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Dienstag, 11. Aug. 20
RZ-Akademie

PflegekraftGüters­loh/Ber­lin - Das Gesund­heits­wesen ver­ändert sich rasant. „Be­ruf­licher Auf­stieg ist ohne lebens­lan­ges Lernen kaum mög­lich”, sagt Andreas Wes­ter­fell­haus von der Deut­schen Gesell­schaft für Fach­kran­ken­pfle­ge...

StudentenHan­nover­/Bonn - Erwin Teufel hat kein Abitur, stu­diert jetzt aber trotz­dem. So wie dem frühe­ren Minis­ter­prä­siden­ten von Baden-Würt­tem­berg geht es etwa einem Prozent der Stu­die­ren­den in Deutsch­land.

München - Ohne E-Mail geht gar nichts: 21 Prozent der Ange­stell­ten treibt es den Schweiß auf die Stirn, wenn sie keinen Zugang zu ihrem elek­tro­nischen Post­fach haben.

Heil­bronn - Ein Mas­ter­stu­dien­gang ver­knüpft Betriebs­wirt­schaft mit Frei­zeit-, Kultur- und Sport­mana­gement. Das drei­semest­rige Voll­zeit­stu­dium werde an der Rein­hold-Würth-Hoch­schule der Hoch­schule Heil­bronn in...

Gel­sen­kir­chen - Gering qua­lifi­zierte Arbeit­neh­mer finden immer schwe­rer eine Stelle. Das ist das Ergeb­nis einer Unter­suchung des Insti­tutes Arbeit und Technik in Gel­sen­kir­chen.

München - Nach oben buckeln, nach unten treten: 77 Prozent der Deut­schen fühlen sich durch Oppor­tunis­ten und Schlei­mer im Job gest­resst. Zu diesem Ergeb­nis kommt eine reprä­sen­tative Umfrage des Ham­bur­ger...

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Die Bio-Branche bietet vielseitige Jobs

Köln/Münster - Die Bio-Branche boomt. Nicht nur Hersteller und Vermarkter von Biowaren freuen sich über steigende Umsätze, auch die Zahl der in diesem Sektor arbeitenden Menschen wächst.

Bio-Branche

Es gibt viel Arbeit in der Bio-Branche. (Bild: BLE/Thomas Stephan/dpa/gms)

Laut einer Befragung aus dem Jahr 2004 von 50 Bio-Unternehmen hat sich die Zahl der dort Beschäftigten seit 1993 fast verdoppelt. Die größten Zuwächse verzeichneten die Hersteller von Bio-Nahrungsmitteln.

„Generell sind in der Bio-Branche alle Lebensmittel verarbeitenden und erzeugenden Berufe gefragt”, sagt Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverbands Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel in Köln. Das Spektrum der Berufe reicht vom Winzer über den Molkereifachmann bis hin zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik.

Für den Verkauf der Bio-Waren werden in Naturkostläden und Bio-Supermärkten Einzelhandelskaufleute der Fachrichtung Naturkost und Naturwaren ausgebildet. „Die Warenkunde spielt eine große Rolle”, sagt Michael Radau vom Verband der Bio-Supermärkte in Münster. Nach wie vor sei Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern vorhanden. Es gebe gute Aufstiegschancen. Zudem liege die Bezahlung in den Märkten meist über den sonst üblichen Einstiegsgehältern in der Lebensmittelbranche.

„Die Naturkostbranche ist durch ständige Innovationen gekennzeichnet”, sagt Elke Röder. Interessenten sollten daher die Bereitschaft mitbringen, sich fortzubilden. Das Forum Berufsbildung in Berlin bietet verschiedene Fernlehrgänge im Bereich Naturkost und Naturwaren an. Die Kosten beispielsweise für den Lehrgang „Naturkost-Fachberater/in” betragen rund 2200 Euro. Vermittelt wird sowohl warenkundliches als auch betriebswirtschaftliches Fachwissen.

Im Öko-Handwerk gibt es bislang kaum eigenständige Ausbildungen. An der Universität Hohenheim in Stuttgart startete zum Wintersemester 2005/06 der Master-Studiengang „Organic Food Chain Management.” Die Studierenden werden für die Qualitätskontrolle von biologisch erzeugten Lebensmitteln sowie für Managementaufgaben ausgebildet.

Während die Beschäftigungszahlen in der konventionellen Landwirtschaft rückläufig sind, verzeichnet die Öko-Landwirtschaft Zuwächse. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Bonn arbeiteten 1999 rund 35 600 Menschen auf ökologisch bewirtschafteten Betrieben, 2003 waren es bereits über 50 000. Als erste Hochschule hatte die Universität Kassel eine akademische Ausbildung für die schonende Landwirtschaft etabliert.

Einen neuartigen Ausbildungsgang bietet die Fachhochschule Eberswalde (Brandenburg) an. Der Bachelor-Studiengang Ökolandbau und Vermarktung qualifiziert Studierende unter anderem für die Leitung von landwirtschaftlichen Betrieben.

Das Bild vom Bauern, bei dem sich Naturschutz und Wirtschaftlichkeit als Gegensätze gegenüber stehen, sei längst passé, erklärt Ralf Bloch, Koordinator des neuen Studiengangs. „Der Landwirt von heute ist ein ökologischer Dienstleister. Er soll hochwertige Nahrungsmittel herstellen, Naturschutz betreiben, Ressourcen schonen und vielleicht sogar Energie mit Pflanzen erzeugen.” Qualifizierter Nachwuchs, der den neuen Ansprüchen gerecht wird, sei daher gefragt.

www.soel.de/oekolandbau/ausbildung.html ; www.forum-berufsbildung.de ; www.uni-hohenheim.de/organicfood ; www.fh-eberswalde.de/oelbv/konzept.htm

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/service/berufbildung/t/rzo201281.html
Montag, 28. November 2005, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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