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Dienstag, 11. Aug. 20
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StudentenHan­nover­/Bonn - Erwin Teufel hat kein Abitur, stu­diert jetzt aber trotz­dem. So wie dem frühe­ren Minis­ter­prä­siden­ten von Baden-Würt­tem­berg geht es etwa einem Prozent der Stu­die­ren­den in Deutsch­land.

München - Ohne E-Mail geht gar nichts: 21 Prozent der Ange­stell­ten treibt es den Schweiß auf die Stirn, wenn sie keinen Zugang zu ihrem elek­tro­nischen Post­fach haben.

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Gel­sen­kir­chen - Gering qua­lifi­zierte Arbeit­neh­mer finden immer schwe­rer eine Stelle. Das ist das Ergeb­nis einer Unter­suchung des Insti­tutes Arbeit und Technik in Gel­sen­kir­chen.

München - Nach oben buckeln, nach unten treten: 77 Prozent der Deut­schen fühlen sich durch Oppor­tunis­ten und Schlei­mer im Job gest­resst. Zu diesem Ergeb­nis kommt eine reprä­sen­tative Umfrage des Ham­bur­ger...

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Denkhilfe für den Arbeitsalltag: Mind Mapping

Berlin - Die Konferenz war langatmig, das Thema nicht ganz einfach: Im Zeitalter elektronischer Datenverarbeitung ist es immer wichtiger, Gesprächsinhalte, Ideen oder Konzepte anschaulich festhalten zu können. Mind Mapping kann dabei helfen.

Mind Mapping

Mind Mapping hilft, Überblick zu behalten. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

„Die Methode ist schon gut 30 Jahre alt”, sagt Horst Müller, selbst Mind-Mapping-Trainer. „Es ist ein Denkwerkzeug. Man kann ein Telefonat damit notieren oder ganze Projekte planen”, erläutert der Experte aus Limburgerhof (Rheinland-Pfalz). „Es hilft, Entscheidungen zu finden oder auch Besprechungen zu protokollieren.” Das Besondere am Mind Mapping ist die Form der Darstellung: Die Inhalte werden nicht wie sonst häufig einfach aufgeschrieben, sondern grafisch wiedergegeben - in einer Mind Map, einer „Gedanken-Landkarte”.

Als Erfinder der Mind Map gilt der Brite Tony Buzan, der Mitte der siebziger Jahre „Use your head” veröffentlichte - das Grundlagen-Buch für Mind-Mapping-Fans. Seitdem hat sich die Idee weltweit verbreitet. „Mind Mapping ist eine effektive Methode, um sich zu organisieren”, formuliert es Ingemar Svantesson - sinnvoll zur Planung, Problemlösung, Zusammenfassung, Gliederung oder Ideenfindung. Und auch noch Zeit sparend, so der schwedische Mind-Mapping-Experte.

Denn wer in klassischer Weise Notizen macht, müsse viel zu viele Wörter aufschreiben. Mind Mapping mache es deshalb sogar möglich, sich an Diskussionen stärker beteiligen zu können, argumentiert Svantesson. Allerdings sei Mind Mapping nur eine Methode von vielen - wenn auch eine, die sich oft sinnvoll anwenden lasse, wendet Alexander Renkl ein, Professor für pädagogische Psychologie an der Universität Freiburg. Hilfreich könne sie beispielsweise sein, wenn bei einem komplexen Thema Informationen aus verschiedenen Quellen geordnet werden müssen.

Inhalte zu visualisieren, also bildlich darzustellen, macht es nach Einschätzung von Jürgen Hesse fast immer leichter, sie sich einzuprägen: „Wir sind Guck-Menschen, Bilder machen auf unser Gehirn einen größeren Eindruck als Wörter”, sagt der Karriereberater aus Berlin. Statt Referate möglichst detailgenau zu protokollieren, sei es deshalb besser, Schlüsselbegriffe zu notieren und diese mit Bildern zu versehen. „Die Kunst ist, treffende Bilder zu finden. Da ist dann Kreativität gefragt”, sagt Hesse.

Beim Mind Mapping ist das genauso: Für eine Mind Map wird auf einem querliegenden Blatt in der Mitte ein „Zentralbild” gemalt, das das Thema darstellt - beispielsweise „Jahresplanung 2006”. Vom Zentralbild werden dann Linien in Richtung Blattecken gezogen, auf denen Schlüsselwörter notiert werden. Von den Hauptästen mit den Schlüsselbegriffen können dann Linien mit Unterbegriffen abgehen, so lang wie das jeweilige Wort. Horst Müller empfiehlt, in Druckbuchstaben zu schreiben und mit Farben, Bildern und Symbolen in unterschiedlicher Größe zu arbeiten.

„Wie bei jeder Lerntechnik braucht man dafür allerdings etwas Übung”, sagt Prof. Renkl. „Und für Themen, bei denen man nur wenig Vorwissen hat, eignet sich die Methode auch nicht.” Wer sich an Mind Mapping erst einmal gewöhnt hat, könne die Methode dagegen in fast jedem Zusammenhang einsetzen, sagt Horst Müller: „Meine Tochter benutzt das für die Schule. Man kann damit in der Familie aber auch die Woche planen, die nächsten Ferien oder sogar Weihnachten.” Strukturierte Informationen können schließlich auch bei ganz alltäglichen Problemen nützlich sein: „Das gilt auch für solche Fragen, wer welches Geschenk bekommt, wann was eingekauft werden muss oder wann wer besucht werden soll.”

Literatur: Ingemar Svantesson: Mind Mapping und Gedächtnistraining, Gabal Verlag, ISBN 3-89749-198-2, 20,90 Euro; Mogens Kirckhoff: Mind Mapping, Gabal Verlag, ISBN 3-89749-452-3, 9,95 Euro; Horst Müller: Mind Mapping, Haufe, ISBN 3-448-06776-8, 6,90 Euro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/service/berufbildung/t/rzo203090.html
Montag, 05. Dezember 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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