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Partystimmung bei Tour-Auftakt der Black Eyed Peas

Ihr massentauglicher Hip-Hop kennt keine Grenzen und ihre zentrale Botschaft heißt Party die kalifornische Erfolgsformation Black Eyed Peas festigte bei ihrem Tourauftakt am Freitagabend in Frankfurt ihren Ruf als Stimmungsmacher.

Black Eyed Peas

Die Black Eyed Peas bei ihrem Tour-Auftakt in Frankfurt.

4500 Fans feierten in der fast ausverkauften Jahrhunderthalle den zweistündigen Auftritt. Im Mittelpunkt stand das aktuelle Album „Monkey Business”. Seit der Gründung im Jahr 1992 macht die Gruppe, die 2003 ihren weltweiten Durchbruch feierte, einiges anders als andere Hip-Hop Bands. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie jetzt die Show des männlichen Gründungstrios Apl de Ap, Will I Am und Taboo und ihrer weiblichen Mitstreiterin Fergie zeigte: Zum einen arbeiteten die Black Eyed Peas schon sehr früh mit Livebands, während die meisten Kollegen auf Samples aus Maschinen setzten. Zum anderen sind die Peas offen für verschiedene Stilrichtungen wie Soul, Funk und Pop, die sie in ihren tanzbaren Sound einfließen lassen.

Mit ihrem speziellen Rezept schafften die Musiker schließlich den Aufstieg aus dem Untergrund von Los Angeles auf die großen Showbühnen der ganzen Welt, in die Spitze internationaler Charts und auf Siegerpodeste nahezu aller bedeutenden Popmusikauszeichnungen. Ein Grammy Award für ihr 7,5 Millionen-fach verkauftes Durchbruchalbum „Elephunk” geht auf das Konto der Black Eyed Peas, erst im letzten Monat räumten sie bei den MTV European Music Awards ebenso wie bei den American Music Awards ab.

Bei ihrer Show zeigte die multi-ethnische Truppe, deren Mitglieder afro-amerikanischer, philippinischer und indianischer Herkunft sind, nicht nur ihre Gesangs- und Rapkünste. Auch akrobatische Tanzeinlagen sorgten bei den Fans für Jubel. Bei allem Spaß und guter Laune fanden die Black Eyed Peas auch Platz für politische Botschaften. Ihren größten Hit, die Antikriegs-Hymne „Where is the Love”, widmeten sie unter großem Jubel „allen Truppen im Irak. Hoffentlich bringt George Bush sie endlich nach Hause. Stoppt den Krieg. Wir wollen keinen Krieg”.

Weitere Konzerttermine in Deutschland haben die Black Eyed Peas auf ihrer aktuellen Europatour in München (11.12.), Oberhausen (12.12.) und Hamburg (13.12.).

www.blackeyedpeas.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/06/magazin/musik/t/rzo202788.html
Dienstag, 06. Dezember 2005, 11:18 © RZ-Online (NewsDesk)
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