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Dienstag, 11. Jun. 13

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Berlin - Im Fall der im Irak ent­führ­ten deut­schen Archäo­login Susanne Osthoff und ihres Fahrers gibt es wei­ter­hin keine neue Ent­wick­lung. Der Kri­sen­stab des Aus­wär­tigen Amtes kam am Montag zwei Mal unter Lei­tung...

Großbrand bei London lodert weitere Nacht

London - In einem gefährlichen und Kraft zehrenden Einsatz haben mehr als 150 Feuerwehrleute den verheerenden Großbrand bei London am Montag unter Kontrolle gebracht und weiter eingedämmt.

Treibstofflager bei London

Kein Anschlag, versichert die Polizei: Brennendes Treibstofflager bei London.

Dennoch war am Abend klar, dass auch in der Nacht zum Dienstag über dem Treibstofflager Buncefield im Nordwesten der britischen Hauptstadt weithin sichtbare Flammen lodern würden. Der riesige dunkle Rauchschwadenteppich wurde am Montag kaum kleiner. Derweil schloss die britische Regierung einen Terrorakt als Ursache des Feuers aus. Versicherungen rechnen mit einem Schaden von mehr als 80 Millionen Euro.

Bis zum Abend hatten die Brandbekämpfer die Feuer in 12 von insgesamt 20 brennenden Großtanks mit einer speziellen Schaum-Wasser Mischung erstickt, teilte Einsatzleiter Roy Wilsher mit. Von einem besonders aggressiv brennenden Tank seien die Feuerwehrleute vorerst abgezogen worden. „Wir warten ab, bis mit Hilfe der Ölindustrie geklärt ist, was in diesem einen Tank genau brennt”, sagte der Einsatzchef. „Wir wollen nicht unnötig Menschenleben riskieren, der Umweltschaden ist schon schlimm genug.”

Ansonsten kämen die Löscharbeiten langsam, aber stetig voran, erklärte Wilsher. Die Belastungen für die Feuerwehrleute seien jedoch extrem. Insgesamt seien Brandbekämpfer aus 16 Orten im Einsatz. Bei der Explosion des Tanklagers nahe der Ortschaft Hemel Hempstead waren am Sonntag 43 Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Die genauen Ursachen sollen von einer Regierungskommission ermittelt werden, teilte der stellvertretende Premierminister John Prescott im Unterhaus mit. Ein Terrorakt könne aber ausgeschlossen werden.

Die Explosion, die Erschütterungen im Ausmaß eines Bebens der Stärke 2,4 auf der Richter-Skala ausgelöst hatte, sowie das Großfeuer richteten nach Branchenschätzungen einen Versicherungsschaden zwischen 50 und 100 Millionen US-Dollar (zwischen 42 und 84 Millionen Euro) an. Mehr als die Hälfte der Rückversicherung werde von Lloyd's getragen, sagte ein Sprecher, der anonym bleiben wollte.

Bei der Eindämmung der Flammen setzte Großbritannien erstmals neuartige Ausrüstungen zur Bekämpfung von Explosionsstoffen ein, die im Rahmen der Terrorismusbekämpfung nach dem 11. September 2001 angeschafft worden waren. Die Geräte zur Erzeugung eines Spezialschaums seien in verschiedenen Teilen des Landes stationiert gewesen und so rasch wie möglich an den Katastrophenort gebracht worden, erklärte Roy Bishop, stellvertretender Feuerwehrchef von London.

Die Intensität des Feuers , dessen Ausmaß und die Zusammensetzung des brennenden Materials aus Benzin, Öl, Gasen und Kunststoffen bedeuteten, dass sich die Brandbekämpfer „in völlig unbekanntem Terrain” bewegten, erläuterte Wilsher. „Dies ist das größte Feuer dieser Art in Großbritannien und Europa, mit dem wir es je zu tun hatten.” Vor dem massenhaften Spezialschaumeinsatz seien Folgen für die umliegenden Agrargebiete geprüft worden. Umweltexperten gingen davon aus, dass die Belastung geringer sein könnte als bei Verwendung herkömmlichen Löschwassers, das leichter samt Schadstoffen in den Boden eindringt.

Tausende Menschen in der Umgebung wurden aufgefordert, weiterhin in ihren Wohnungen zu bleiben und alle Türen und Fenster geschlossen zu halten. Jedoch konnten die meisten der 2000 in Notunterkünften versorgten Bewohner evakuierter Ortsteile in ihre Wohnungen zurückkehren. Der dunkle Rauch war zunächst in Richtung Ärmelkanal und Frankreich sowie Belgien getrieben. Dann drehte der Wind jedoch nach Südwesten zum offenen Atlantik.

Der französische Ölkonzern Total wies Berichte zurück, denen zufolge ein Leck den Brand im Buncefield Oil Depot ausgelöst habe. Das Gerücht sei fälschlicherweise von Mitarbeitern einer Partnerfirma in die Welt gesetzt worden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/newstt/t/rzo204734.html
Montag, 12. Dezember 2005, 19:30 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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