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Dienstag, 11. Jun. 13

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Kölner Brandkatastrophe: Lebensgefahr für 74-Jährige

Köln - Nach dem verheerenden Brand mit fünf Todesopfern in einem Kölner Mehrfamilienhaus am frühen Samstagmorgen bestand auch am Sonntag noch Lebensgefahr für eine 74 Jahre alte Rentnerin.

Wohnungsbrand in Köln

Bei dem Brand in einem Mehrfamilienhauses in Köln-Mülheim kamen fünf Menschen ums Leben.

Der Ehemann der Frau, in deren Wohnung das Feuer ausbrach, war bei dem Brand ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Polizei ist die genaue Brandursache noch unklar und werde wohl erst im Laufe der kommenden Woche feststehen. Es sei jedoch von einem technischen Defekt oder Fahrlässigkeit auszugehen. Vier der fünf Opfer der Brandkatastrophe vom Samstag stammten aus Afrika, darunter zwei kleine Kinder. Ein Anschlag ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft auszuschließen.

Die an dem Großeinsatz beteiligten Rettungskräfte wurden am Sonntag in Gesprächen auf den Feuerwachen seelisch betreut. Ein Feuerwehr-Sprecher: „Es war ein harter Einsatz. Die toten Kinder am Morgen, und am Abend Weihnachten.”

Alle Opfer starben nicht an Brandverletzungen, sondern an Rauchvergiftung. NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) forderte deshalb bei einem Besuch des Unglücksortes, Brandmelder in Treppenhäusern zur Pflicht zu machen. Eine Brandmelder-Pflicht sei Ländersache, und er werde mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) über das Thema sprechen.

Das Feuer in dem achtgeschossigen Haus war im zweiten Obergeschoss ausgebrochen. Ob beispielsweise ein Kurzschluss die Ursache war oder auch eine Kerze, müssten die Sachverständigen ermitteln, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Durch die Fenster der Wohnung schlugen die Flammen 15 Meter hoch an der Hauswand empor. Im vierten Obergeschoss wohnte die Familie aus Afrika. Das Feuer mit den Giftgasen war durch ein zerborstenes Fenster in ihre Wohnung eingedrungen. Die Menschen versuchten zu fliehen, kamen aber nicht mehr durch das verqualmte Treppenhaus. Der 39 Jahre alte Vater, zwei 5 und 7 Jahre alte Jungen und ein Verwandter starben. Die Mutter, ein zweijähriges Kind und die Großmutter liegen in Kliniken.

34 Hausbewohner waren in einem Bus der Feuerwehr betreut worden und kehrten inzwischen in ihre Wohnungen zurück. Der Sachschaden durch das Feuer in den beiden betroffenen Wohnungen beträgt mehrere 100 000 Euro.

Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) sagte rasche und unbürokratische Hilfe zu. Ein Verwandter der afrikanischen Familie weinte in Schrammas Armen. „Sie können sicher sein, dass die ganze Kölner Bevölkerung mit Ihnen trauert”, sagte Schramma. 110 Rettungskräfte waren im Einsatz.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/25/news/t/rzo207872.html
Sonntag, 25. Dezember 2005, 13:52 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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