IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Dienstag, 11. Juni 13
[an error occurred while processing this directive]

Skilaufen an den Weihnachtstagen: Noch freie Betten in den Alpen

Innsbruck/Bozen - In vielen Wintersport-Orten in den Alpen sind über Weihnachten auch kurzfristig noch Hotelbetten zu bekommen.

Skilaufen

Trotz Hochsaison gibt es noch freie Betten. (Bild: swiss-image.ch/dpa/gms)

Über Silvester dagegen wird es in den Skiorten, die sich derzeit zum Teil über viel Neuschnee freuen, meistens enger.

Das ergab eine dpa/gms-Umfrage. Zwar sei die Buchungslage vier Tage vor Heiligabend gut, sagt Gabi Ziller von der Tirol Werbung in Innsbruck. Zimmer seien aber in der Regel noch zu bekommen. Anders ist die Lage an Silvester: „Seefeld ist dann ausgebucht, während Kitzbühel noch vereinzelt Zimmer hat.” Auch in großen Skiorten wie Ischgl und Sölden könne die kurzfristige Zimmersuche schwierig werden. Skisportler müssten sich zudem auf die höchsten Saisonpreise einstellen. Neuschnee sei zuletzt vor allem östlich von Innsbruck gefallen, etwa im Zillertal und bei Kitzbühel.

Ähnlich wie in Tirol sieht es im Salzburger Land aus: „Bis 31. Dezember ist in allen Zimmerkategorien noch etwas zu bekommen. Dann wird's kritisch”, sagt Gerhard Wolfsteiner, Geschäftsführer der Salzburger Sportwelt. „Ausgelastete Buchungslagen” an den Ferientagen gibt es nach Angaben der Österreich Werbung zum Beispiel auch auf der Turracher Höhe in Kärnten und im Kleinwalsertal. Vereinzelt noch Zimmer zu bekommen seien dagegen etwa im Bregenzer Wald und in Bludenz in Vorarlberg sowie in den Skiregionen der Steiermark.

Auch in der Schweiz sind in der Regel noch Betten frei. „Über Weihnachten, Neujahr und auch im Februar sind wir gut gebucht, doch vereinzelte Zimmer sind noch verfügbar”, sagt zum Beispiel Marina Tonn von Grindelwald Tourismus. Die Saison sei ganz normal gestartet, die Schneeverhältnisse derzeit allerdings „super”. Die Schneehöhe in dem Ort unweit des Wetterhorns liegt zwischen 50 und 120 Zentimetern.

In Saas-Fee im Wallis stehen die Chancen ebenfalls nicht schlecht, noch Zimmer zu bekommen. Die Fünf-Sterne-Hotels sind zwar weitgehend ausgebucht, in anderen Kategorien sind aber noch Betten frei. Buchungen sind nach Angaben von Saas-Fee Tourismus auch für kürzere Zeiträume von drei bis vier Tagen möglich. Ferienwohnungen müssen dagegen üblicherweise von Samstag bis Samstag gebucht werden.

„Alle Städte haben noch genügend Zimmer für die Feiertage”, sagt Heidi Freiburghaus, Sprecherin von Schweiz Tourismus in Hamburg. In den Skiorten in den Bergen sieht es mit den Kapazitäten schwieriger aus. Nur noch wenige Zimmer im Kanton Graubünden melden zum Beispiel Arosa, Davos, Silvaplana, „jede Menge Zimmer” dagegen Appenzell und Chur. Im Berner Oberland sind etwa in Wengen nur wenige Zimmer frei, in Interlaken etwas mehr. Keine Probleme dürfte es dagegen in Luzern und Montreux geben, während Villars weitgehend ausgebucht ist.

Auch in Garmisch-Partenkirchen in Bayern dürfen kurzentschlossene Festtagsgäste nicht mehr wählerisch sein: „Auf die Wünsche der Gäste können wir leider nicht mehr eingehen. Das, was da ist, muss genommen werden”, sagt Birgit Bliesener von Garmisch-Partenkirchen Tourismus. Wegen des Neujahrs-Skispringens ist Silvester für Buchungen besonders kritisch. Aufenthalte ab zehn Nächten können dagegen noch relativ leicht vermittelt werden. Die Skibedingungen seien sehr gut.

In den Dolomiten ist über Weihnachten „fast alles ausgebucht”, sagt Gabriella Talamini von Cortina Tourismus. Ein Abflauen des Ansturms wird hier erst gegen Ende der ersten Januarwoche erwartet. Kurzentschlossene können ihr Glück für die Feiertage noch versuchen. Die Schnee- und Pistenbedingungen seien gut. „Wir hoffen aber, dass es noch ein bisschen mehr schneit”, sagt Talamini.

Auch im Hochpusteral und in Gröden in den östlichen Dolomiten sind für Weihnachten und Silvester fast keine Zimmer mehr zu bekommen. „Anfragen für Aufenthalte von zwei bis drei Tagen müssen mit "leider nein" beantwortet werden”, sagt Ruth Torggler vom Südtirol Marketing in Bozen. Dies sei auch auf die „optimale Schneelage” zurückzuführen. Im westlichen Südtirol ist die Lage unterschiedlich: Während im Vinschgau noch vereinzelt Ferienwohnungen und Zimmer für kurze Aufenthalte zu haben sind, müssen Urlauber im Meraner Land mindestens fünf bis sieben Tage bleiben, um eine Unterkunft zu bekommen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/23/magazin/t/rzo207148.html
Mittwoch, 21. Dezember 2005, 11:20 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!
Druckversion