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Sonntag, 5. Apr. 20

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Norfolk - Der bri­tische Sport­wagen­bauer Lotus erwei­tert seine Modell­palette um einen neuen Mit­tel­motor-Sport­wagen. Der zwei­sit­zige Europa S wird nach Angaben des Unter­neh­mens in Norfolk kom­fort­beton­ter...

Mün­chen/Ber­lin - Die Schein­wer­fer des Gegen­ver­kehrs blen­den. Manche Autos sind kaum zu erken­nen. Und die Orts­namen auf dem Schild sind so ver­schwom­men! Für Ver­kehrs­medi­ziner wären das Warn­zei­chen einer...

Bonn - Ältere Auto­fah­rer sollten sich bei unü­ber­sicht­lichen Ver­kehrs­situa­tio­nen Zeit lassen. Denn im Alter sei es schwie­riger, kom­plexe Ver­kehrs­itua­tio­nen, etwa an Kreu­zun­gen, zu bewäl­tigen...

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Autohersteller entdecken das Coupé neu

Tokio/München - Auf der Suche nach neuen Nischen hat die Automobilindustrie das Coupé wieder entdeckt.

Coupé

Die Coupé-Studie des BMW Z4 wird wohl in Serie gefertigt werden. (BMW/dpa/gms)

Das Fließheck dient den Herstellern als Ausgangsbasis für neue Crossover-Konzepte.

Auf den großen Messen in Frankfurt und Tokio haben die Designer deshalb eine ganze Reihe neuer Zweitürer gezeigt, die dem Kunden Mehrwert bieten sollen, weil sie nahe an der Grenze zu anderen Gattungen gebaut sind.

Das jüngste Beispiel ist das Shooting Brake Concept, das Audi auf der Tokio Motor Show vorgestellt hat. Das zweitürige Konzeptfahrzeug ist eine Mischung aus Coupé und Kombi. Unter der großen Heckklappe des 4,18 Meter langen, 1,84 Meter breiten aber nur 1,35 Meter hohen 2+2-Sitzers lassen sich bis zu 730 Liter Ladung verstauen.

Nach Informationen aus dem Unternehmen gibt die Studie einen Ausblick auf den TT-Nachfolger. Doch ist sie mehr als nur ein Vorbote eines weiterentwickelten Designs. Wie mit dem A3 Sportback will Audi mit dem Wagen die Segmentgrenzen verwischen. „Erst einmal testen wir auf den Messen die Publikumsreaktionen”, sagt Audi-Sprecher Peter Thul. „Doch wenn der Wagen dort gut ankommt, könnten wir uns ein solches Konzept auch für die Serie gut vorstellen.”

In eine ähnliche Richtung geht das auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt enthüllte BMW Z4 Coupé, mit dem der Roadster ein festes Dach, ein elegantes Heck und einen großen Kofferraum bekommt. Noch ist der Zweisitzer eine Studie. Doch in Anbetracht des stetig wachsenden Markts für „charakterstarke Premium-Sportwagen” liege die Entscheidung, mit einem „so emotionalen Sportcoupé” in Serie zu gehen, auf der Hand, so BMW.

Denselben Weg hat Porsche eingeschlagen. Auch die Schwaben haben ihrem Roadster ein festes Dach aufgesetzt und den Boxster zum Cayman gemacht. Auch dieses Coupé soll Mehrwert bieten. So wächst der Stauraum unter der Heckklappe gegenüber dem Open-Air-Modell auf 410 Liter. Mehr Wert ist der Cayman nicht nur für Kunden, sondern auch für den Hersteller: Der Preis steigt um rund 6000 auf 58 529 Euro.

Wer sich nicht zwischen offen oder geschlossen entscheiden kann, dem bleibt die Hoffnung auf eine Serienfreigabe für den VW EcoRacer. Die Tokio-Studie soll mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometer (km/h) und einem Durchschnittsverbrauch von 3,4 Litern laut VW Vernunft und Vergnügen unter einen Hut bringen und dem Kunden bei der Karosserie Variationsmöglichkeiten lassen.

Mit wenigen Handgriffen kann der Zweisitzer laut VW-Forschungschef Matthias Rabe durch die Demontage des Daches vom Coupé zum Roadster verwandelt werden. Wer zudem noch die Frontscheibe gegen ein kleines Windschild tauscht, kann den EcoRacer auch als Speedster nutzen.

Dass damit das Ideen-Reservoir für neue Coupés nicht erschöpft ist, haben in Tokio japanische Studien gezeigt. So kombiniert Subaru laut Sprecherin Jutta Sein im B5 TPH die Vorzüge eines Zweitürers mit dem Nutzwert eines Kombis. Mazda macht das Coupé mit dem Senku zum geräumigen 2+2-Sitzer. Und bei Nissan erleichtern bei der Coupé-Studie Foria gegenläufige Türen den Zustieg.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/service/auto/t/rzo201575.html
Dienstag, 29. November 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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