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Montag, 30. Mär. 20

Berlin - Trotz ten­den­ziel­ler Ver­bes­serun­gen besit­zen moderne Auto­sitze immer noch Defi­zite bei der Crash-Sicher­heit. Das teilt der Gesamt­ver­band der Deut­schen Ver­siche­rungs­wirt­schaft (GDV) in Berlin mit­teilt.

ZapfsäuleMünchen - Mit scho­nen­der Fahr­weise statt eines sport­lichen Fahr­stils können Auto­fah­rer mehr als 30 Prozent Sprit sparen. Je nach Jah­res­fahr­leis­tung ergeben sich nach Angaben des ADAC in Mün­chen...

Norfolk - Der bri­tische Sport­wagen­bauer Lotus erwei­tert seine Modell­palette um einen neuen Mit­tel­motor-Sport­wagen. Der zwei­sit­zige Europa S wird nach Angaben des Unter­neh­mens in Norfolk kom­fort­beton­ter...

Mün­chen/Ber­lin - Die Schein­wer­fer des Gegen­ver­kehrs blen­den. Manche Autos sind kaum zu erken­nen. Und die Orts­namen auf dem Schild sind so ver­schwom­men! Für Ver­kehrs­medi­ziner wären das Warn­zei­chen einer...

Bonn - Ältere Auto­fah­rer sollten sich bei unü­ber­sicht­lichen Ver­kehrs­situa­tio­nen Zeit lassen. Denn im Alter sei es schwie­riger, kom­plexe Ver­kehrs­itua­tio­nen, etwa an Kreu­zun­gen, zu bewäl­tigen...

Stutt­gart Mer­cedes baut neben der ML- und der G-Klasse einen dritten Gelän­dewa­gen. Wie der Auto­her­stel­ler in Stutt­gart mit­teilte, feiert die neue Offroad-Bau­reihe ihre Welt­pre­miere als GL-Klasse auf der Motor...

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Autoverkauf: Kalkulieren und die Nerven behalten

Stuttgart/Landsberg - Viele Personen, die ihr Auto privat verkaufen wollen, werden es nicht auf Anhieb los.

Autoverkauf

Autoverkauf: Verkäufer müssen gute Nerven haben. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Experten raten, nicht die Nerven zu verlieren. „Der Privatverkauf kann sich lohnen”, erklärt Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart.

Mit der richtigen Verkaufsstrategie und etwas Verhandlungsgeschick ließen sich Gebrauchte privat immer noch besser losschlagen als beim Händler. Ein Händler zahle in der Regel nur den Händlereinkaufspreis. Der sei meist niedriger als der Preis, zu dem er den Wagen später weiterverkauft, schließlich will er an dem Geschäft noch verdienen. „Diese Differenz kann der Privatverkäufer schließen und entsprechend mehr für den Wagen verlangen.”

Doch das ist leicht gesagt. „Es ist ein bisschen wie ein Spiel”, räumt Magnus Geisler vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg (Bayern) ein. Den einen liege es mehr, den anderen weniger. Außerdem sei es von der Situation abhängig, ob man an die Sache gelassen herangeht oder sich unter Druck setzt: Muss der Alte weg, weil der Neue schon bestellt ist? Kann man den Wagen zur Not weiterfahren? Geisler rät, festzulegen, bis zu welcher Preisgrenze das Auto weggegeben würde.

Doch das geht nicht ohne Vorbereitung. Ohne die Marktlage zu kennen, sollte keine Anzeige geschaltet werden, warnt Hillgärtner. „Man muss den Zeitwert des Wagens wissen.” Der Markt sei wegen der verfügbaren Informationen sehr transparent.

Der ACE-Sprecher empfiehlt, sich bei Marktbeobachtern wie der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) oder EurotaxSchwacke zu erkundigen, wie viel der Gebrauchte noch wert ist. Wichtige Kriterien für den Zeitwert sind neben Fahrzeugtyp und Baujahr die Ausstattung und Kilometer-Laufleistung. Die Zahl der Vorbesitzer sowie mögliche Unfallschäden wirken sich allerdings preismindernd aus.

„Privatverkäufer dürfen aber nicht so tun, als wären sie Händler”, sagt der ACE-Sprecher. Diese könnten auch deshalb höhere Preise verlangen, weil sie zur Gewährleistung verpflichtet sind. Privatverkäufer schlössen eine Haftung aber meist im Kaufvertrag aus. Als Faustformel zur Ermittlung eines Angebotspreises für eine Anzeige nennt Hillgärtner den Händlereinkaufspreis plus 15 bis 20 Prozent.

Alle diese Ratschläge hatte Corinna bei ihrem Mazda im Prinzip beherzigt. Der Wagen war im Oktober laut Schwacke-Liste noch 4075 Euro wert, ein Händler wollte der 30-Jährigen noch 2500 Euro zahlen. Im Internet hat sie ihn dann für 3999 Euro angeboten. Ob es an dem weiteren Vorbesitzer lag, den 91 000 Kilometer auf dem Tacho oder dem reparierten Unfallschaden - warum sich kein Interessent gemeldet hat, kann die Hamburgerin nicht sagen. Sie will noch ein paar Tage abwarten und dann mit dem Preis heruntergehen.

Ihr wird wohl auch nichts anderes übrig bleiben, wie Jürgen Schönleber von der DAT in Ostfildern bestätigt: „Die eigene Preisvorstellung ist das eine. Zu diesem Preis auch einen Käufer zu finden, ist eine ganz andere Sache.” Der DAT-Sprecher verweist auf die Gesetze des Marktes, wonach sich auch beim Gebrauchtwagenangebot alles über den Preis regelt: „Wenn ich ein Auto habe, das nicht zur Nachfrage passt, muss ich mit dem Preis heruntergehen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/service/auto/t/rzo201576.html
Dienstag, 29. November 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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