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Montag, 12. Dezember 05

TicketsFrank­fur­t/Main - Zum Start der dritten Ver­kaufsphase für die Tickets zur Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft sind allein inner­halb der ersten Stunde 30 000 Bestel­lun­gen beim WM-OK ein­gegan­gen.

SC Freiburg - Alemannia AachenMünchen - Frei­burg (dpa) - Ale­man­nia Aachen hat mit seinem ersten Sieg beim SC Frei­burg einen Auf­stiegs­platz in der 2. Fuß­ball-Bun­des­liga erklom­men. Die Mann­schaft von Trainer Dieter Hecking gewann beim...

Hansa Rostock - SpVgg Greuther Fürth 1:2 (0:1) LR Ahlen - Dynamo Dresden 0:0 FC Erz­gebirge Aue - SC Pader­born 1:0 (1:0) Energie Cottbus - Kickers Offen­bach 1:2 (0:1) 1. FC Saar­brü­cken - TSV 1860 München 0:0 Wacker...

Duis­burg - Fuß­ball­trai­ner Norbert Meier soll nach seinem Kopf­stoß gegen den Kölner Profi Albert Streit für drei Monate gesperrt werden und eine Geld­strafe in Höhe von 15 000 Euro bezah­len.

Frank­fur­t/Main - Als Kon­sequenz aus dem Trom­mel­stock­wurf von Hamburg hat der Kon­trollaus­schuss des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des (DFB) beim DFB-Sport­gericht eine dras­tische Strafe für den 1. FC Köln gefor­dert.

Bregenz - Der Ber­liner Skan­dal-Schieds­rich­ter Robert Hoyzer soll am Feld­kir­cher Lan­des­gericht in Öster­reich als Zeuge aus­sagen. Im Medi­enpro­zess der drei ehe­mali­gen Bre­gen­zer Spieler Almir Tol­ja...

Dortmund schwächelt in Frankfurt

Frankfurt/Main - So kann Polens Angreifer Ebi Smolarek der DFB-Elf keine Furcht einflößen.

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund

Der Frankfurter Du-Ri Cha (l) und Dortmunds David Odonkor im Zweikampf.

Vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klinsmann bot der 24-Jährige beim 0:2 (0:1) im Bundesligaspiel von Borussia Dortmund bei Aufsteiger Eintracht Frankfurt eine harmlose Vorstellung.

„Das war nicht mein Tag”, sagte Smolarek nur wenige Stunden, nachdem er sich über den „wahr gewordenen Traum” durch das WM-Los Polen gegen Deutschland am 14. Juni im Dortmunder Westfalenstadion gefreut hatte. „Das ist für mich ein Heimspiel.”

Nach dem dürftigen Auftritt in der Commerzbank-Arena forderte Smolarek: „Die Partie in Frankfurt müssen wir ganz schnell vergessen und weitermachen.” Allerdings erwarten die nun zwei Mal nacheinander punktlosen Borussen Rekordmeister Bayern. „Gegen München haben wir gar nichts zu verlieren. Vielleicht sind wir sogar mit einer Energieleistung in der Lage, eine Sensation zu schaffen”, sagte Nationalspieler Christoph Metzelder.

Während die Frankfurter nach dem verheerendem Meisterschaftsbeginn seit vier Spielen ungeschlagen und als Elfter auf dem Weg in die vordere Tabellenhälfte sind, machen sich bei den Borussen die personellen Probleme bemerkbar. Trainer Bert van Marwijk konnte zwar Sebastian Kehl wieder aufbieten, dafür musste unter anderen Kapitän Christian Wörns passen. „Wir haben uns einige Wochen lang sehr gut verkauft - vielleicht bezahlen wir jetzt den Preis dafür”, sagte Metzelder. „Wir dürfen aber nicht in Panik verfallen”, forderte Florian Kringe.

Ein frühes Tor durch Frankfurts Francisco Copado (9.), eine Gelb- Rote Karte gegen Tschechiens Auswahlregisseur Tomas Rosicky (73.) sowie das 2:0 durch Ioannis Amanatidis (84.) - und das Schicksal der Borussen war vor 47 800 Zuschauern besiegelt. Van Marwijk regte sich vor allem über Rosicky auf: „Das war der Knackpunkt und völlig unnötig für einen Spieler mit solch einem Status und solchen Erfolgen.” Seinem Kollegen Friedhelm Funkel gab der Niederländer ob dessen theatralischer Forderung nach einer Strafe eine Mitschuld an der Ampelkarte: „Ich würde so etwas nicht machen.”

Van Marwijks Hauptkritik richtete sich jedoch gegen die eigene Mannschaft: „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gegangen, hatten zu wenig Geduld und haben unsere numerische Überlegenheit im Mittelfeld nicht nutzen können.” Verhindern konnte die Niederlage auch Smolarek nicht, der sich die WM-Auslosung am Vorabend mit Teamkollege Metzelder im Fernsehen angeschaut hatte. Seine beste Chance (58.) vergab der Stürmer kläglich. „Der musste rein”, sagte der teilweise in Frankfurt/Main aufgewachsene Pole, dessen Vater Wlodzimierz einst für die Eintracht spielte.

In Frankfurt atmeten die Verantwortlichen vor dem Nachholspiel beim 1. FC Kaiserslautern erst einmal auf. „Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir den Ausgleich noch bekommen hätten”, sagte Trainer Funkel, der sich an seinem 52. Geburtstag über den vierten Sieg im siebten Spiel freuen durfte. „Jeder hat den Fehler des anderen ausgebügelt. Das war eine gute Leistung”, resümierte Christoph Spycher, neben seinem Schweizer Landsmann Benjamin Huggel sowie Südkoreas Du-Ri Cha - die beiden Länder treffen in der Vorrunde aufeinander - einer von drei Frankfurter WM-Kandidaten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/sport/fussball/t/rzo204749.html
Sonntag, 11. Dezember 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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