkommt. Das niederländische Exekutiv-Mitglied der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Mathieu Sprengers, appelliert deshalb für eine stärkere Berücksichtigung der aktuellen Weltrangliste. „Holland ist seit einem Jahr immer unter den ersten Drei”, sagte Sprengers in Leipzig.

Verhindert werden soll in jedem Fall, dass zwei Mannschaften aus dem gleichen Kontinentalverband schon in der Gruppenphase aufeinander treffen. Ausnahme ist mit 14 Teilnehmern Europa: Hier werden definitiv nicht mehr als zwei Nationen pro Gruppe vertreten sein. „Es wird keine Gruppe mit drei europäischen Mannschaften geben”, versicherte Blatter.

Eine Voreinteilung von großen Nationen auf Spielorte mit großen Stadien schloss Blatter ebenso aus. Allerdings sind mit der Festlegung von Deutschland und Brasilien auf die Gruppenköpfe A und F die Auftritte der Publikumsmagneten in den größten WM-Arenen in München, Dortmund und Berlin schon sicher.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/sport/t/rzo203227.html
Montag, 05. Dezember 2005, 15:29 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion