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Dienstag, 11. Jun. 13

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Tupac: Live-DVD aus dem Nachlass

Hamburg - Neun Jahre sind mittlerweile vergangen, seit Tupac Shakur alias 2Pac einem Mordanschlag zum Opfer fiel. In der Zwischenzeit sind mehr posthume Veröffentlichungen des MCs erschienen als 2Pac zu Lebzeiten auf den Markt bringen konnte.

Tupac

Tupac Shakur wurde am 7. September 1996 angeschossen und erlag am 13. September den Schussverletzungen.

Nun erscheint unter dem Titel „Live At The House Of Blues” eine DVD, die neben 2Pacs letzter aufgezeichneter Live-Performance auch eine Auswahl seiner Videoclips präsentiert.

Tupac Shakur zählt zu den großen Namen im HipHop der 90er Jahre. Sein authentischer Gansta-Rap, sein damit korrespondierendes echtes Leben und nicht zuletzt sein früher Tod, der 1996 der kurzen Karriere des gebürtigen New Yorkers ein Ende setzte, haben ihn zu einer Legende gemacht. Innerhalb weniger Jahre hatte der Künstler, der aus einfachsten Verhältnissen stammt und den typischen Getto-Lifestyle, der im Gangsta-Rap immer wieder beschworen und mystifiziert wird, wirklich lebte, sich vom Background der Gruppe Digital Underground ins Rampenlicht gerappt.

Sein Status im HipHop-Geschäft näherte sich immer deutlicher dem von Snoop Dogg an, der heute noch die Spitzenposition innerhalb seines Genres besetzt. Mitte der 90er Jahre befand sich 2Pac kurz vor dem absoluten Durchbruch in die Spitzenliga des HipHop. Steine in den Weg legte sich der Rapper im Grunde vornehmlich selbst durch sein Privatleben, in dem er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geriet.

Ähnlich wie sein Kollege Snoop Dogg glänzte auch Tupac Shakur mit einer Doppelbegabung: Er feierte nicht nur mit seiner Musik in den Charts Erfolge, sondern glänzte auch als Schauspieler auf der Leinwand in Filmen wie „Bullet” und „Gridlock'd”. Als MC verdiente sich 2Pac den Ruf einer „Ghetto Poets”, der so wortgewaltig wie schonungslos die Verhältnisse in den schwarzen Innenstädten der USA beschrieb und kommentierte.

Inmitten der zahlreichen eher glorifizierenden Veröffentlichungen, die die Nachlassverwalter des 1996 unter mysteriösen Umständen erschossenen Künstlers nach seinem Tod aus Fragmenten zusammenstellten, zählt die DVD „Live At The House Of Blues” vielleicht nicht unbedingt zu den qualitativ hochwertigsten, da das Konzert in Los Angeles aber als das letzte aufgezeichnete Live-Dokument vor 2Pacs Tod gilt, ist es allein schon für Sammler interessant, auch wenn der Rapper nicht als Headliner präsentiert wird, sondern lediglich als Gastkünstler.

Die Hauptrolle in der Show spielen eindeutig Snoop Dogg und die Crew Tha Dogg Pound, bestehend aus Kurupt, Daz und Nate Dogg, sowie die Outlawz. Inmitten der Stimmgewalt dieser Künstler geht 2Pacs Performance fast ein wenig unter. Auch die Bild- und Tonqualität ist mäßig, so dass die Aufnahmen eher den Charme eines Bootlegs versprühen. Durchaus interessant ist jedoch, dass dieser Mitschnitt 2Pac weniger als den sensiblen Poeten zeigt, als der er besonders posthum vermarktet wurde, sondern durchaus auch als sehr aggressiven Rapper, der vor wirklich bitterbösen Kampfansagen gegen die aufstrebende Konkurrenz keinesfalls zurückschreckt.

Inneralb der Vermarktungsmaschinerie, die 2Pac längst zum blitzsauberen HipHop-Märtyrer hat avancieren lassen, bildet „Live At The House Of Blues” also einen Bruch. Darüber hinaus ist die schlicht aufgemachte DVD eher ein Kleinod für die Fans, die sich mit dem Komplettieren einer lückenlosen Sammlung befassen.

www.2paclegacy.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/magazin/musik/t/rzo204001.html
Donnerstag, 08. Dezember 2005, 10:15 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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