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Freitag, 19. Okt. 18

-Gel­sen­kir­chen/Lim­burg - 2005 lagen Bil­lig­autos und fami­lien­freund­liche Fahr­zeuge im Trend. In 2006 geht es vor allem um Nischen: „Viel­falt bestimmt das Ange­bot”, sagt Auto­mobil­wirt­schaft­ler Prof.

Mör­fel­den-Wall­dorf - Seat liefert ab sofort vier Diesel- Vari­anten der Modelle Leon, Altea, Toledo und Alham­bra auf Wunsch mit Par­tikel­fil­ter aus. Das teilt der Auto­her­stel­ler in Mör­fel­den-Wall­dorf mit.

Essen - Ab sofort müssen Quad­fah­rer einen Helm tragen. Einer ent­spre­chen­den Ände­rung der Straßen­ver­kehrs­ord­nung hat der Bun­des­rat zuge­stimmt. Darauf weist der Indus­trie-Ver­band Motor­rad (IVM) Deutsch­land in...

Stutt­gart - Ange­sichts stei­gen­der Sprit­preise hängt die Wert­sta­bilität von Autos immer stärker mit dem Ver­brauch zusam­men. Das sagte Rainer Hill­gärt­ner vom Auto Club Europa (ACE) in Stutt­gart dem...

Drei­eich - Volks­wagen bietet ein Aero­dyna­mik-Paket für das Modell Fox an. Mit einer Front­schürze (178 Euro), Sei­ten­schwel­lern (238 Euro) und einer Heck­schürze (182 Euro) soll er schnit­tiger wirken.

Köln - Ford stattet vom Februar an vier weitere Die­sel-Modell­vari­anten seri­enmäßig mit Par­tikel­fil­tern aus. Dazu gehören der Focus TDCi 2,0 und der Focus C-MAX TDCi 2,0. Das teilt der Her­stel­ler in Köln mit.

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Nach Billigautos kommen 2006 neue Nischenmodelle

Gelsenkirchen/Limburg - 2005 lagen Billigautos und familienfreundliche Fahrzeuge im Trend.

Dodge Caliber

Dodge Caliber: Neues US-Kompaktmodell für Europa. (Bild: Dodge/dpa/gms)

In 2006 geht es vor allem um Nischen: „Vielfalt bestimmt das Angebot”, sagt Automobilwirtschaftler Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Fachhochschule Gelsenkirchen.

Nick Margetts vom Marktbeobachter Jato Dynamics in Limburg rechnet mit rund 5000 verschiedenen Fahrzeugversionen, Ausstattungs- und Modellvarianten. Und mit vielen Neuerungen bei den Sonderausstattungen: „Erfinderische Entwickler und kluge Marketingstrategen treiben die Optionspreislisten in unbekannte Längen”, sagt Margetts. „Das ist gut für den Kunden, weil er sich so sein Auto noch persönlicher gestalten kann.”

„Zu den populären Lifestyle-Produkten werden im kommenden Jahr die Cabrios zählen”, sagt Dudenhöffer und verweist auf die Premiere der Open-Air-Modelle Ford Focus, VW Eos, Opel Astra und Volvo C70, die mit versenkbarem Hardtop auf den Markt kommen. Außerdem rechnet er mit einigen „SportsTourer” im Stil von Mercedes B- und R-Klasse.

So wird Ford neben dem neuen Galaxy auch einen sportlichen Van im Stil der Studie SAV präsentieren. Suzuki zeigt drei Nummern kleiner einen SportsTourer zwischen Ignis und Grand Vitara. Außerdem gibt es für die Freunde des großen Raums im Frühjahr den kompakten Nissan Note sowie Facelifts für Dauerrenner wie den Renault Espace.

„Aber auch das Segment der Geländewagen wird weiter wachsen”, sagt Henner Lehne vom Analysten CSM Automotive in Bad Homburg. Dafür sorgen die Markteinführung des Audi Q7, des neuen Toyota RAV-4, des Jeep Commander und des Mercedes GL. Zum Jahresende gibt es zudem bei Opel den Nachfolger des Frontera. Außerdem bringt Fiat im Sommer den Sedici. Dodge startet mit dem Nitro in Europa. Und auch Peugeot und Citroën haben mit Kooperationspartner Mitsubishi zum Pariser Salon auf Basis des nächsten Outlander ein Sports Utility Vehicle (SUV) angekündigt.

Wenig Bewegung wird es in den klassischen Segmenten geben. Einzig bei den Kleinwagen sorgen zum Jahreswechsel die zweite Auflage des Toyota Yaris und im Frühjahr der neue Opel Corsa sowie der Peugeot 207 für frischen Wind. In der Kompaktklasse sind die wichtigsten Modelle laut CSM-Analyst Lehne relativ frisch am Markt und müssen sich nur auf Newcomer wie den Volvo C30, den Dodge Caliber oder die siebte Generation des Honda Civic einstellen.

Und auch in den Segmenten darüber sind die Karten verteilt. „Die Mittelklasse wird weiter dominiert von E-Klasse, 5er-BMW und A6, und im Luxussegment behält Mercedes mit der neuen S-Klasse und der nächsten Generation des Coupés CL die Führung”, erwartet Lehne.

Unter dem Blech stehen „vor allem Technologien im Blickpunkt, die dem Verbraucher helfen, gestiegene Preise durch verminderten Verbrauch oder alternative Kraftstoffe auszugleichen”, sagt Prof. Dudenhöffer. Der Branchenexperte rechnet mit einem Trend zum so genannten Downsizing, wie es VW mit dem doppelt aufgeladenen TSI-Motor für den Golf vorgemacht hat.

„Auch die Umweltdiskussion ist noch nicht ausgestanden”, ergänzt Jato-Experte Nick Margetts. Denn der heiß diskutierte und mittlerweile beinahe flächendeckend verfügbare Partikelfilter sei bei weitem nicht die endgültige weiße Weste für den Dieselmotor. „In 2006 wird deshalb Stickoxid zum "Abgaswort des Jahres"”, so Margetts.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/25/service/auto/t/rzo207650.html
Freitag, 23. Dezember 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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