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Dienstag, 11. Jun. 13

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Schwarzenegger lehnt Begnadigung von Todeskandidaten ab

San Francisco - Keine Gnade für den US-Todeskandidaten Stanley Tookie Williams (51) durch Arnold Schwarzenegger: Wenige Stunden vor der geplanten Hinrichtung hat der kalifornische Gouverneur ein entsprechendes Gesuch abgelehnt.

Stanley «Tookie» Williams

Das Schicksal des Hinrichtungskandidaten Stanley „Tookie” Williams ist noch ungewiss.

Als Grund führte Schwarzenegger am Montag unter anderem an, dass sich Williams nicht für vier Morde entschuldigt habe, die 1981 zu seiner Verurteilung geführt hatten. Der Gründer der berüchtigten Straßengang „Crips”, der sich nun als Kinderbuchautor aus seiner Zelle heraus gegen Gewalt engagiert, hat die Mordtaten abgestritten. Komplizen hätten ihn fälschlicherweise beschuldigt.

Sofern nicht noch in letzter Minute ein Bundesgericht einschreiten würde, sollte der verurteilte Mörder kurz nach Mitternacht Ortszeit (Dienstag 09.01 Uhr MEZ) im San-Quentin-Gefängnis bei San Francisco durch eine Giftspritze sterben. Seit Sonntag hatten bereits zwei Gerichte einen Hinrichtungsaufschub abgelehnt.

Seit seinem Amtsantritt hat Schwarzenegger nunmehr drei Bitten um Begnadigung verschiedener Todeskandidaten abgeschlagen. Zuletzt hatte im Jahr 1967 der damalige Gouverneur Ronald Reagan in dem Westküstenstaat ein Todesurteil in eine lebenslange Haft umgewandelt.

Für eine Verschonung von Williams haben sich zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten, darunter die Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger und Oscar-Gewinner Jamie Foxx, eingesetzt. Seit er von seiner Zelle aus eine Kampagne gegen Gewaltanwendung startete und in einer Serie von Kinderbüchern den Nachwuchs vor einem Leben auf der schiefen Bahn warnte, wurde der Afroamerikaner sechs Mal für den Friedens- und vier Mal für den Literaturnobelpreis nominiert.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/news/t/rzo205083.html
Montag, 12. Dezember 2005, 22:48 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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