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Dienstag, 11. Jun. 13

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„Deluxe Edition”: Banshees, Elton und Joe Cocker

Hamburg - Sex-Pistols-Bassist Sid Vicious saß noch an den Drums, als Siouxsie and the Banshees 1976 ihr erstes legendäres Konzert im Londoner 100 Club gaben und rund 20 Minuten lang das „Vaterunser” lärmend herunterbeteten.

Siouxsie and the Banshees

Mit einem Schrei legten Siouxsie and the Banshees los.

Laut, chaotisch und anfänglich völlig dilettantisch wurden die Banshees zusammen mit Bauhaus und The Cure dennoch schnell eine der wichtigsten Bands des Post-Punk.

Jetzt ist in der Universal-Reissue-Reihe „Deluxe Edition” der geniale Erstling „Scream” von 1978 ordentlich remastered neu aufgelegt worden. Viele länger als andere Punk-Bands hatten die Banshees auf einen Plattenvertrag warten müssen, erwiesen sich aber dann von Anfang an gleich als unerwartete Hitlieferanten: Gleich die erste Single „Hong Kong Garden” schaffte es bis auf Platz 7 der britischen Charts. Auf dem Original-Album ist der Song zwar nicht zu finden, dafür aber ist CD 2 da - mit raren Stücken, John-Peel-Sessions und Singles. Einziger Wermutstropfen: Obwohl „Metal Postcard” gleich drei Mal vertreten ist, hat die außergewöhnliche deutsche Version „Mittageisen” leider keine Berücksichtigung bekommen.

Siouxsie and the Banshees lieferten den urbanen Soundtrack für die blassen, anämischen Nachtgestalten, die mit blasierter Langeweile und Lust am Untergang sich im Schattenreich aufhielten. Und diese Musik klang, „als hätte man eine riesige Metallplatte vor die Bühne gestellt”, schrieb Hans Keller 1979 in der „Sounds”. Songs am Rande der Formauflösung zwischen Dissonanz und Harmonie, dazu Siouxsies eigentümlich losgelöster und immer etwas neben der Spur liegender Stakkato-Gesang - ein brillante Mischung.

Als „ekstatische Kälte” ist ihre Musik beschrieben worden, mit einem starken Hang zur morbiden Skurrilität - voller Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung in einer endzeitlichen Welt. Und Sängerin Siouxsie Sioux (Susan Dallion) wurde mit ihrem kantigem Make-up und der metallisch-künstlichen Ausstrahlung zur Mode-Ikone aller Dark-Waver.

Dreißig Jahre nach der Erstveröffentlichung ist auch Elton Johns legendäres Album ”Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy” jetzt als „Deluxe Edition” erschienen. Als erste Platte überhaupt hatte es „Captain Fantastic” damals, 1975, unmittelbar in die amerikanischen Billboard-Charts geschafft.

Das autobiografisch gefärbte Album blieb bis heute das unumstrittene Meisterwerk des Entfant terrible der Pop-Musik. Neben den aufbereiteten Originalaufnahmen und einigen Song-Raritäten bietet die liebevoll gestaltete Ausgabe auf einer zweiten CD die erste offizielle Aufnahme der Live-Premiere im Londoner Wembley Stadion. Darin zollen auch Legenden wie die Beach Boys, die Eagles oder Chaka Kahn mit Gastauftritten dem geadelten Superstar und frisch gebackenen Ehemann Sir Elton ihren Respekt.

Mit einer bunt zusammen gewürfelten, illustren Truppe von über 40 Leuten und einem Hund zog Joe Cocker damals durchs Land und spielte auch im Fillmore East in New York seine „Mad Dogs & Englishmen”. Die legendäre Aufnahme erscheint nun ebenfalls als „Deluxe Edition”.

Was heute als Meilenstein der Rockgeschichte gilt, markierte für Cocker selbst damals einen dramatischen Wendepunkt. Nach seiner Entdeckung in Woodstock rutschte der einstige Klempner mit der unverwechselbaren Soulstimme in den 70ern tief in die Drogenhölle ab, seine Rock-Karavane wurde schnell zum finanziellen Desaster. Mit der aufwändig edierten Deluxe-Ausgabe bringt Universal laut Begleittext eines „der vitalsten Live-Alben der Rock-Historie” auf zwei CDs erneut in den Handel.

www.universal-entertainment.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/25/magazin/musik/t/rzo207779.html
Freitag, 23. Dezember 2005, 16:30 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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