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Samstag, 8. Aug. 20

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Wein­heim - Schreie und wildes um sich Schla­gen im Schlaf können Anzei­chen für eine Par­kin­soner­kran­kung sein. Das erklärt Prof. Claudia Trenk­wal­der in einem Bericht der Zeit­schrift „Psy­cho­logie Heute”.

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Schreie im Schlaf können Zeichen für Parkinson sein

Weinheim - Schreie und wildes um sich Schlagen im Schlaf können Anzeichen für eine Parkinsonerkrankung sein.

Das erklärt Prof. Claudia Trenkwalder in einem Bericht der Zeitschrift „Psychologie Heute”.

Die REM-Schlaf-Verhaltensstörung gilt als frühes Warnzeichen für eine beginnende Parkinsonerkrankung. In der REM-Schlafphase, in der man intensiv träumt, ist die Muskulatur normalerweise von der motorischen Steuerung abgekoppelt und entspannt.

Bei einer REM-Schlaf-Verhaltensstörung ist diese Entkopplung aufgehoben, so Trenkwalder, die ärztliche Leiterin der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel ist. Manche Betroffenen rudern mit Armen und Beinen, schlagen um sich, sprechen, singen oder schreien. Dabei können sie nicht nur ihren Partner sondern auch sich selbst verletzen, wenn sie zum Beispiel aus dem Bett fallen. Eine aggressive Persönlichkeit hänge mit dem Verhalten allerdings nicht zusammen.

Langzeitstudien zeigten jetzt , dass 80 bis 90 Prozent der Parkinsonkranken an einer solchen Schlafstörung leiden. Sie sei oft ein Vorbote des Parkinsonsyndroms, das sich meist fünf bis zehn Jahre später ausbildet, sagt Trenkwalder. Bei einer Parkinsonerkrankung werden Nervenzellen im Gehirn zerstört. Es wird vermutet, dass im Verlauf der Krankheit auch die Zentren im Hirnstamm erfasst werden, die den Schlaf regulieren.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/service/gesundheit/t/rzo204364.html
Freitag, 09. Dezember 2005, 13:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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