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Dienstag, 11. Aug. 20
RZ-Akademie

GebäudereinigerBonn/Frank­fur­t/Main - Arbeits­losig­keit und Lehr­stel­len­man­gel sind in dieser Branche derzeit unbe­kannt: Das Hand­werk der Gebäu­der­eini­ger weist auch in wirt­schaft­lich schwie­rigen Zeiten Zuwachs­raten auf.

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Wie werde ich...? Gebäudereiniger

Bonn/Frankfurt/Main - Arbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel sind in dieser Branche derzeit unbekannt: Das Handwerk der Gebäudereiniger weist auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Zuwachsraten auf.

Gebäudereiniger

Graffitti entfernen als Job. (Bild: BV. des Gebäudereiniger-Handwerks/dpa/gms)

„Im vergangenen Jahr konnte die Zahl der Ausbildungsverträge um fast 24 Prozent gesteigert werden”, sagt Christine Sudhop, stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks in Bonn.

„Wir suchen auch weiter Personal” , sagt Guido Hahn vom Verein für Reinigungstechnik, dem Dachverband der Branche in Frankfurt/Main. „Mit einfachem Fegen und Wischen ist es nicht getan.” Von qualifizierten Kräften wird eine Ausbildung erwartet. Sie umfasst drei Jahre Lehrzeit in Betrieb und Berufsschule. Nach der im Jahr 2004 geänderten Handwerksordnung steht nach erfolgreich bestandener Prüfung als Geselle der Weg in die Selbstständigkeit offen.

Die Meisterprüfung sowie ein Examen als staatlich geprüfter Reinigungs- und Hygienetechniker eröffnen den Zugang zur Fachhochschule mit dem Abschluss eines Diplom-Ingenieurs für Reinigungs- und Hygienemanagement/-technik. Abitur oder Fachhochschulreife berechtigen nach einem Praktikum zwischen drei und sechs Monaten ebenfalls zum Studienzugang.

Vom beschäftigungsstärksten Handwerk spricht man beim Bundesinnungsverband in Bonn. Bundesweit seien Ende Juni 2005 rund 850 000 Beschäftigte im Gebäudereiniger-Handwerk tätig gewesen. Die Ausbildungsvergütungen beginnen im ersten Lehrjahr bei 359 Euro. „Nach der Ausbildung kann ein Mitarbeiter knapp 2000 Euro verdienen”, sagt Sudhop.

Zu den Aufgaben in der Gebäudereinigungsbranche gehören Entfetten, Entflecken, Schleifen und Imprägnieren. Breiten Raum nimmt die so genannte Unterhaltsreinigung ein, also die regelmäßige Pflege von Industrieanlagen, Büros, Schulen, Verkehrsmitteln und dergleichen. „Ein besonders sensibler Bereich sind Krankenhäuser, die einen hohen Hygieneaufwand erfordern”, sagt Hahn. Bestimmte Bereiche wie Operationsräume müssen sterilisiert werden.

Eine weitere Aufgabe ist die Reinigung von Fassaden und Denkmälern. Erik Herrmann aus Berlin hat sich darauf spezialisiert. „Da gilt es das Material genau zu prüfen und zu überlegen, welches Verfahren in Frage kommt.” Herrmann erledigt solche Jobs oft in großer Höhe. „Da musst du schon schwindelfrei sein.”

Schwindelfrei zu sein, ist für Berufsanfänger jedoch keine Voraussetzung. Die Betriebe verlangen von ihren Auszubildenden aber mindestens einen guten Hauptschulabschluss. Gutes Verständnis für Technik, Physik und Chemie sind für den Umgang mit diversen Geräten und Reinigungsmitteln notwendig.

Für die Praxis erscheint für Guido Hahn folgendes sehr wichtig: „Zuverlässigkeit und gute Umgangsformen sind ein Muss, denn wir arbeiten in einem Dienstleistungshandwerk.” Die Branche sieht ihre Zukunft positiv, da zunehmend mehr Unternehmen die Reinigungsaufgaben statt dem eigenen Putztrupp den Spezialisten überlassen.

www.wischen-ist-macht.de , www.gebaeudereiniger.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo204929.html
Montag, 12. Dezember 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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