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Samstag, 8. Aug. 20

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Neue Schmerztherapie für Sterbende soll Modellcharakter haben

Heidelberg - Ein neu entwickeltes Behandlungsmodell soll unheilbar an Krebs erkrankten Patienten für ihre letzte Zeit ein weitgehend schmerzfreies Leben zu Hause ermöglichen.

Als erste universitäre Einrichtung bietet das Universitätsklinikum Heidelberg Krebskranken im Umkreis von 150 Kilometern eine palliativmedizinische („lindernde”) Versorgung in den eigenen vier Wänden an. Dafür sei ein zunächst bis Ende 2006 laufender Vertrag mit drei großen Krankenkassen geschlossen worden, teilt das Klinikum mit.

Das Modell soll nach dem Willen der Initiatoren bundesweiten Vorbildcharakter haben. Nach Angaben des Klinikums werden ähnliche Modelle bereits vom Hegau-Klinikum in Singen sowie vom St. Joseph Stift in Dresden angeboten.

Das Ärzteteam des Heidelberger Zentrums für Schmerztherapie schätzt, dass künftig mehr als 100 Patienten pro Jahr zu Hause versorgt werden. Sie werden im Schmerzzentrum zunächst ambulant auf die Behandlung mit einer so genannten Schmerzpumpe eingestellt, mit der sie die Dosierung von Morphin-Präparaten selbst anpassen können. Der Bereitschaftsdienst des Schmerzzentrums kann die Hausärzte beraten oder sucht die Patienten notfalls selbst auf.

Das Modell solle dazu beitragen , „dass die gravierenden Defizite in der palliativmedizinischen Versorgung in Deutschland behoben werden”, sagte der Leitende Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Eike Martin. Mit der intensiven ambulanten Betreuung soll laut Klinikum die Einweisung der Krebspatienten in Krankenhäuser vermieden werden. Dies werde von den Patienten meist nicht gewünscht und sei für die Kassen oft mit hohen Kosten verbunden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/service/gesundheit/t/rzo203876.html
Mittwoch, 07. Dezember 2005, 17:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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