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Montag, 12. Dezember 05

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Ko­blenz hakt Heimpleite gegen KSC II ab

Keine Tris­tesse bei der TuS

Ko­blenz - Nach der ersten Heimpleite der Saison und der zweiten Nie­der­lage in Folge lenkte man bei Fuß­ball-Regio­nal­ligist TuS Koblenz den Blick auf das Ganze. Sch­ließ­lich über­win­tert die Mann­schaft von TuS-Trai­ner Milan Sasic trotz des 0:2 gegen den Karls­ruher SC II auf einem Auf­stiegs­platz.

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Viel Auf­wand, wenig Ertrag: Die Koblen­zer Akteure hatten gegen den Karls­ruher SC II wenig zün­dende Ideen, auch wenn Dubravko Kolin­ger (Mitte) hier im Kopf­ball-Duell die Ober­hand behält. Szenen wie diese blieben beim 0:2 auf dem Ober­werth die Aus­nah­me.

Nach der ersten Heim­nie­der­lage des Jahres war der Zeit­punkt der höheren Psy­cho­logie gekom­men. Und auch da kennt sich TuS-Trai­ner Milan Sasic bekann­ter­maßen bestens aus. Da hatte also der Koblen­zer Regio­nal­ligist einen ziem­lich beschei­denen Auf­tritt hin­gelegt und oben­drein auch noch Pech, was sich zu einem über­raschen­den 0:2 gegen den Karls­ruher SC II zusam­men­gefügt hatte. Weil man aber rund um das Ober­werth nicht mit einer nega­tiven Grund­stim­mung in die zwei­mona­tige Pause gehen wollte, igno­rierte der Trainer zumin­dest ansatz­weise das uner­freu­liche Ergeb­nis. Wer will sich vor Weih­nach­ten schon trübe Gedan­ken ein­reden?

"Der Wille war da"

"Ich bin stolz auf die Mann­schaft und das, was sie bislang geleis­tet hat", war Sasics erster Satz in der Pres­sekon­ferenz, "inklu­sive der heu­tigen Leis­tung." Ent­spre­chend rückte er aus­nahms­los die posi­tiven Aspekte der Koblen­zer Bemühun­gen in den Fokus und fand selbst für die zahl­rei­chen miss­glück­ten Aktio­nen noch lobende Worte. "Der Wille war bei allen da, jeder hat sich bemüht", erteilte er Trainer allen Schütz­lin­gen am letzten Arbeits­tag vor Weih­nach­ten die Abso­lution, "natür­lich kann man sich hier und da über die Aus­führung strei­ten." Frei nach dem Motto: Wer viel macht, macht auch mehr Feh­ler.

Was zum Bei­spiel am Frei­tag­abend auch auf Michael Gurski zutraf. Nicht selten war der TuS-Tor­wart nach den Partien der gefei­erte Mann, nachdem er seinen Kol­legen mehr­fach mit Glanz­taten aus der Patsche gehol­fen hatte. Aber auch Gurski ist nicht vor Fehl­grif­fen gefeit, beim 0:1 rutschte ihm ein halt­barer Ball durch die Arme. Oder die TuS-Tor­jäger Salif Keita und Dmi­tri­jus Gus­cinas, die ihrem Ruf nur ansatz­weise gerecht werden konn­ten. Je eine Chance sprang für jeden heraus, beide trafen aber vor dem KSC-Kas­ten die falsche Ent­schei­dung. Wobei Keita in der zweiten Halb­zeit sogar noch ein Elf­meter ver­wehrt worden war - was aller­dings erst die Fern­seh­bil­der zu Tage för­der­ten. Oder das umfor­mierte Mit­tel­feld, das nur selten Struk­tur in die Aktio­nen brachte. Und wenn dann doch einmal ein Pass durch­kam, stand KSC-Tor­wart Jean-Fran­cois Kor­netzky im Weg. Kurzum: Das Glück, das sich die Koblen­zer in den vor­heri­gen 18 Partien mehr­fach erar­bei­tet hatten, stand dieses Mal gegen die KSC-Bubis nicht Pate. "Wir hatten in vielen Spielen weniger Chancen und haben trotz­dem gewon­nen", meinte Sasic.

"Weit über unseren Plä­nen"

Streng genom­men hatte er auch Recht, denn unter dem Strich war ja auch wenig pas­siert - außer, dass die anderen auf dem Ober­werth gewon­nen hatten. Weil auch Elvers­berg patzte, beträgt der Vor­sprung der TuS auf Platz drei nach wie vor drei Punkte, "das ist weit über unseren Plä­nen", wie der Koblen­zer Chef­coach her­aus­strich.

Und es gab ja auch wirk­lich Erfreu­liches zu berich­ten. Zum Bei­spiel der erste 90 Minu­ten-Auf­tritt von Alassane Oue­draogo, der nach seiner langen Lei­dens­zeit andeu­tete, dass er für die TuS noch eine wert­volle Offen­siv­kraft werden kann.

Sven Sabock - Foto: Thomas Frey


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/12/sport/r/tus.html
Montag, 12. Dezember 2005, 11:58 © RZ-Online GmbH (aj)
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