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Montag, 05. Dezember 05

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Mit harten BandagenSt. Peters­burg - Die deut­schen Hand­ball-Frauen haben mit einem Schüt­zen­fest einen per­fek­ten Ein­stand in die Welt­meis­ter­schaft gefei­ert und sich ein­drucks­voll für das Playoff-Aus sechs Monate zuvor revan­chiert.

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DHB-Frauen mit perfektem WM-Einstand gegen Polen

St. Petersburg - Die deutschen Handball-Frauen haben mit einem Schützenfest einen perfekten Einstand in die Weltmeisterschaft gefeiert und sich eindrucksvoll für das Playoff-Aus sechs Monate zuvor revanchiert.

Mit harten Bandagen

Susanne Henze (l) im Duell mit ihrer polnischen Gegenspielerin.

Im Auftaktspiel der Vorrundengruppe C besiegte die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) in St. Petersburg Polen souverän 33:21 (16:12). Vor nur rund 150 Zuschauern im Sportpalast Jubileini warfen die Leverkusenerin Nadine Krause (8/2) und Torjägerin Grit Jurack (Viborg/6) die meisten Tore für die deutsche Mannschaft, die im zweiten WM-Spiel auf Österreich trifft.

Mit dem deutlichen Erfolg hat der EM-Fünfte die Scharte aus den Playoff-Spielen gegen Polen ausgewetzt. Im Juni war die deutsche Mannschaft in der WM-Qualifikation an den Handballerinnen aus dem Nachbarland gescheitert und nur dank des Rückzugs von Taiwan und der Sperre Kasachstans ins WM-Starterfeld nachgerückt. „Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen”, sagte Torjägerin Nadine Krause. „Wir waren konzentriert und haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt.”

Auch der Bundestrainer war vollauf zufrieden. „Wir haben uns gezielt auf dieses Spiel vorbereitet. Man hat gesehen, dass ein unbändiger Siegeswillen da war”, betonte Armin Emrich nach dem wichtigen Erfolg im Richtung weisenden ersten Spiel. „Wir sind alle froh, dass wir heute gewonnen haben”, meinte der Coach erleichtert.

Entsprechend konzentriert und motiviert trat seine Mannschaft in dem eminent wichtigen und brisanten Spiel auch an. Bis zum 4:1 (6.) hatte die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) mit sehenswerten Kombinationen geglänzt. Die Polinnen aber kamen danach besser ins Spiel und glichen zum 5:5 (10.) aus. Ausgerechnet in dieser kritischen Phase musste die DHB-Mannschaft eine Schrecksekunde überstehen. Kreisläuferin Anne Müller (Leverkusen) erlitt in einem Zweikampf eine klaffende Platzwunde über dem linken Auge, die noch in der Kabine mit drei Stichen genäht wurde. Der EM-Fünfte kam kurz aus dem Rhythmus und lag beim 7:8 (16.) zum zweiten Mal nach dem 0:1 (2.) zurück.

Davon aber ließ sich das Emrich-Team nicht irritieren. Dank einer resoluten Abwehrarbeit setzte die Mannschaft die Polinnen unter Druck und zwang diese zu Fehlern. Mit fünf Treffern hintereinander setzte sich der EM-Fünfte dann auf 16:11 (29.) ab und baute den Vorsprung zu Beginn der zweiten Halbzeit auf 18:12 (34.) aus. „Die Mannschaft hat sich weiter entwickelt”, erkannte Emrich zufrieden an. Fortan bestimmte seine Auswahl des Geschehen nach Belieben, zumal sich auch Torhüterin Sabine Englert steigerte und zahlreiche Bälle hielt. Beim 23:15 (41.) hatte das DHB-Team mit dem ersten Acht-Tore-Vorsprung für die Vorentscheidung gesorgt.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/05/12/05/sport/t/rzo203285.html
Montag, 05. Dezember 2005, 19:35 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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