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Dienstag, 11. Jun. 13

Stanley «Tookie» WilliamsSan Fran­cisco - Keine Gnade für den US-Todes­kan­dida­ten Stanley Tookie Wil­liams (51) durch Arnold Schwar­zeneg­ger: Wenige Stunden vor der geplan­ten Hin­rich­tung hat der kali­for­nische Gou­ver­neur ein ent­spre­chen­des...

Beirut: Anschlag auf JournalistNew York/Bei­rut - Unmit­tel­bar vor der Bekannt­gabe eines neuen Syrien-kri­tischen UN-Berichts zum Har­iri-Mord ist in Libanon erneut ein pro­minen­ter Kri­tiker der syri­schen Regie­rung ermor­det worden.

Washing­ton/Bag­dad - In einem Unter­suchungs­gefäng­nis des ira­kischen Innen­minis­teri­ums in Bagdad sind nach einem Bericht der ame­rika­nischen Tages­zei­tung „Wa­shing­ton Post” erneut Gefan­gene miss­han­delt und gefol­ter­t...

Bruns­büt­tel/Cux­haven - Eine Woche nach dem Unter­gang des Frach­ters „Ma­ritime Lady” in der Elbe ist das Wrack am Montag gehoben worden. Nach Angaben des Hava­rie­kom­man­dos in Cux­haven schlepp­ten zwei Schwimm­kräne den...

Berlin - Im Ent­führungs­fall des Deutsch-Liba­nesen Khaled el Masri will die Oppo­sition mit der Andro­hung eines Unter­suchungs­aus­schus­ses umfas­sende Auf­klärung erzwin­gen.

Berlin - Im Fall der im Irak ent­führ­ten deut­schen Archäo­login Susanne Osthoff und ihres Fahrers gibt es wei­ter­hin keine neue Ent­wick­lung. Der Kri­sen­stab des Aus­wär­tigen Amtes kam am Montag zwei Mal unter Lei­tung...

Wieder Folter in irakischem Gefängnis?

Washington/Bagdad - In einem Untersuchungsgefängnis des irakischen Innenministeriums in Bagdad sind nach einem Bericht der amerikanischen Tageszeitung „Washington Post” erneut Gefangene misshandelt und gefoltert worden.

Irakische Gefangene

Iraker zeigen hinter einem Stacheldraht-Zaun im Gefängnis Abu Ghoreib ihre Wunden (Archiv).

Die 13 Häftlinge hätten so ernsthafte Verletzungen davon getragen, dass eine medizinische Behandlung notwendig geworden sei, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf irakische und US-Vertreter.

Zwölf der 13 Gefangenen sollen nach Angaben eines irakischen Beamten „mit Wissen aus erster Hand” schwerer Folter unter anderem mit Elektroschocks ausgesetzt worden sein. Anderen Gefangenen seien Gliedmaßen gebrochen worden. Zwei Häftlinge hätten keine Fingernägel mehr, und andere wiesen am Körper Brandspuren von Zigaretten auf. Der irakische Regierungssprecher Laith Kubba wollte die Vorwürfe nicht kommentieren, stellte aber eine Untersuchung in Aussicht.

Es ist nach Angaben des Blattes bereits das zweite Mal binnen eines Monats, dass irakische und US-Vertreter Fälle von Gefangenenmissbrauch bestätigt haben. Im November stießen US-Soldaten auf mehr als 60 teilweise schwer misshandelte Häftlinge in einem geheimen Bagdader Untersuchungsgefängnis.

Begleitet von neuer Gewalt begann im Irak indes die Parlamentswahl: Polizisten und irakische Soldaten, Personal sowie Patienten in Krankenhäusern und Wärter sowie nicht verurteilte Häftlinge in Gefängnissen konnten bereits vor dem offiziellen Wahltag am Donnerstag dieser Woche ihre Stimme abgeben. Das neu zu wählende Parlament verfügt erstmals über das volle Mandat von vier Jahren und soll nach zwei Übergangsregierungen eine ständige Regierung im Amt bestätigen. Auch in Deutschland lebende Iraker können ihre Stimme abgeben. Wahllokale werden von diesem Dienstag an bis Donnerstag in Berlin, München, Köln und Mannheim eingerichtet.

Die bevorstehende Wahl wird nach Einschätzung von US-Präsident George W. Bush nicht perfekt sein. Sie sei auch nicht das Ende des politischen Prozesses, sagte Bush in Philadelphia (Pennsylvania). Vor den Irakern lägen schwierige Aufgaben wie die Bildung einer Regierung, die Aufrechterhaltung von Sicherheit, die Aussöhnung zwischen den Volksgruppen und die Beibehaltung der Demokratie in einem schwierigen Umfeld von Nachbarn. Nach Ansicht von Bush sind Befürchtungen unbegründet, dass im Irak ein Bürgerkrieg ausbrechen könnte. Dies werde solange nicht geschehen, wie die USA den Irak nicht im Stich ließen.

In Bagdad kamen nach Augenzeugenabgaben bei einem Selbstmordanschlag zwei Menschen ums Leben, 14 weitere wurden verletzt. Südlich von Bagdad starb nach US-Militärangaben ein amerikanischer Soldat, als ein am Straßenrand versteckter Sprengsatz explodierte.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/news/t/rzo205088.html
Montag, 12. Dezember 2005, 19:32 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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